Kindererzieherin zerrt Kind von mir weg

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  • Hallo zusammen,


    ich brauche dringend Rat bzw.eine Einschätzung. Meine Tochter 2 1/2 Jahre geht seit November in einen Minikindergarten, zwei Vormittage die Woche. Meine kleine ist recht unkompliziert. Die Eingewöhnung ging sehr schnell (4 kiga Tage). Nach den Winterferien (in den Ferien ist immer geschlossen) wollte meine Tochter nicht mehr alleine rein laufen. So fingen wir ein Ritual an, ich nehme sie vor der Türe auf den Arm und setze sie dann drin wieder ab. Manchmal braucht sie dann 2-3 Minuten bis sie wirklich runter will und anfangen möchte zu spielen. Das höchste an Zeit, die sie mal nach Krankheit gebraucht hat waren 5 Minuten. Heute morgen war es so, dass ihre Socken nicht draußen an der Garderobe lagen. Sie lagen drinnen im Spielraum. Wir sind Also rein und meine kleine hat arg geklammert. Ich habe mich dann mit ihr auf den Boden hingesetzt und ihr die Socken angezogen. Daraufhin habe ich ihr dann gesagt, dass die Mamas gehen und nicht bleiben dürfen. Da kam dann auch schon die Erzieherin die sie fragte, ob sie mit den Autos spielen möchte, meine kleine verneinte das und schmiegte sich an mich ran. Ehe ich etwas zur kleinen sagen konnte kam die Erzieherin her packte meine kleine grob an den armen und zerrte sie aus meinem Schoß heraus zu den Autos rüber. Sie hat so geweint und getobt und wollte zu mir, die Erzieherin hat sie weiter festgehalten. Diese Erzieherin ist allgemein eine eher grobe und strenge. Einige Mütter sind unter anderem wegen der mit ihren Kindern wieder weg gegangen. Ich war so perplex,dass ich überhaupt nicht wusste wie ich reagieren soll. Und im endeffekt wurde ich rausgeworfen. Zur Info noch, es vergingen keine 5 Minuten in denen das ganze stattgefunden hat, also zur Türe reinkommen, Socken anziehen und Kind von mir wegzerren. Meine kleine hat mich hilfesuchend angeschaut und ich habe ihr nicht geholfen. Ich fühle mich gerade sehr sehr schlecht. Ich bin alleinerziehend und habe oft das Gefühl das die deswegen ständig sich über die kleine beschweren. Das sind aber die einzigen die sich beschweren. Von allen anderen die mein Kind betreuen (Familie und freunde), die auch immer wieder ganz Tagesausflüge mit ihr machen sagt jeder durch die Bank weg wie gut sie erzogen ist, wie weit sie ist, wie lieb sie ist und ich frage auch immer nach, weil es mir wichtig ist das zu wissen und auch darauf reagieren zu können.

    Ich war selbst schon beim Kinderarzt, weil die Erzieherinnen mir über Wochen in den Ohren damit gelegen haben, dass meine Tochter nichts hören würde. Ich sagte den Erzieherinnen, dass wir bereits beim Ohrenarzt waren und das sie sehr wohl sehr gut hört. Sie will nur oft nicht hören, bzw.ist oft so in ihrem Spiel drin, dass es eine direkte Ansprache benötigt. Die lagen mir weiter so in den Ohren damit, dass ich zum Kinderarzt bin. Die machten nochmal einen hörtest, alles in Ordnung. Die Ärztin verdrehte die Augen,als ich ihr das von den Erzieherinnen erzählte und meinte, dass das in dem Alter völlig normal ist.


    Was sagt ihr zu der Situation heute morgen? Ist es richtig, dass ich sage, dass das grobe wegzerren zu viel war, oder denkt ihr, dass ich da nun eher wie eine übermutter reagiere? Bisher hatte ich mich nie als übermutter gesehen. Im Gegenteil. Das was die Erzieherin heute morgen gemacht hat, da beginnt für mich ehrlich gesagt schon körperliche Gewalt. Wie seht ihr das und wie würdet ihr nun weiter reagieren?


    Liebe Grüße

  • Für die Zukunft würde ich eine verbindliche Vereinbarung mit der Einrichtung treffen, dass DU diejenige bist, die das Kind übergibt. Betonung auf GEBEN.

    Zum Vorfall selbst, da wäre ich sicher auch perplex, sprachlos, fassungslos gewesen. Aber in der Situation selbst, in Gegenwart des Kinds eine Diskussion/Streiterei anzufangen, wäre sicher nicht gut.

    Ich würde mit der betreffenden Person einen Gesprächstermin vereinbaren, und da erstmal versuchen, zu verstehen, was bei ihr los ist. Ob, bzw. wie weit ihr klar ist, wie übergriffig ihr Verhalten wirkt.

