Depressionen / Es wird wieder schlechter

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  • Arbeiten gehen kommt für sie nicht in Frage... dazu hat sie wegen ihren Depressionen neben dem Studium nicht in die Kraft

    Wenn das zutrifft, dann befürchte ich, dass sie vielleicht auch für ein Studium nicht die nötige Kraft haben wird. Ein Studium ist viel Aufwand und Stress und sicher kein Spaziergang.

  • musicafides das denken wir auch, aber sie hat sich das so in den Kopf gesetzt... Sie MUSS Abi machen und sie MUSS studieren, alles andere hat keinen Wert.


    Es gäbe auch die Möglichkeit eine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau zu machen in einer Firma. Keine Chance. Dieser Vorschlag wurde mit voller Wucht abgeschmettert.


    Sie ist jetzt schon unheimlich oft wegen "keine Kraft" krank zu Hause und geht nicht in die Schule. Wie soll das erst beim Studium werden und dann noch bei einem, das so arschenteuer ist? Das Geld bekommt man sicher nicht wieder, wenn man das Studium schmeißt wegen "ich halte das nicht durch, weil mir die Kraft fehlt und das zu viel Stress ist"

  • Ich finde, du solltest dir nicht so viele Gedanken und Stress wegen ungelegter Eier machen. Sie hat ja noch nichtmal Abi und es ist nicht sicher, dass sie es schafft.

    Ich würde mich entspannt zurücklehnen und das Studium überhaupt noch nicht diskutieren.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    You can include me out. (Samuel Goldwyn)

  • Da bin ich ganz bei Kaj. Ein Schritt nach dem anderen.

    Und das Mädel möge sich auch mal selbst schlau machen, was es für Möglichkeiten gibt.

    Ganz ernsthaft sollte sie sich mit dem Berufsbild beschäftigen und ob ihr da nicht nur die Noten an mancher Stelle fehlen, sondern auch Eigenschaften, um diesen Beruf auch ausüben zu können. Ich persönlich glaube, man braucht ein paar Grundbasics/ (Charakter-)Eigenschaften in jedem Beruf, die auch kein Studium oder eine Lehre einem nicht beibringen können. Die muss man schon etwas mitbringen.

    Jeden den ich kenne, der in dem Bereich tätig ist, ist extrem extrovertiert, kontaktfreudig, Meister im Umgang mit Menschen...

  • friday und da fängt es schon an: sie ist introvertiert, kontaktscheu, hat Sozialphobien und schafft es noch nicht mal, ein Referat vor ihrem Kurs zu halten. Sie müsste sich und ihr Produkt, nämlich die Veranstaltungen gut verkaufen können... no way... ein Kumpel von meinem Bruder ist Eventmanager bei einem bekannten Hersteller alkoholischer Getränke... (keine Schleichwerbung *grins*) und er hat sie ja kennengelernt und ihr auch schon ziemlich deutlich zu verstehen gegeben, dass das nicht der richtige Berufszweig für sie ist....

  • Kann die Dame nicht mal ein Praktikum bei Bruders Kumpel machen? Bloß ein paar Tage? Das kann schon hilfreich sein.


    Ansonsten würde ich mal überlegen, was die Leistungen Deiner Familie bei einem "normalen" Studium wären und mich darauf beschränken. Wenn die Mutter die kompletten zusätzlichen Kosten übernehmen mag - bitte schön. Klar hat das Mädel Anspruch auf die Finanzierung einer Ausbildung/eines Studium. Aber nicht zwingend auf einer Privatuni, oder?


    Auf die Unterhaltszahlungen der Mutter verzichten würde ich auf keinen Fall.


    Ansonsten wünsche ich Euch viel Kraft, das durchzustehen. Meine Tochter mußte auch ein wenig schmerzhaft aus Wolkenkuckucksheim umziehen in die Realität. Das ist schon mal den einen oder anderen Tobsuchtsanfall wert....


