Kindergeldantrag - jetzt doch!

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  • ich versuche gerade zu reflektieren, an was es liegt, dass mich diverse Nachrichten von Vollbio so den Kopf schütteln lassen, ob es wirklich nur draufhauen ist oder ob ich nicht doch ein paar Fakten nennen kann.


    Ich versuche die Seite der Mutter außen vor zu lassen, denn im Internet kann man viel schreiben. Vor allem über andere...daher nehme ich nur das, was Vollbio schreibt. Und zwar über Dinge, die er in die Hand nimmt

    Und dann versuche ich es von zwei Seiten zu sehen. Einmal die rechtliche und einmal die emotionale.


    Rechtlich betrachtet ist alles machbar, was die Gesetzeslage hergibt. Dazu bin ich auch zu wenig bewandert, um da umfassend zu urteilen. Solange es rechtliche Grundlagen gibt, darf man die nutzen.


    Kommen wir also zur emotionalen Seite. Und die bringt mich regelmäßig zum Kopfschütteln

    Einerseits sind die Kinder bei der Mutter in Gefahr, sie werden geschlagen und was weiss ich nicht noch alles andererseits ist da rechtlich bisher nix passiert. Keine begleiteten Umgänge, keine Verfahren, nix um die Kinder aus ihrer schädlichen Lage zu befreien. Was übrigens das erste gewesen wäre, würde es sich um meine Kinder handeln. Ich würde alles in Bewegung setzen, niemand schlägt meine Kinder.


    Es passiert aber nix...es gibt immer noch Wechselmodell und der Versuch irgendwie eine halbheile Welt zu halten. Entweder es ist nicht so schlimm, wie er schildert oder er ist nicht konsequent genug.


    Was er aber macht, sind hinter dem Rücken der Mutter, ob sie schlimm ist oder nicht, Einzelaktionen. Er entscheidet alleine entscheidende Dinge. Und ist immer ehrlich erstaunt, dass seine gute Absicht dahinter nicht bekannt wird. Sei es die Sprengelschuldiskussion oder die Hauptwohnsitzentscheidung oder eben jetzt das Kindergeld.


    Überlegt alle mal ganz für euch, wie ihr das finden würdet. Der Ex meldet eure Kinder bei sich an und fordert auf dieser Grundlage das Kindergeld. Und das hauptsächlich, damit er 50 Euro mehr in der Tasche hat? Ohne die seine Familie anscheinend nur schwer über die Runden kommt? Er, der mehrere Immobilien besitzt?


    Und jetzt wieder zu Vollbio...

    Ich kenne ihn nicht und seine Ex auch nicht...ich kenne nur das was er schreibt und wie es mir gehen würde, wenn er mein Ex wäre und das bei mir versuchen würde...und da stellen sich mir die Haare auf...

  • Mir ging es damals einmal kurz ähnlich wie Vollbio‘s KM. Mein KV hat die Kinder ohne mein Wlssen umgemeldet als er für mich zur weiterführenden Schule ging um Sohnemann dort anzumelden. Wer jetzt noch an Zufall glaubt... das JA wurde davon informiert, dass die Kinder nun bei ihm leben würden als auch die Schulen der Kinder. Das alles hinter meinem Rücken und netterweise rief mich meine Personalerin der Landesbesoldungsstelle an um mich zu informieren. Ohne sie hätte ich das alles gar nicht mitbekommen, da die Kinder ja noch bei mir lebten, weiterhin zur Schule gingen etc. KV hat einfach abwarten wollen, dass die sechs Monate vorbei sind um dann die Kinder einzufordern. Ich bin durchaus redegewandt und ein Organisationstalent aber auch für mich war es schwierig, alles wieder zurückzudrehen. Ich brauchte ja seine Unterschriften, es standen Verwaltungsprozesse dahinter und unwillige Mitarbeiter. Ich mag es mir nicht vorstellen, wie es hätte ausgehen können ohne Sprach-, Prozess- und Strukturkenntnisse. Hier auch noch einmal großen Dank an Volleybap, der sofort die Implikationen erkannte und mich damals darauf aufmerksam machte, dass ich mich kümmern muss.


