Umgangsrecht vor Gericht

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  • Ja, gemeinsames Sorgerecht. Was ja so gut wie nichts bedeutet...


    Zu der Frage mit den Videochats kam es gar nicht erst, da ich ihn nicht am Apparat hatte, sondern nur die Assistentin und die hat es mir ausgerichtet. Ich weiß echt nicht, was ich davon halten soll. Vielleicht mag er keine Telefonate, aber wenn er sagt, dass unsere Tochter nicht dabei sein soll, finde ich es schon bedenklich. Mal sehen, ob das Treffen zustande kommt oder sie jetzt den Kinderarzt wechselt.

  • Oh doch. Das gemeinsame Sorgerecht ist schon gut und wichtig. So hat der KiA zB die Pflicht, dir auf Anfrage Gesundheitsauskunft zu geben. Und genau das machst du gerade ...

    Und gut, dass der Doc sagt, euer Kind soll nicht beim Gespräch dabei sein. Ein Zeichen, dass er mit Kontroversen rechnet. Er muss das Thema also mit der Mutter durchgesprochen haben. Ich würde das erst einmal positiv sehen.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Das hört sich ja alles sehr ermutigend an. Wir sind doch im Jahr 2020!


    Also zum Jahr 2020,

    wir leben was das angeht entgegen der Meldungen im tiefsten Mittelalter.

    Du bist nicht der erste und noch lange nicht der letzte der völlig naiv in diese Falle tappt.

    Verabschiede dich am besten innerlich von diesem ganzen Gewäsch das du als Mann dein Kind richtig rum halten kannst. Ist gelogen!

    Von mir wurde das auch mal geglaubt, meine Güte war ich im Nachgang betrachtet dämlich.

    Ich z.B. bin doch tatsächlich völlig verzweifelt zum Jugendamt, hab da mein ganzes Herz ausgeschüttet und sogar geweint (!) in der Hoffnung das sie meinem Kind helfen :lgh:lgh:lgh:lgh

    So blöd muss Mann erst mal sein :wand

    Ich hätte mich an diesen Leitfaden halten sollen:

    http://www.wochenendvati.de/archives/1045

    Das hätte mir viele Nerven und meinem Kind viel psychische und physische Belastung gespart.



    Zitat

    Die Mutter hat nie gestillt und ich habe von Anfang an die Kleine gefüttert, zu Bett gebracht und Windeln gewechselt; also als wir noch zusammen waren. Windeln wechseln und füttern kann ich auch jetzt noch während der kurzen Zeit, die wir uns sehen.

    Aber es kann doch nicht einfach komplett kompromisslos sein und da passiert rein gar nichts!

    Kenne ich auch nur zu gut, es spielt allerdings keine Rolle was du alles mit der Kleinen gemacht hast!

    Stimmt sowieso alles nicht und wenn dann wirst du belächelt "Och jöhhhh jetzt weint das kleine Männlein weil er mal ne Windel gewechselt hat"

    Siehe oben, durch das ganze Gewäsch in den Medien und im Umfeld glaubt der naive Mann tatsächlich das sich die Zeiten geändert haben.

    Du siehst ja gerade selbst das dies nicht so ist.


    Zitat


    Ja, gemeinsames Sorgerecht. Was ja so gut wie nichts bedeutet...


    Wenn du an die "richtigen" am Jugendamt und Gericht kommst kannst du dir das in die Haare schmieren.

    Was machst du denn wenn z.B. der Arzt euch wunderschön verklausuliert verkündet "Sooo liebe Familie babacat, mir ist euer Zirkus zu blöd und ich berichte nur noch an die Mutter da sie die einzige mit Ahnung von Kindern ist!" Klagen?

    Wirklich spannend wirds am Jugendamt wenn die zweite Person mal "aufs Klo" muss und die verbliebene SB mal Klartext redet. Das waren meine persönlichen Sternstunden in denen sich meine Sicht auf unseren Staat ziemlich krass geändert hat.