    Je nachdem, wie offen sie dir begegnet, würde ich mich selbst dann auch äußern. Aber wenn sie ohnehin abblockt und alles immer schon richtig gemacht hat, würde ich mich selbst eher zurückhalten und mich nur darauf fokussieren, dass solch eine Situation nicht wieder auftreten kann und dass du entscheidest, wann und wie die ÜBERGABE stattfindet.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Vielen Dank für deine Antwort. Heute morgen habe ich gar keine Diskussion gesucht, ich war viel zu perplex und sämtliche anderen Kinder, sowie Erzieher und auch eine andere Mutter waren in diesem Raum(die haben nur 2 kleine Räume). Ich habe vorhin beim Abholen das Gespräch mit ihr gesucht und ihr gesagt, dass ich die kleine Gewaltfrei erziehe und nicht möchte, dass sie das Kind zum einen von mir weg-und dann durch den halben Raum zerrt. Sie hat ohne wenn und aber eingestimmt, nicht herumdiskutiert gar nichts. Hat mich ehrlich gesagt sehr gewundert. Vielleicht wurde ihr ja auch bereits gesagt, dass das zu viel war, was sie da gemacht hat, haben ja genug mitbekommen. Das weiß ich aber natürlich nicht sicher.

    Sie meinte dann eigentlich nur noch, dass wenn alle Mamas und Papas 10-15 Minuten drin sind, dass die Kinder völlig unruhig werden lässt. Dafür habe ich ja Verständnis,aber ich sagte ihr dann auch nochmals, dass diese Prozedur morgens nie länger als 5 Minuten gedauert hat (ich schaue immer auf die Uhr beim kommen und beim gehen). Der einzige Grund weshalb ich auch schon länger drin war, war, wenn mich die andere Erzieherin auf Dinge angesprochen hat,meine kleine hatte da aber längst gespielt. Habe ihr in diesem Zuge auch gleich mitgeteilt, dass ich es absolut nicht in Ordnung fand, als sie mich mal rausgeworfen hat. Da hatte mich die andere Erzieherin auf ein Verhalten von meiner Kleinen angesprochen, während dem Gespräch musste diese besagte Erzieherin kurz nach einem Kind sehen und die andere hat mich dann gleich rausgeworfen. Ich bin natürlich gegangen, aber da es quasi mitten im Satz war wusste ich dann letztenendes gar nicht so richtig, was denn vorgefallen war.

    Während der Eingewöhnung gab es auch schon so einen Vorfall, am 2.tag. Meine kleine hat die ganze zeit ohne mich in der Spielecke gespielt und kam dann irgendwann auf mich zu. Ich habe natürlich auf sie reagiert. Gleich darauf meckert mich die Zerr-Erzieherin an, dass ich auf die Kleine nicht reagieren soll. Da war ich auch perplex. Ich ignoriere doch das Kind nicht, schon gar nicht in der Eingewöhnung, wenn ich die ganze Zeit dabei bin. Und die kleine kam ja schließlich zu mir, nicht ich zu ihr (da hätte ich dafür ja noch Verständnis gehabt). Noch dazu hat die Eingewöhnung mit meiner Kleinen so gut geklappt wie bei keinem anderen Kind. Ich durfte ja schon am ersten Eingewöhnungstag rausgehen(was dort wohl nicht normal ist). Da waren die Erzieherinnen selbst erstaunt wie gut das klappt. Ich habe es allerdings so stehen lassen, nichts dazu gesagt außer das die kleine zu mir kam und nicht ich zu ihr und für mich entschieden, dass ich auch weiterhin auf sie reagieren werde, wenn sie auf mich zukommt.


    Mein Vertrauen in dem Umgang mit den Kindern ist nun leider etwas zerstört, ich mache mir gerade Gedanken, ob die Kinder über die Betreuungszeit desöfteren so gezerrt werden (es war wirklich grob, ich wurde als Kind vom Vater häufig herumgezogen, gezerrt und verschlagen und ich glaube ich kann dadurch ganz gut einschätzen was grob ist und was nicht). Die ganze Geschichte macht mir echt wahnsinnig zu schaffen gerade ;(

  • Du solltest deine Sorgen dringend bei der Kitaleitung bzw. dem Träger ansprechen.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Liebe Luni, vertraue auf Dein Gefühl. Was da vorfällt geht gar nicht. Es mag ja Eltern geben, die das in Ordnung finden; ich gehöre nicht dazu und Du offensichtlich auch nicht. Ich bin da bei Kaj - auf jeden Fall das Gespräch suchen, mit der Leitung; bzw. dem Chef der Organisation dieses Mini-Kindergartens. Falls da keine Einsicht herrscht und/oder Du das Gefühl hast, das geht da so weiter, sobald Du den Rücken gedreht hast und/oder Deine Kleine fühlt sich dort langfristig nicht mehr wohl, würde ich sie dort rausnehmen.

    Und es wäre mir total egal, was andere dazu sagen, ob andere der Meinung wären, "da müssen Kinder mal durch" , "Sei nicht so eine Helicoptermama." oder ähnlich wertvolle Sprüche...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Ich habe sie direkt als wir zu Hause ankamen angesehen. Sie hat tatsächlich einen roten Fleck am Arm, der ist auch jetzt noch da. Ich denke aber eher, dass sich da gerade ein Ausschlag bildet. Vom greifen wäre da ja eher ein blauer Fleck vorzufinden. Und sonst, naja, sie kommt öfter mit blauen Flecken heim, aber genauso oft geht sie mit blauen Flecken, oder schürfwunden in den Kindergarten. Was ich damit sagen will ist, dass sie grade sehr viel ausprobiert, viel klettert, auch natürlich immer wieder dabei runter, oder allgemein beim rennen hinfällt. Ich kann also gar nicht sagen, ob die blauen Flecken von einer eventuellen Gewalteinwirkung kommen,bisher habe ich auch gar nicht darüber nachgedacht.