  • Mir ging es damals einmal kurz ähnlich wie Vollbio‘s KM. Mein KV hat die Kinder ohne mein Wlssen umgemeldet als er für mich zur weiterführenden Schule ging um Sohnemann dort anzumelden. Wer jetzt noch an Zufall glaubt... das JA wurde davon informiert, dass die Kinder nun bei ihm leben würden als auch die Schulen der Kinder. Das alles hinter meinem Rücken und netterweise rief mich meine Personalerin der Landesbesoldungsstelle an um mich zu informieren. Ohne sie hätte ich das alles gar nicht mitbekommen, da die Kinder ja noch bei mir lebten, weiterhin zur Schule gingen etc. KV hat einfach abwarten wollen, dass die sechs Monate vorbei sind um dann die Kinder einzufordern. Ich bin durchaus redegewandt und ein Organisationstalent aber auch für mich war es schwierig, alles wieder zurückzudrehen. Ich brauchte ja seine Unterschriften, es standen Verwaltungsprozesse dahinter und unwillige Mitarbeiter. Ich mag es mir nicht vorstellen, wie es hätte ausgehen können ohne Sprach-, Prozess- und Strukturkenntnisse. Hier auch noch einmal großen Dank an Volleybap, der sofort die Implikationen erkannte und mich damals darauf aufmerksam machte, dass ich mich kümmern muss.

    Heimliche Ummeldung kenne ich auch.

    KM hat damals Karl einfach auf ihren Wohnsitz angemeldet.

    Nebenbei noch unseren Kindergartenplatz hier gekündigt und das Kindergeld auf ihr Konto laufen lassen.


    Gegen die Ummeldung musste ich klagen.....und habe verloren.

    In Meck.-Pom ist das nämlich unter gewissen Umständen möglich, es brauchte meine Unterschrift nicht.


    Alleine dieser "Spaß" hat ca. 1.850,- € gekostet, da ich alle Kosten tragen musste, incl. den Anwalt der Meldebehörde.


    Durch das gewonnene ABR Verfahren war die Ummeldung von Karl zurück auf meine Anschrift dann problemlos.


    Um die Unterschrift der KM zur erneuten Anmeldung im KiGa zu erhalten, musste ich ebenfalls klagen, da die KM die Unterschrift verweigerte. Was das Verfahren gekostet hat, kann ich nicht mehr sagen.


    Sicher ist aber, wenn du eine/n Ex hast, der dich ärgern und finanziell bluten lassen will, geht das wunderbar.

    Kinder spüren diese daraus resultierenden Spannungen zwischen den Eltern, auch wenn man ihnen keine Details erzählt. Aus diesem Grund habe ich kein Verständnis für so ein unnötiges Theater.

  • Meine KM hat mich jetzt um meine Bestätigung gebeten, dass ich einverstanden bin, dass das Kindergeld weiterhin zu ihr fließt.

    Ich wäre bereit dazu, ihr dies zu bescheinigen, wenn sichergestellt wäre, dass sie den Teil des Kindergeldes an mich weiterleitet, der mir zusteht, den das JC mir auch als Einkommen zurechnet, bei der Berechnung meiner Unterhaltsverpflichtung der KM gegenüber.

    Deshalb möchte ich mit der Familienkasse und dem JC selbst sprechen.

    Ich möchte vom JC erfahren, ob, und wenn ja, welche Rechtsgrundlage es gibt, aus der das JC ableiten könnte, dass sie die KM schlechter stellen dürfen, wenn die Familienkasse das Kindergeld nicht mehr an sie direkt auszahlt sondern an mich.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Dir steht kein Kindergeld zu, dass an dich weiterzuleiten ist. Deine Unterhaltsverpflichtung vermindert sich um das haelftige Kindergeld, wenn an die Mutter ausgezahlt wird.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.