    P.S. Bißchen lustig finde ich ja, dass sie Deinen Sohn zusammenfaltet, aber keinen Gegenwind verträgt und dann wieder depressiv wird. Frag sie doch mal, ob Dein Sohn jetzt auch "depressiv" sein darf.... Wer austeilt muß auch einstecken....
    Das hat übrigens gar nix damit zu tun, dass ich ihre Krankheit klein rede. Hab genug Erfahrung damit. Aber ein Freifahrtschein für Unverschämtheit ist das auch nicht.

  • Kaj im Prinzip hast du recht, aber wenn ich das richtig verstanden habe, dann macht Muttern wohl demnächst mal einen Termin bei der Bank... der frühe Vogel fängt den Wurm oder so....

    Ich bekomme echt Schnappatmung und Existenzängste, wenn ich über diese Pläne von Mutter und Tochter nachdenke...

    Lass sie doch! Sie ist volljährig, soll sie doch den Kredit aufnehmen. Du bist für die Tochter finanziell gar nicht zuständig, da würde ich bei solchen Fantastereien mit dem Vater absprechen, dass ihr sicherheitshalber sauber getrennte Kassen führt. Schütze dich und deinen Sohn.

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  • Hi, uns wurde von der Deutschen Pop abgeraten, der Abschluß zählt wohl nicht viel, gilt bei vielen als "gekauft". Allerdings wurde meinem Sohn beim Gespräch dort ganz klar gesagt, dass er schon während des Studiums jobben muss und Kontakte knüpfen/Netzwerken, sonst wird es hinterher nichts mit Aufträgen. Den guten Namen muss man sich während des Studiums erarbeiten ! Ich weiss nicht, wie es bei Euch wäre, aber es gibt ja so Module, die sie belegen kann, ggf. studiert sie dann nur halbtags, aber dafür länger ?? Dann könnte sie ja noch ein paar Stunden als Werkstudentin arbeiten.


    Achja, wie ist sie denn bisher in den sozialen Medien aktiv ? auf Instagram und so...?


    Und wegen Banktermin: hoffentlich plant die Mutter nicht, die Studiengebühren im Voraus - da gibt es wohl einen interessanten Rabatt - schon jetzt zu zahlen :rolleyes2:

  • Kann die Dame nicht mal ein Praktikum bei Bruders Kumpel machen? Bloß ein paar Tage? Das kann schon hilfreich sein.

    Das finde ich wirklich eine Spitzenidee.
    Mal in den Osterferien reinschnuppern, oder so.

    Sie kann das ja auch als Möglichkeit nutzen, allen Skeptikern eine lange Nase zu machen.

    Wenn man so jemanden im Bekanntenkreis hat, dann kann man ja zumindest sich mal zusammensetzen und sich mit dem Berufsbild auseinandersetzen. Wenn der Bekannte mag.

  • Hallo,


    Praktikum ist das Beste, was man machen kann, wenn man nicht weiß, was man möchte. Woher soll man es denn sonst auch wissen. Wenigstens ob die Richtung stimmt, bekommt man damit raus.


    Auf Unterhalt kann die Tochter gar nicht verzichten, egal was sie und ihre Mutter da so aushecken. Und das würde ich auch JETZT bereits nicht nur der Tochter, sondern auch der Mutter mitteilen.

    Die Mutter weiß ja bestimmt von der Leistungsunfähigkeit des Vaters.


    Aber abgesehen davon glaube ich, dass das Studium - egal jetzt welches - einfach nur eine Flucht darstellt. Sich hinter Bücher zu verstecken, ist da erstmal sicherlich der einfachere Weg. Ich glaube, das ist ihr schon bewusst und sie äußert sich ja auch so.


    In anderthalb Jahren würde das Studium beginnen, wenn sie denn das Abi schafft.

    Sie macht dieses Jahr Abi - oder versucht es - und 1 Jahr später beginnt dann das Studium erst? Verstehe ich das richtig?

    Oder ist das eh erst nächstes Jahr Thema das mit dem Abi?


    Prima, da hat sie ja richtig Zeit, mal ins Leben zu schnuppern, arbeiten, Geld verdienen....hach was man in einem Jahr so alles machen kann.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Sie macht 2021 Abi... sie ist jetzt in Jahrgang 12. Mir klingeln schon jeden Tag die Ohren, wenn sie heim kommt. Das einzige, allumfassende Thema ist: Schule und Noten.