    Sie selbst sagt gar nichts darüber, auch auf direktes ansprechen nicht. Ich habe den Eindruck, dass sie gar nicht versteht, dass das was da passiert ist so gar nicht in Ordnung war.


    In den Kindergarten an sich geht sie eigentlich gerne, nur seit ca.4 Monaten möchte sie morgens nicht mehr alleine rein gehen und braucht drinnen 2-3 Minuten bis sie runter will und anfängt zu spielen. Das ganze hat plötzlich angefangen, sie ist von heute auf morgen immer vor der Türe weggerannt und wollte partout nicht rein. Warum weiß ich nicht, ich kann es mir bis heute nicht erklären. Gut möglich das bereits da irgendwas im kindi vorgefallen ist.


    An einem von den beiden Tagen in der Woche holt der "Quasi"opa sie ab. Er war der Lebensgefährte meiner Mutter(sie verstarb letztes jahr) und das schon als ich noch ein Kind war, wir kennen uns wirklich sehr lange, deshalb ist er für mich der Opa der kleinen. Jedenfalls hat meine kleine vor ca. 2-3 Monaten plötzlich angefangen ihn und ihren Vater abzulehnen und machte ein riesen Theater wenn der Opa sie aus dem Kindergarten geholt hat. Zu hause machte sie das Theater auch. Aber immer nur dann, wenn ihr halt etwas nicht gepasst hat, wenns ihr gepasst hat, hat sie mit ihm ganz ausgelassen und normal gespielt. Daraufhin hab ich angefangen, dass nicht mehr durchgehen zu lassen und nach 2-3 Wochen war dieses Verhalten gänzlich weg. Im Kindergarten allerdings gibt es das Problem bis heute noch und die Erzieherin sagt mir nun seither wirklich so gut wie jeden Tag, wenn ich die kleine bringe, dass sie überhaupt kein gutes Gefühl habe, wenn der Opa süß abhole. Ich sagte ihr mehrmals nun schon, dass es in Ordnung ist und sie es der kleinen nicht durchgehen lassen darf. Den Schilderungen nach aber unterstützt sie eher das verhalten meiner Kleinen. Noch dazu übertreibt sie maßlos. Den Verdacht hatte ich schon mal, aber heute hat er sich bestätigt. Als die kleine von der anderen Erzieherin weggezerrt wurde, dabei geschrien,geheult und getobt hat sagte die Erzieherin, dass die kleine viiiiiieeeelll schlimmer reagieren würde, wenn der Opa sie abholt. Egal welche Situation ich in den letzten beiden Jahren erlebt habe, auch wirklich Situationen in denen sie panische angst vor etwas hatte, sie hat nie schlimmer reagiert wie heute morgen. Das war und ist ihre schlimmste Reaktion auf einer Skala und die Erzieherin sagt mir sie würde viiiieelll (sehr betont) schlimmer reagieren. Bei dieser Aussage wusste ich dann, dass da definitiv etwas nicht stimmt. Noch dazu frage ich mich leider erst jetzt, Warum die kleine sich ausschließlich nur im kindi dem Opa so gegenüber verhält. Ich verstehe nur nicht, was die davon hätten, deshalb hab ich bisher auch gar nicht drüber nachgedacht das da auch was von Seiten des kindis schief laufen könnte.

  • Klar, blaue Flecken vom Toben sind normal. Mich hat es nur interessiert, ob es blaue Flecken gibt, die eindeutig der Aktion heute Morgen zuzuordnen sind - die hätte ich vom Kinderarzt dokumentieren lassen und der Leitung präsentiert, evtl. sogar rechtliche Schritte eingeleitet, denn das ginge für mich gar nicht.


    Wie ist das denn, was hat diese Person für eine Funktion in diesem Kindergarten inne? Ich würde mir generell mal einen Termin mit der Gruppen-/Kitaleitung geben lassen und gezielt die Probleme, die du mit dieser Frau hast, ansprechen. Also nicht nur zwischen Tür und Angel, sondern richtig in Ruhe. Vielleicht kommt da ja was dabei raus.


    Sollten die Probleme bestehen bleiben, würde ich mich wohl um einen alternativen Platz in einer anderen Kita umsehen.


