Kindergeldantrag - jetzt doch!

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  • Asche auf mein Haupt. Es ist noch gar nicht lange her, da hatte ich getönt, dass ich

    (trotz Wechsel des Hauptwohnsitzes der Kinder zu mir = Berechtigung unseres Haushalts auf Bezug des Kindergelds)

    den Kindergeldbezug der KM nicht antasten werde. Und jetzt also doch!

    Mir ist klar, dass ich wieder sehr viel Wohlwollendes und Lobendes rückgemeldet bekommen werde (Ironie OFF).

    Mit dem Antrag Elterngeld kann hier in Bayern gleichzeitig der Antrag auf das anschließende 2-jährige Bayerisches Landeserziehungsgeld gestellt werden. Diese monatlich 250 EUR erhöhen sich bei 3 Kindern auf 300 EUR. Das Kriterium zur Anzahl der Kinder ist der Kindergeldbezug, aus diesem Grund stellen wir jetzt den Kindergeld-Antrag.

    Genauer gesagt, meine Frau stellt den Antrag, denn unser Haushalt hat den Anspruch auf Kindergeldbezug, mal sehen in wechem Maß das Eltern- und Kindergeld, das meine Frau erhält, mir als Einkünfte zur Berechnung meiner Unterhaltsverpflichtung angerechnet werden.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Da hier irgendwo schon der nicht gerade vorweihnachtlich-besinnliche Umgangston bemängelt wurde, halte ich mich mal mit meinem Gefühl, das beim Lesen gerade hochploppte, zurück.

    In der Sache an sich - bist Du sicher, dass Deine jetzige Frau Kindergeld für die beiden Kinder aus der vorherigen Ehe beantragen kann? Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Kindergeld wird dir weiter hälftig zugerechnet. Deiner Exfrau hälftig zwei Kinder, deiner jetzigen Frau hälftig ein Kind. Die Mengenzugabe - drittes Kind - bekommt man tatsächlich nur, wenn eine Person Kigeldempfaenger ist. Darum sollte man als Patchworkfamilie genau darauf achten, wer als Empfänger angegeben ist.

    Hier jetzt entgegen der (zumindest stillschweigenden) Absprache der leiblichen Mutter das Kigeld wegzubeantragen, ist eine Menge Holz. 500 Euro weniger im Saeckel atmet kaum einer so einfach weg. (Für ein Zehntel, die besagte Aufstockung von 250 auf 300

    gehst du ja schon lange Verwaltungswege.)

    Auch 250 € weniger im Saeckel, wenn Vollbio teilen würde, ist bei niedrigem Einkommen schlecht wegzuatmen.

    Wieder einmal wird deutlich, dass bei dem Zinnober neben den Kids auch die Mutter eine richtig grosse A-Karte "am ziehen" ist.

    Ob die Mutter reagiert oder ob sie mit der Situation ueberfordert ist, werden wir wohl zur rechten Zeit in diesem Thread erfahren ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Na dann bleibt es ja weiterhin "lustig" für die Kinder mit zwei hochstrittigen Eltern.


    Hoffentlich macht deine jetzige Frau das alles mit. Ich wäre schon ausgeflippt und hätte fürs Baby und mich, Ruhe gefordert. ||

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Na dann bleibt es ja weiterhin "lustig" für die Kinder mit zwei hochstrittigen Eltern.


    Hoffentlich macht deine jetzige Frau das alles mit. Ich wäre schon ausgeflippt und hätte fürs Baby und mich, Ruhe gefordert. ||

    Zu Blau:

    ...und mindestens einem geschäftstüchtigen Rechtsbeistand.


    Zu Grün:

    Oder sie ist eine treibende Kraft hinsichtlich "Sicherung der Finanzen".


    Allgeimein kann ich mich nur den Vorrednern*innen anschließen. Leidtragend sind hier die Kinder.

  • Ich verstehe die Aufregung nicht. Ich habe mit der Dame vom JC dieses Vorgehen so besprochen. Wenn das tatsächlich eine Verringerung der Einkünfte für die KM bedeuten würde, hätte sie dem doch nicht zugestimmt. Hier eine Textkopie meines Begleitschreiben an die Familienkasse, bei der ich mich ebenfalls zum Vorgehen habe beraten lassen:


    "Sehr geehrte Damen und Herren,


    beiliegend erhalten Sie die Kindergeldanträge für meine 3 Kinder


    Alle drei haben ihren Hauptwohnsitz in unserem Haushalt; die Jüngste seit Geburt November 2019 und die beiden Älteren seit unserem Umzug in das Haus, seit 1. September 2019.