    Der Kumpel von meinem Bruder hat sie jetzt ein paar mal gesehen und erlebt bei diversen Treffen bei meinem Bruder und seiner Familie. Mein Bruder hatte ihn bereits gefragt, ob er sie vielleicht für ein Praktikum in seiner Firma unterbringen kann. Er hat ziemlich deutlich gesagt, dass er das nicht machen wird, weil er nämlich einen Ruf zu verlieren hat und sie weder mit ihrer Art, noch mit ihrem Auftreten (da gehört auch u. a. das Äußere zu) einen Fuß in irgendeine Eventfirma kriegen wird. Weder für ein Praktikum geschweige denn nach einem evtl. Studium für einen Arbeitsplatz, wenn sich da nicht gewaltig was bei ihr tut. Ich habe gestern noch mit ihm telefoniert. In der Tat scheint die Deutsche Pop zwar teuer, aber ein Abschluss dort nicht viel wert zu sein. Eine solide Ausbildung in einer Eventfirma hat mehr Chancen auf einen Einstieg ins Berufsleben.

    Das alles will sie so nicht sehen. Sie hat sich in dieses Studium an der Deutschen Pop festgebissen. Es stößt bei ihr auch auf völliges Unverständnis, dass ich nicht bereit bin, wenn ihre Mutter den Unterhalt für das Studium nutzt, das fehlende Geld aus eigener Tasche auszugleichen. Ich hab ihr noch mal klipp und klar gesagt, dass sie sich über Alternativen informieren möchte, wir nicht auf den Unterhalt verzichten können, wenn sie während des Studiums bei uns wohnt und wenn sie diesen Studiengang an der Deutschen Pop "ertrotzt", sie notfalls nebenbei arbeiten gehen muss, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Ihr Vater wird die Tage mit der Mutter telefonieren und mit ihr über die hochtrabenden Pläne der Tochter sprechen und das das so nicht durchführbar ist, wie die beiden sich das vorstellen.

    Ich habe mich gestern nach diesem Gespräch relativ schnell zum Muckelmann ins Zimmer verkrümelt und auch dort geschlafen. Unten im Wohnzimmer (was neben dem Schlafzimmer liegt) war nämlich bis ich weiß nicht wann lautstark "Polen offen".


    Wir teilen fast alle Kosten anteilig auf. Aber bevor wir zusammen gezogen sind, haben wir vereinbart, dass jeder für die "sonstigen" Kosten, die das jeweilige Kind verursacht, der Elternteil aufkommt, zu dem das Kind gehört. Dazu gehören die Kosten für alles was in der Schule anfällt, Klamotten, Klassenfahrten, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke und evtl. etwas teuerere Freitzeitaktivitäten. Auf der einen Seite tut es mir unheimlich leid, wenn sie neue Schuhe braucht und nicht die haben kann, die sie gern will, weil ihr Vater das halt nicht leisten kann, auf der anderen Seite muss ich halt auch an meinen Wanst denken. Auch wenn ich sonst im täglichen Leben kaum einen Unterschied mache (lässt sich halt nicht immer ganz vermeiden. Ich kann mit dem Muckel auf dem Sofa liegen und kuscheln. Mit ihr kann ich das nicht, die Bindung ist halt eine andere).

  • Na wenn das Abi ohnehin erst nächstes Jahr ansteht, verstehe ich gar nicht, warum es die Mami da so eilig hat mit der Kreditaufnahme.

    Ja gut, dass Dein Partner das demnächst anspricht.


    Ertrotzen....ja ich glaube, das ist so der richtige Ausdruck für das alles.

    Grüsse Tani :wink



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  • Ich würde da gar nix machen, bevor sie nicht mit einer machbaren und für sie durchführbaren Idee ums Eck kommt.

    In 4 Wochen hat sie doch eh wieder andere Einfälle. Schade für die Zeit.