    Wegen der Sache mit dem Opa... Falls du denkst, dass was ist, würde ich sie vorsichtshalber mal einem Fachmann (Psychologe o.ä.) vorstellen. Wenn du sie selber darüber befragst, kann es passieren, dass du ihr ungewollt Sachen "einredest", die gar nicht waren.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Guten Morgen,


    Also ich habe kein bisschen das Gefühl das da was nicht stimmt zwischen Opa und der kleinen. Im Gegenteil, zu Hause war ich immer hauptsächlich mit dabei und konnte das gut beobachten, weshalb ich ja dann auch gesehen habe, dass es nur dann ist, wenn ihr etwas nicht in den Kram passt um dann ihren Willen zu bekommen. Deshalb habe ich das verhalten dem Opa gegenüber und auch dem Papa gegenüber nicht mehr durchgehen lassen. Wie gesagt, war die Ablehnung dann innerhalb von 2-3 Wochen gänzlich weg. Nur im Kindergarten eben nicht. Ich selbst hatte eine Zeitlang ein ähnliches Problem beim Abholen. Die kleine hat mich gesehen und dann sofort umgedreht und in den Spielraum reingerannt, der einzige Unterschied war, dass sie weder geweint noch getobt hat, höchstens mal ein kleines bissel Theater, weil sie halt noch nicht gehen wollte. Ich habe dann sofort reagiert, bin ihr hinterher, hab sie an der Hand, wenn sie Theater gemacht hat auf den Arm genommen und bin sofort wieder raus und habe gesagt, dass jetzt alle Kinder nach Hause gehen, wir gehen jetzt auch. Das habe ich jedes mal genauso durchgezogen und es hat nach 3-4 malen komplett aufgehört. Die Möglichkeit bekommt der Opa meist gar nicht, weil die Erzieherin vorher schon eingreift. Sie auf den Arm nimmt und tröstet und so weiter. So hat die Maus natürlich auch ein Stück weit erreicht was sie wollte. Dabei sollte der Opa sie auf den Arm nehmen, eine konsequente Ansage machen, sie auch trösten wenn sie weint usw. Ich denk halt, dass die Erzieherin ihr jeden Tag erwähntes ungutes Gefühl auf das Kind überträgt. Sobald die Erzieherin außer Sichtweite ist, ist die kleine wieder völlig normal und spielt und lacht usw.


    Ich werde heute noch die Gruppenleiterin anschreiben und um ein Gespräch bitten.

    Ich werde ihr auch sagen, dass sie gerne zur Unterstützung Kollegen und/oder die Heimleitung hinzuziehen darf. Wäre mir persönlich sogar recht. Ich werde mit dem Papa sowie dem Opa zu diesem Gespräch gehen. Primär ist es mir wichtig den Gewaltvollen Umgang zu besprechen, sowie das mittlerweile rufschädigende verhalten gegenüber dem Opa anzusprechen. Seit knapp 3 Monaten darf ich mir jeden morgen anhören, dass sie überhaupt kein gutes Gefühl habe die kleine dem Opa mitzugeben. Mehrere male haben wir darüber gesprochen, mehrere male habe ich ihr gesagt, dass man das so nicht unterstützen darf und das es vollkommen in Ordnung ist, wenn die kleine mit dem Opa mitgeht. Ich kein schlechtes Gefühl dabei habe. Aber ich habe den Eindruck, dass sie mich da als Mutter überhaupt nicht ernst nimmt, das gleiche Gefühl hatte ich bei dem Thema mit den Ohren. Das ganze passt als Gesprächsthema super zusammen, denn nach dem Vorfall gestern habe ich ein ungutes Gefühl das Kind in den Kindergarten zu bringen. Denn wenn ich mir einem sicher sein kann, der Opa wird sie niemals gewaltsam anpacken. Beim Kindergarten kann ich mir nun leider nicht mehr sicher sein.


    Zur Info, der Kindergarten läuft nur noch bis zu den Sommerferien. Danach kommt sie in den richtigen Kindergarten.


    Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe ziemlich viel geschrieben, was mir Leid tut, aber, es hat wahnsinnig gut getan das alles mal loszuwerden. Es liegt mir seit Monaten auf der Seele und es kam immer mehr hinzu.


    Liebe Grüße

  • Luni, das Forum ist dazu da, dass man sich hier Dinge von der Seele schreiben kann. Also kein Grund, sich dafür zu entschuldigen ;).


    In der Sache hast Du hier eine Betreuerin, die sehr problematisch mit dir kommuniziert. Ich kenne es nur so - es gibt hier einige erfahrene Erzieherinnen, die mögen mich ggfls. korrigieren -, dass solche Problemstellungen und auch (unterschwelligen?) Vorwürfe, wie sie hier kommen, nicht "zwischen Tür und Angel" gemacht werden. Sondern ein regelrechter Gesprächstermin angesetzt wird. Und bei diesem Gesprächstermin ist dann nicht nur die jeweilige Gruppenleiterin anwesend, sondern auch jemand von der Gesamtleitung. Was auch bedeutet, dass die anzusprechende Problematik von mehreren pädagogischen Kräften durchdacht oder überprüft worden ist.

    Nach allem, was du schreibst, scheint dies nicht der Fall zu sein. Da wäre es sicherlich gut, wenn du darauf dringst, dass an dem Gespräch von beiden Seiten zwei Personen beteiligt sind.