    Aufgrund der Regularien des Bayerischen Familiengeldes,

    • „Es werden die Kinder gezählt, die im Haushalt der antragstellenden Person leben. Es zählen auch Kinder des Ehegatten, des eingetragenen Lebenspartners oder des Partners einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, die im gemeinsamen Haushalt leben.

    Es wird auf den Kindergeldbezug abgestellt.

    • Familiengeld in Höhe von 300 Euro für das dritte Kind wird also gezahlt, wenn (mindestens) zwei ältere Kinder mit Kindergeldbezug im Haushalt leben.

    (Aus https://zbfs.bayern.de/familie/familiengeld/fragen/index.php)

    und nach meiner telefonischen Nachfrage am heutigen Tag beim Info Telefon für das Bayerische Eltern- und Familiengeld muss der Kindergeldbezug für die drei zu zählenden Kinder durch die gleiche Person erfolgen, die das Familiengeld beantragt.


    Aus diesem Grund ist die Antragstellerin für den Kindergeldbezug aller meiner drei Kinder meine Ehefrau, da sie ebenfalls die Antragstellerin für den Bezug des Elterngeldes und des nachfolgenden Familiengeldes ist.


    Mit der zuständigen Sachbearbeiterin des JC zur Festlegung meiner Unterhaltszahlung an die Kindsmutter der beiden habe ich heute telefonisch vereinbart, dass ich ab Januar 2020 das hälftige Kindergeld der beiden Kinder an deren Mutter monatlich per Dauerauftrag überweise, und dass diese interne hälftige Aufteilung des Kindergelds der neu festzusetzenden Höhe meiner Unterhaltszahlung an die Mutter zugrunde gelegt wird."


    Ende des Begleitschreiben.

    Seit 4 Wochen wird die Höhe meiner Unterhaltsverpflichtung durch das JC berechnet. So weit ich weiß, spielt es keine Rolle, wem das Kindergeld von der Familienkasse ausgezahlt wird, da es in der Unterhaltsberechnung angesetzt und darin ausgeglichen wird.

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  • Ich weiß ehrlich nicht, was der Thread soll... Sollen wir dir auf die Schulter klopfen, wie emsig und einfallsreich du Geld einstreichst?

    Hast du doch prima eingetopft. Deine Kinder sind -wie der Zufall so will-ja jetzt bei dir gemeldet. Echt praktisch für das Kindergeld und co. Braucht es da noch ein "Großartig" von uns? Hä??-(

  • Wann planst du das Wechselmodell zu beenden?


    Mich würde es nicht wundern, wenn dir deine Ex irgendwann ein Messer zwischen die Rippen steckt. Jeden Monat eine neue Provokation deinerseits...

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Du wirfst deiner Ex immer vor wie berechnend sie ist und schwarz halt kocht. Du bist doch auf genau demselben Level unterwegs und nimmst mit, was finanziell geht.


    Und deine Ex sieht halt auch zu wo sie bleibt, sie möchte ihren Kindern vllt auch was bieten.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Ich gehe davon aus, dass du die Einverständniserklärung der Mutter der beiden älteren Kinder dem Antrag auf Umwidmung des Kindergeldes beigefügt hast. Das verkürzt die Bearbeitungszeit enorm.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Nein, um ein Schulterklopfen geht's mir nicht. Ich schreibe das hier auf, so ähnlich vielleicht wie andere ein Tagebuch schreiben.

    Natürlich bin ich offen, mir Kritik anzuhören, und wenn ich erkennen kann, dass ich falsch liege, bin ich auch bereit etwas zu ändern.

    Ich habe von JC und von Jugendamt erfahren, dass die KM hierdurch keinen finanziellen Schaden haben wird. Uns wird 50 EUR mehr im Monat zu haben allerdings helfen.

    Allerdings kann ich eine Kritik, die Schwarzarbeit + Sozialbetrug mit dem Beantragen von staatlicher Leistung gleichsetzt nicht annehmen.


    Elin

    " deine Ex sieht halt auch zu wo sie bleibt, sie möchte ihren Kindern vllt auch was bieten."

    Ja sie bietet ihnen Dauernutzung TV, Tablets und Smartphones während sie die Aufträge ihrer Kunden erfüllt.