    Klar steht dir der Rechtsweg offen aber "wie sieht denn das aus Herr babacat? Die Mutter braucht ihre Kraft ihr Leben rund um das Kind neu zu ordnen und sie setzen sie mit einer Klage weiter unter druck! Ihnen steht natürlich der Rechtsweg offen aber das Bild welches hier vermittelt wird ist nicht optimal"......Wenn da das Wort "Kraft" im Zusammenhang mit der Mutter fällt ist mindestens DEFCON 2 auf der Skala angezeigt. Sollten die beim Jugendamt nicht von "Frau babacat" sondern nur von "der Mutter" reden ist auch aller höchste Vorsicht angebracht.


    Mein Rat: suche dir eine Anwältin (weiblich ist ganz wichtig) und die sowas schon öfter gemacht hat. Schaue das du genug finanzielle Polster hast denn das was auf dich zu rollt wird nicht billig


    Ist alles schwierig aber nicht unmöglich.

    Sei stark und halte durch! Entgegen der Landläufigen Meinung finde ich es für Kinder nicht verkehrt einen Papa zu haben der nicht nur pünktlich überweist.

    Das Leben ist schön

    Einmal editiert, zuletzt von Agrippa ()

  • Ich habe zwar auch vor allem schräge Richter kennen gelernt, aber doch auf die Gesamtheit gesehen kompetente Mitarbeiter des Jugendamtes erlebt und auch vor Gericht zumindest aus meiner Sicht meist objektive Urteile (und sei es in der Revision) bekommen. Insofern sehe ich einen Umgangs- oder gar Sorgerechtsstreit bei weitem nicht so negativ wie Agrippa, der deutlich andere Erfahrungen gemacht hat.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ich habe zwar auch vor allem schräge Richter kennen gelernt, aber doch auf die Gesamtheit gesehen kompetente Mitarbeiter des Jugendamtes erlebt und auch vor Gericht zumindest aus meiner Sicht meist objektive Urteile (und sei es in der Revision) bekommen. Insofern sehe ich einen Umgangs- oder gar Sorgerechtsstreit bei weitem nicht so negativ wie Agrippa, der deutlich andere Erfahrungen gemacht hat.

    Schön wenn es wie bei dir läuft.

    Mein Fall war ja anscheinend ein absoluter Einzelfall und ist bei weitem nicht die Regel. Auch die Fälle die man im Netz z.B. wenn man Väter und Jugendamt eingibt so findet, alles entweder Einzelfälle oder schlicht gelogen.

    Das Jugendamt wird schon Gründe haben das es zulässt das babacat entsorgt wird.

    Zitat

    Die Beraterin vom Jugendamt hat nichts vorgeschlagen.

    Sie meinte, wenn die Mutter über gewisse Dinge (z.B. die Fortführung der Videochats nicht diskutieren möchte, dann ist das so und man müsse dies akzeptieren). Sie müsse neutral bleiben und wir haben Einzeltermine ausgemacht vor einem möglichen Gerichtstermin. Da war keinerlei konstruktive Beratung vom Jugendamt.

    Er sollte mehr Demut zeigen und warten bis ihm von der Mutter entrechende Zeiten zugeteilt werden.

    Ich hab ja schon mal geschrieben, vielleicht will die KM mal Zeit für sich oder hat einen neuen Freund da könnten Umgangszeiten für ihn abfallen. Hoffnung besteht also

    Das Leben ist schön

    3 Mal editiert, zuletzt von Agrippa ()

  • babacat konzentriere dich in allererste Linie auf das Umgangsrecht. Gehe vielleicht auch mal andere und gehe zur Diakonie, die können da auch helfen und haben auch den einen oder anderen Draht zum Jugendamt.


    Ich habe ebenfalls negative Erfahrungen mit unserem Jugendamt gemacht, die gehen den Weg des geringsten Widerstands und üben indirekt Druck auf den Part aus, der Frieden wünscht. Ich als Mutter habe mich damals an das Amt gewandt und habe 4 Jahre regelmäßig dort aufschlagen dürfen. Allerdings war hier der Vater eher der beratungsresistente Part.