    Grüsse Tani :wink



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  • Der Kumpel von meinem Bruder hat sie jetzt ein paar mal gesehen und erlebt bei diversen Treffen bei meinem Bruder und seiner Familie. Mein Bruder hatte ihn bereits gefragt, ob er sie vielleicht für ein Praktikum in seiner Firma unterbringen kann. Er hat ziemlich deutlich gesagt, dass er das nicht machen wird, weil er nämlich einen Ruf zu verlieren hat und sie weder mit ihrer Art, noch mit ihrem Auftreten (da gehört auch u. a. das Äußere zu) einen Fuß in irgendeine Eventfirma kriegen wird. Weder für ein Praktikum geschweige denn nach einem evtl. Studium für einen Arbeitsplatz, wenn sich da nicht gewaltig was bei ihr tut. Ich habe gestern noch mit ihm telefoniert.

    Hat er der Tochter das auch gesagt? Oder weiß sie das nur durch Euch? Wenn er ihr das selber sagt (lasst sie doch bei ihm anrufen und ihn nach einem Praktikumsplatz fragen) hat das ein ganz anderes Gewicht, als wenn bloß die Ollen wieder meckern, die ihr ja sowieso nix gönnen (Ihr versteht, wie ich das meine....).
    Für mich klingt das alles noch ziemlich pubertär, ich fürchte, sie muß da ein wenig auf die Nase fallen. Ich hab ein bißchen ein ähnliches Problem mit meiner Ältesten (aber in viel viel kleinerem Maße, die Situation ist auch eine andere). Sie müssen sich die Hörner halt abstoßen.

    Ihr habt es ihr ja schon gesagt, aber vielleicht noch einmal richtig deutlich, damit sie sich nicht rausreden kann, sie hätte nichts gewußt: Ihr werdet Eure finanziellen Anstrengungen NICHT über das vereinbarte Maß hinaus erhöhen. Und dann ist Ende der Debatte, bis das Abitur in greifbare Nähe rückt, bzw. die Bewerbungsfristen beginnen (was z.Z. unanständig früh ist, hab ich jetzt lernen müssen). Sagt sich leicht, aber Ihr müßt verhindern, dass sie die komplette Familie sabotiert.
    Wenn sie dann wieder depressiv wird: Ihr wißt ja, wo die nächste (Tages)klinik/Therapeut ist, oder;)? Im Notfall geht da immer was...


    Falls die Mutter die Unterhaltszahlungen einstellt, wird's natürlich eklig, aber dann läßt es sich vermutlich nicht vermeiden, dass es irgendwie vor den Kadi geht. Aber vllt. kapiert es die Mutter ja beim Telefonat mit Deinem Mann.


    Ich drücke Euch die Daumen und fühle mit Euch. Ich hätte auch NIEMALS gedacht, dass diese Phase der Berufsfindung nochmal dermaßen anstrengend wird, ich dreh hier auch öfter am Rad.

  • Falls die Mutter die Unterhaltszahlungen einstellt, wird's natürlich eklig, aber dann läßt es sich vermutlich nicht vermeiden, dass es irgendwie vor den Kadi geht. Aber vllt. kapiert es die Mutter ja beim Telefonat mit Deinem Mann.

    Naja. Vor den Kadi geht es aber eben nur dann, wenn Töchting das will. Ab Volljährigkeit ist sie eben zuständig sich um ihren Unterhalt zu kümmern. Wenn sie sich dann auf den Standpunkt stellt. Mama zahlt schon mit den Studiengebühren ihren Unterhalt, dann wird sie nicht klagen.


    Dann bleibt eben die Kröte schlucken und durchfüttern oder eben sagen, bitte zieh aus, dann wird der Papa auch seinen Anteil am Unterhalt leisten (der eben 0 ist oder gegen 0 tendiert). Niemand kann gezwungen werden sein Ü18 Kind bei sich wohnen zu lassen.


    Mama wird das wohl nur dann "kapieren, wenn ihr klar ist, dass sie bei einem Rauswurf des Kindes, sie dieses entweder wieder bei sich aufnehmen muss oder eben mangels Leistungsfähigkeit des Vaters neben der Kreditaufnahme noch vollständig alleine für den Unterhalt zuständig sein wird. Verdient sie überhaupt soviel, dass sie einen Kredit bekommt?