    Da deine Kleine "ab Sommer" in einem anderen Kindergarten geht, ist meine Empfehlung: Schaffe eine Absprache und Einmütigkeit unter allen Beteiligten, dass die letzten drei oder vier Monate ruhig und ohne gegenseitige merkbare Animositäten verlaufen. Die angeblichen "Probleme" wird niemand in diesen vier Monaten klären. Und der neue Kindergarten wird völlig neu unbelastet schauen. Erst wenn dort ähnliche Hinweise kommen, solltest du - dann aber rigoros - vorgehen und Dinge klären. Denn dann hättest du eine zweite Stimme.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Guten Abend,


    nun ja, die Kommunikation hat mich tatsächlich bereits von Anfang an gestört. Im Endeffekt wurde mir wenig erklärt, was die Eingewöhnung anging. Erst auf Nachfrage wurde mir der Ablauf der Eingewöhnung ein wenig erklärt. Meist aber erst sehr kurzfristig was als nächstes passiert. Ich saß irgendwann in dem Raum und hatte Angst meine Tochter beim ausgelassenen spielen mit den Kinder zu beobachten, oder auf die Toilette zu gehen. Am Anfang wurde mir ein Formular zum ausfüllen gegeben. Ich dachte mir super, in der gleichen Etage gibt es ein Cafe ca.20 Meter entfernt, dort wollte ich es in Ruhe ausfüllen. Da wurde ich von der Zerrerzieherin direkt fast schon angeschnauzt, dass ich dann mit der kleinen wenn ich zurückkomme gleich gehen muss. Ich hab es nicht verstanden und bin nicht das Formular ausfüllen gegangen. Wollte meiner Kleinen den Spaß den sie hatte nicht nehmen wegen einem blöden Formular. Im Nachhinein wurde mir dann gesagt, dass es ein positives Erlebnis hinterlassen soll, wenn ich wieder komme (nach 20 Minuten) und wir dann gehen. Gut so gewöhnen die halt ein, dachte ich mir. Fand es aber dennoch etwas komisch, kaum angekommen, sollst das Kind rausreissen und wieder gehen. Jedenfalls fing es da ja schon mit der schlechten Kommunikation an. Die weiteren Sachen wurden in der Regel immer zwischen Tür und Angel angesprochen, vor den Kindern, vor den anderen Eltern. Es gab nur ein einziges Mal, dass mich die Gruppenleiterin in den Nebenraum unter 4 Augen gebeten hat und da betraf es hauptsächlich den Opa. Das war ganz am Anfang als das plötzlich begonnen hatte, dass sie den Opa ablehnte. Alles andere (beinahe an jedem kigatag) fand zwischen Tür und Angel statt.


    Was das zerren angeht ist ja das erschreckende, dass die Gruppenleiterin dabei war, sie saß direkt neben uns. Und die Gruppenleiterin hat nicht einmal ansatzweise erschrocken oder überrascht über das plötzliche Verhalten ihrer Kollegin gewirkt, als diese das bis dato noch lieb auf meinem Schoß sitzende Kind an beiden armen packte und von mir weg durch den Raum zu den Autos zerrte. Nicht einmal ansatzweise, als ob das ein gängiger Umgang mit den Kindern ist. Ich muss sagen, dass das ein Minikindergarten für Kinder von 1,5 bis ca.3 Jahren ist, momentan sind glaube ich 8 Kinder in der Gruppe. Die sind so klein, weshalb mich dieser Umgang wirklich erschreckt.

    Die Gruppenleiterin war die Erzieherin die dann behauptete, dass meine kleine viel schlimmer reagieren würde, wenn der Opa sie abhole. Also viel schlimmer wie bei der groben Zerraktion. Es gibt halt aber kein schlimmer, ich kenne ja mein Kind in den verschiedensten Situationen.


    Wir haben nun am Montag einen Gesprächstermin. Ob die Heimleitung dabei anwesend sein wird, weiß ich nicht. Sie hat jedenfalls den Termin mit weiteren Personen abstimmen müssen, also könnte es gut sein.


    Liebe Grüße

  • Was für ein Fass.....:wow

    Sorry, aber wieso lässt man die Erzieher nicht mal ihre Arbeit machen?

    Die Eingewöhnung läuft dort mit Plan, an den TE sich nicht hält und wundert sich dann, wenn eine Zurechtweisung kommt.


    Aber wer schon Angst hat, wenn er "sein" Kind beim Spielen beobachtet oder sich nicht traut auf die Toilette zu gehen:?::?::?:


    The next "mombie" is born.

  • Aber das ist doch der springende Punkt. Wie soll sich jemand an einen Plan halten, von dem er keine Kenntnis hat? Darum ging es ja in meinem letzten Thread, um schlechte Kommunikation (Lesen hilft manchmal). Und anstatt mich als Mutter in den Plan einzuweihen(was nicht nur mein Recht, sondern eigentlich Plan ist, mit den Eltern ausführlich die Vorgehensweise zu besprechen), werde ich angeschnauzt. Ich habe nie gesagt, dass die "positives Erlebnis" Geschichte schlecht ist, lediglich, dass ich es nicht für sinnvoll erachte das Kind nach 20 Minuten wieder rauszureißen, weshalb ich den Raum ja dann letztlich nicht verlassen habe. Das ich mich nicht mehr auf die Toilette getraut habe, hatte den Hintergrund, dass mein Kind dann hätte danach gleich gehen müssen.