    Und durch ihre Absicherung im Hartz4 System kann sie gleichzeitig alles boykottieren und querschießen, bei Prozesskostenrisiko Null, besser als jede Rechtschutzversicherung.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

    Einmal editiert, zuletzt von Vollbio ()

  • also, mal abgesehen von meiner Wertung des Ganzen, wir hier im Osten können unabhängig vom Wohnsitz der Kinder, Zählkinder beim Kindergeld beantragen. Die Kinder, die beim anderen Elternteil leben, aber die rechtlichen Kinder des Antragstellers sind, werden mit einberechnet...so haben wir für meine 2 Kinder die Zahlbeträge für 4&5 bekommen. Ganz ohne der Mutter das Kindergeld streitig zu machen...und absolut Wohnungsunabhängig.


    Ich weiss nicht, ob das in ganz Deutschland so läuft, aber falls ja, dann ist das hier ein ganz übler Weg, den du beschreitest. Du hinterlässt sehr viel verbrannte Erde!

  • Es geht nicht um Zählkinder fürs Kindergeld, sondern um den um 50 EUR höheren Familiengeldbetrag. Da reichen Zählkinder nicht, da muss Kindergeldbezug vorliegen.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Wer zahlt der Mutter denn die 500 Euro, die sie jetzt nicht mehr von der Familiengeldkasse bekommt? Jobcenter oder Jugendamt?


    Und von Hartz4 scheinst du ganz wenig Ahnung zu haben, was das heißt und welchen Wohlverhaltensmassnahmen und Zwängen jeder Bezieher ausgesetzt ist.

    VKH gibt es uebrigens nur bei Erfolgsaussichten für die Klage oder wenn man eine Klage abweisen muss. Da hat sich einiges geändert in den letzten Jahren.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Wow hier weihnachtet es ja richtig emphatisch, also so geht das mit dem respektvollem Miteinander :love

    Messer in den Rippen wäre nicht verwunderlich.....hach da wird einem dann doch gleich warm ums Herz.

    Da können einige Kommentatoren richtig stolz auf sich sein das sie in der Lage sind hier so sachlich und herzlich zu schreiben, ich kann das nicht.

    Das Leben ist schön

    3 Mal editiert, zuletzt von Agrippa ()

  • Ja ich dachte auch schon, jetzt hauen wieder alle auf Vollbio rum.....

    Bin ehrlich verwundert, dass er hier noch so etwas schreibt und so offen ist.


    Sicherlich kann man es sehen wie man mag und gut oder schlecht finden. Ich kenne auch nicht die ganze Geschichte, weiß aber, dass sich die Kindsmutter auch nicht mit Ruhm beckleckert. Soll man(n) sich immer alles gefallen lassen? Es kommt eh keine Ruhe rein :ohnmacht:

  • Den Ton in diesen Thread gegenüber dem TE kann man bemängeln.


    Die Handlungen und Ansichten des TE allerdings mindestens ebenso.


    Mir stellen sich regelmäßig die Nackenhaare auf, wenn ich lese, was er schreibt.

    Wobei ich selbst mit einer KM gesegnet bin, die sich vor angemessenen Unterhaltszahlungen drückt, aktuell KU Schulden in 5-stelliger Höhe hat, mit Schwarzarbeit gutes Geld verdient, womit sie gerade den Motorrad Führerschein gemacht hat und umgehend ein flammneues Motorrad nebst notwendiger Schutzausruestung gekauft hat.

    KU mindernt wurden mir kürzlich div. Rechnungen vom Zahnarzt für Zahnaufhellungen vorgelegt.

    Und auch ich werde mit Hilfe von VKH bei jeder Gelegenheit in Prozesse getrieben.


    Mir sind solche Gemeinheiten daher durchaus geläufig.


    Nebenbei, @ Volleybap, die Erfolgsaussicht hängt massiv davon ab, was die Gegenseite behauptet und wie diese Behauptung begründet wird.


    Hier ist bisher kein Verfahren von der KM gewonnen worden, weil die Behauptungen, die zum Verfahren führten, in der Realität weder vom Jugendamt noch vom Kinderschutzbund bestätigt wurden. VKH war aber zuvor stets bewilligt worden.


    Man kann also sehr wohl, wenn man auf Krawall gebürstet ist, jemandem mit Hilfe von VKH das Leben schwer machen.


    Wie es sich beim TE tatsächlich verhält, kann ich nicht beurteilen.

    Bei einer Zusammenfassung aller hier vom TE gestarteten Threads meldet sich mein Bauchgefuehl und sagt:

    "Hier hat jemand die Trennung von der Ex nicht verkraftet. Ohne Rücksicht auf die gemeinsamen Kinder wird der EX mit allen Mitteln das Leben so schwer gemacht, wie es nur geht."