  • Ah ok, hatte nicht auf dem Schirm, dass die Tochter schon 18 ist. Das macht es auf der einen Seite einfacher, weil eigentlich Tochter selbst zuständig ist, andererseits auch schwieriger, weil man natürlich die Konsequenzen trotzdem mitträgt und noch dazu sich ja nicht am 18. Geburtstag emotional vom Kind verabschiedet und es einen nicht mehr berührt, was die Kinder so machen.


    Ich denke aber, es besteht durchaus noch Hoffnung, dass sich das alles in Wohlgefallen auflöst. Weil die Mutter den Kredit nicht bekommen/stemmen kann, weil Tochter den Schulplatz gar nicht bekommt oder das Abi nicht schafft. Oder Ihr zwischendurch was Neues einfällt. Daher versuchen, das Thema erstmal aus dem Zentrum des Geschehens zu bekommen, so gut wie es grad geht.

  • du und die Mutter seid doch gute Freundinnen, warum wartest du solange mit einem Gespräch, hast doch sonst auch vermitteln sollen,

    so machst du dir wahrscheinlich die ganze Zeit zu viel unnötige Gedanken..


    Eine Ausbildung ( oder Arbeit) in einer Eventfirma ist hart,...die Arbeitszeiten,...Schleppen und Aufbauen..hat sie einen Führerschein?..

    und eben auch am Wochenende arbeiten und sehr sehr lange....

    Du hast den "Kumpel" angerufen, dass war wieder sehr nett, normalerweise hätte sie noch eine Bewerbung für das Praktikum

    erstellen sollen.


    ich glaube auch, dass sich ihre Berufswünsche noch oft ändern werden,...

    Irgendwie ist es ja auch ein Verschieben der jetzigen Probleme,..sie fokussiert sich auf die Zukunft, statt im Hier und Jetzt die

    Probleme anzupacken,...wieder sind die anderen schuld, die ihr den Erfolg/Glück nicht gönnen...

    sie soll erstmal dieses Schuljahr erfolgreich absolvieren,......und in den Ferien Jobben..und dann kann man weitersehen...

    ich glaube, da hilft nur "klar" reden...,....


    aber ich hoffe für dich, dass das Thema ganz schnell Schnee von gestern ist und sie neue (bessere) Ideen hat

  • die Deutsche Pop ist seit gestern Abend Geschichte. Das Fräulein Tochter hat sich informiert und festgestellt, dass der Abschluss nicht das Papier wert ist, auf dem er steht. Mal ganz davon abgesehen, dass es sich finanziell nicht verwirklichen lässt.


    Mittleweile zweifelt sie nach einem Gespräch mit dem Kumpel meines Bruders ebenfalls an ihrem Berufswunsch. Sie neigt aber dazu, an Dingen festzuhalten, an die sie sich "gewöhnt" hat. Veränderungen sind schwer. Warten wir es einfach mal ab. Im Zweifel soll sie - sofern sie einen Platz bekommt - von mir aus Eventmanagement/Veranstaltungsmanagement studieren. Was sie dann damit anfängt und ob sie es schafft oder hinterher einen Job bekommt, soll nicht meine Sorge sein. Irgendwann wird sie das Nest verlassen müssen, ob mit oder ohne Abschluss/Ausbildung.


    Und weil ich gestern gerade sowieso schon in Fahrt gewesen bin, hat die Familie von mir einen Haushaltsplan aufs Auge gedrückt gekriegt. Mit einigen Aufgaben fürs Tochterkind, damit sie mal weniger Zeit hat, ihre Depressionen zu pflegen und Trübsal zu blasen.... ich bin gespannt. U. a. wird sie alle zwei Wochen für das Kinderbadezimmer zuständig sein, 1 x im Monat fürs Familienfrühstück und 1 x im Monat wird für die Familie gekocht. Na ja... und noch ein paar andere Dinge, die ein Mädel in ihrem Alter mal langsam lernen sollte, damit sie später mal alleine lebt. Wir wohnen jetzt ein knappes Jahr zusammen und die Ausrede "das habe ich bei meiner Mutter nicht gelernt" zieht nicht mehr!