    Außerdem sagst du im Endeffekt nun aus, dass es vollkommen in Ordnung ist sein Kind zu ignorieren. Es tut mir Leid, aber wenn ich mein Kind ignoriere, wenn es auf mich zukommt dann passiert genau das was die Erzieher ja angeblich mit ihrer Eingewöhnungsart vermeiden wollen. Das Kind zieht daraus ein negatives Erlebnis. Mama ignoriert mich, Mama hat mich nicht mehr lieb oder was auch immer,in diesem Alter vielleicht noch nicht in diese Worte gefasst, aber gefühlt. Und dieses Gefühl wird auf den Kiga übertragen und schon passiert es, dass das Kind nicht mehr dort hin möchte. Falscher Weg in meinen Augen. Wenn das Kind ständig zu mir gekommen wäre und viel Theater während der Eingewöhnung gemacht hätte,OK, sie hat mir aber lediglich etwas freudig erzählen wollen und ist danach wieder direkt zurück zur Spielecke gerannt. Ich habe mein Kind dennoch beim Spielen beobachtet,aber hatte die ganze Zeit Angst, wieder etwas falsch zu machen von dem ich nichts weiß. Wenn mir schon verboten wird mit meiner Kleinen zu sprechen liegt es nun mal Nahe, dass auch ein Blickverbot ausgesprochen wird.

    Wie bereits schon mal gesagt, hatten wir keinerlei Probleme mit der Eingewöhnung. Ich sagte den Erziehern auch von Anfang an, dass meine kleine unkompliziert ist und ich im Endeffekt jetzt schon gehen könnte(nicht das ich es vor hatte). Ich wurde belächelt mit dem Satz, dass das alle Eltern sagen würden. Am 4.Kigatag, also 2 Wochen später, war ich bereits fast den ganzen Tag schon nicht mehr mit dabei (wohl gemerkt, dass es immer nur 2 Kigatage in der Woche gibt). Das das außergewöhnlich schnell wäre sagten mir nicht nur die Erzieher,sondern auch sämtliche andere Eltern waren darüber erstaunt wie schnell das ging. Es gab seither noch ca. 5/6 weitere Mütter die ihre Kinder eingewöhnt haben. Mit 3 davon habe ich hin und wieder gesprochen. Die standen ähnlich wie ich da und wussten nicht was Sache ist. Bei allen hat die Eingewöhnung mehrere Wochen bis sogar Monate gedauert. Bzw.von diesen besagten 3 weiß ich sicher, dass es einfach nicht mit dieser Eingewöhnungsart klappte und das sie dann abgebrochen haben aber unter andren auch deshalb, weil ihnen die zerrerzieherin zu grob mit den Kindern umgehe. Von diesen 5/6 Kindern ist nur eines geblieben.

  • An einem Kind zerren geht gar nicht. Nie.

    Es gibt immer Phasen, wo Kinder sich leicht lösen und Phasen, wo das Kind wieder an Mama/Papa klammert. Alles im grünen Bereich. Aber der Motor für das Abenteuer KiTa scheint ja bei deinem Kind insgesamt zu laufen, ab und an braucht es eben eine (zugewandte)Starthilfe. Im Moment musst du halt schauen, dass diese Situationen deinem Kind nicht den Einstieg in die nächste KiTa versaut.

    Die Kita scheint das Berliner Eingewöhnungsmodell zu fahren. Das muss man natürlich auch kommunizieren und Eltern erklären, warum am Anfang diese kurzen Intervalle sinnvoll sind, aber eine Stoppuhr braucht es dafür auch nicht. Kinder haben eh ein anderes Zeitgefühl. Das nur nebenher.

    Das Erzieher nicht jeden Tag Zeit haben ein vier-Augen-Gespräch zu führen kann ich allerdings nachvollziehen. Kurze Rückmeldungen beim Abholen zwischen Tür-und Angel sind auch bei uns Ursus. Allerdings geben wir da keine Infos, die irgendwie beschämend für Eltern oder Kinder sein könnten. Das man sich nicht täglich dafür aus dem Gruppengeschehen ziehen kann, dafür haben die allermeisten Eltern Verständnis.

    Zudem ist es oft so, dass Eltern sich schwerer von ihrem Kind lösen können als umgekehrt. Diese brauchen also auch Begleitung.:lach

    Also, der Fehler lag schon im fehlendem Aufnahmegespräch. Und das fehlende Vertrauen in die Fertigkeiten der Erzieher. Auch Erzieher haben ein Gefühl dafür, wenn getratscht wird und da scheint hier ja auch massiv zu passieren.

    Ich würde mit entsprechend ruppig auftretender Erzieherin ins Gespräch gehen.

    Allerdings würde ich nicht erwähnen, was andere so quatschen, sondern ganz bei mir bleiben. Hauptpunkte wären für mich die mangelnde Transparenz und der Umgang mit dem Kind.

    Gemeinsam Rituale zu finden, die den Einstieg erleichtern wäre natürlich sinnvoll.

    Und vielleicht schaust du, was du noch beitragen kannst. Wir sagen Eltern immer ganz deutlich: Seien sie langweilig und unattraktiv als (Beziehungs-)Partner in der KiTa. Sonst haben Erzieher nämlich keine Chance.

    Erzieher haben auch in der Regel ein Gespür dafür, wenn Kinder die Drama-Queen raushängen lassen. Das ist für Kinder viel leichter zu ertragen als für Eltern. Erzieher sollten das wissen und dementsprechend reagieren und Hinweise geben, dass das Kind sich schnell beruhigt hat. Manche Kinder lachen sich doch tatsächlich manchmal in Fäustchen, wenn Mama mit langem Gesicht die Kita verlassen hat.:lach

    Liebe Grüße


    Friday

    2 Mal editiert, zuletzt von friday ()

  • Guten Morgen,


    ich hatte bisher ehrlich gesagt auch gar nichts dagegen, dass Dinge zwischen Tür und Angel besprochen werden. So wie du sagst, die haben ja gar keine Zeit sich da ständig mit den Eltern zusammen zu setzen. Das Problem das ich damit habe ist, dass man mir daraus einen Vorwurf macht und es mit einer Gewaltsamen Aktion an der kleinen ausgelassen hat. Die Zerrerzieherin begründete ihre Zerraktion damit, dass ich schon auch verstehen müsse, dass es die Kinder ganz unruhig werden ließe, wenn alle Eltern immer 10-15 Minuten im Raum wären. Meine Tochter hat morgens noch nie länger wie 5 Minuten zum ankommen gebraucht(in der Regel sind es 2-3Minuten) und wirklich jede Zeit, die ich länger in diesem Raum war, war aufgrund Gesprächen mit der Erzieherin. In der Regel von der Erzieherin ausgehend. Dann darf man morgens nichts ansprechen bei den Eltern.


    Mir war bis Montag nicht einmal bewusst, dass die unterschwelligen Vorwürfe wegen dem Opa weitere Kreise ziehen könnte. Da fiel mir aber ein, dass die Erzieherin in dem 4 Augen Gespräch zu mir sagte, dass es bereits anderen Eltern auffallen würde, was für mich heißt, sie spricht mit anderen Eltern darüber.

    Was ich diesbezüglich von ihr wissen möchte ist, was genau sie ihm vorwirft. Denn kein Mensch, schon gar kein Erzieher äussert so häufige Bedenken und das ungute Gefühl, ohne einen konkreten Verdacht oder Gedanken dabei zu haben. Der gute Mann sitzt seit nun ca. 3 Monaten auf der Anklagebank, ohne zu wissen, was genau man ihm vorwirft.

    Ich als Mutter, die Erzieher, die Kinder, sowie die Eltern werden seit dieser Zeit quasi verrückt gemacht mit diesen unterschwelligen Vorwürfen.


    Was das Getratsche angeht, naja als die andren Mütter mir erzählten, dass die grob zu den Kindern ist dachte ich, es ginge hier um grobe verbale Kommunikation. Streng und konsequent quasi. Und ich dachte mir, wenn eure Kinder das nicht mal abkönnen, sind sie aber extrem empfindlich. Da sagte ich noch, dass das meiner Kleinen nicht schadet. Die braucht auch mal ne strenge Ansage. Mir war nur hier gar nicht bewusst, dass dabei auch handgreiflich eingegriffen wird. Wir hatten halt nur so eine kurze Eingewöhnung, sodass ich sowas gar nicht weiter beobachten konnte, nur eben das verbale. Die Mütter die mir das sagten waren ja teilweise die 4-/5-fache Zeit da mit drin gesessen wie ich.


    Ich bin im Übrigen eine Mama, die sehr sehr gerne loslässt. Da ich von Beginn an Alleinerziehend war freue ich mich über jede kurze Zeit in der ich Zeit für mich habe, oder ganz in Ruhe Dinge erledigen kann. Ich habe meine kleine in den ersten 6 Monaten ihres Lebens öfter zu den Großeltern gebracht, da ich in meiner Elternzeit meine Ausbildung zu Ende gemacht habe (habe mit 27 eine Lehre in meiner Firma begonnenn)und viel Lernen sowie die Facharbeitsprüfung vorbereiten musste. Anfänglich hab ich das noch mit der kleinen im Raum versucht, aber ich war sofort bei dem kleinsten lauterem Atmen wieder abgelenkt. Hab nichts vom Stoff bei mir behalten, weshalb ich mich dann für die Abgabe der kleinen entschieden habe.


    Ja ich habe der Gruppenleiterin bei der Bitte um ein Gespräch mitgeteilt welche Themen uns wichtig sind. Darunter natürlich der Umgang mit der Kleinen, sowie die Vorwürfe dem Opa gegenüber, als auch feste Vorgehensweisen bei der morgendlichen Übergabe, sowie Abholung durch den Opa. Letzteres auch aus dem Grund, weil die Erzieher sich bisher nicht daran gehalten haben, wenn ich gesagt habe, sie dürfen das Verhalten der Kleinen nicht unterstützen und es dadurch im Endeffekt immer schlimmer geworden ist.

  • Moin

    zu Blau:

    Mitnichten tätige ich die Aussage, welche du anführst. Ansonsten siehst du mehr Buchstaben als ich in meinem Post.


    zu Grün:

    ..und genau im Moment des "zurück in die Spielecke" hättest du der Anweisung der Erzieher, die dir bekannt war, Folge leisten müssen.

    Dem war aber nicht so.


    zum Rest:

    Japp, ganz klar, es sind mal wieder die anderen schuld.


    ....und da bin ich dann raus.

  • Zu dem von dir mit blau markierten Text:

    Deine Aussage war folgende:

    "Die Eingewöhnung läuft dort mit Plan, an den TE sich nicht hält und wundert sich dann, wenn eine Zurechtweisung kommt."

    Ich wurde zurechtgewiesen, weil ich mein Kind nicht ignoriert habe, als es auf mich zukam. Also halte ich mich laut dir nicht an den Plan mein Kind zu ignorieren. Mal abgesehen davon das ich nicht einmal wusste das ich es hätte ignorieren sollen. Also gibt es hier nichts, aber rein gar nichts woran ich hätte mich halten sollen und wofür man mich zurecht angeschnauzt hat.


    Zu dem von dir mit grün markierten Text:

    Deine Aussage ist folgende:

    "Und genau

    im Moment des "zurück in die Spielecke" hättest du der Anweisung der Erzieher, die dir bekannt war, Folge leisten müssen.

    Dem war aber nicht so."


    Falsch, mir war genau in diesem Moment noch nichts darüber bekannt. Ich wurde schließlich erst danach angeschnauzt und nur alleine deshalb darüber in Kenntnis gesetzt!

    Hätte man mich vorher darüber in Kenntnis gesetzt, hätte ich ganz klar den Erziehern schon vorher gesagt, dass ich das nicht mache und es hier eine andere Lösung braucht. Oder ich das nur in abgemilderter Form mache z.B. Reaktion, aber sie dann sofort wieder von mir weg lenken "schau mal da drüben ist xy, Spiel mal mit ihm/ihr". Ich bin da ja durchaus Kompromissbereit bei Sachen die für mich gar nicht gehen, wie eben Ignoranz. Gibt ja auch nicht viel was in meinen Augen gar nicht geht, jegliche Art von Gewalt gehört noch dazu.

    Ich erkenne halt auch absolut keinen Sinn dahinter das der Elternteil das Kind ignorieren soll. Du kannst mich hier gerne aufklären, den Sinn erklären, vielleicht übersehe ich etwas. Der Kindergarten hat mir den Sinn nicht erklärt. Und ich meine hier nicht die Zurückhaltung des Elternteils dem Kind gegenüber während der Eingewöhnung. Mir ist schon klar, dass ich mich zurück zu halten habe und nicht einzugreifen habe, was ich auch nicht getan habe. Und dreimal darfst du raten, auch darüber wurde ich nicht vor der Eingewöhnung informiert. Das war von meiner Seite aus reiner gesunder Menschenverstand. Aber ich finde nun mal, dass man vorher über solche grundlegend für die Eingewöhnung wichtigen Sachen informiert werden sollte. Oder sensibilisiert werden sollte. Bin ja schließlich das erste mal Mutter und mache sowas dadurch das erste mal mit.

    Ich kenne auch niemanden bei dem das so ablief wie bei uns und ich kenne viele die in den letzten 1-7 Jahren Eingewöhnungen hatten.


    Ich weiß nicht, was genau du mir vorwirfst. Die Eingewöhnung lief schneller, als bei jedem anderem Kind dort, so viel kann ich doch dann nicht falsch gemacht haben?!



    Und was die Sache mit dem Opa angeht habe ich definitiv etwas falsch gemacht, und zwar, dass ich nicht viel früher eingegriffen habe(was ich nun tun werde).

    Ich kenne meine Tochter am besten, und wenn ich als Mutter sage "sie dürfen das verhalten nicht unterstützen" und es wird dennoch von den Erziehern unterstützt, dann läuft eindeutig etwas schief. Warum kann man als Erzieher nicht auch mal auf den Elternteil hören? Ja ich weiß, die meisten Eltern haben halt keine pädagogische Ausbildung genießen dürfen und haben deshalb prinzipiell unrecht (bei manchen jedenfalls). Sind halt nur Eltern.

  • Guten Abend,


    ich habe mir natürlich Gedanken darüber gemacht, was die Sache hier angeht, auch das mir hier vorgeworfen wird, ich hätte mich nicht an den Plan gehalten.

    Ich sehe es nach wie vor so, dass ich da ohne Kenntnis über den Plan nicht viel hätte anders machen können.

    Aber, was mir bewusst wurde, ist, dass meine Aussagen über den Kindi hier allgemein sehr negativ waren. Ich habe mich über gewisse Punkte "ausgekotzt", weil sie sich eben nun zugespitzt haben und plötzlich alles auf mich eingeprasselt ist. Hauptsächlich eben diesen groben Umgang, die schlechte Kommunikation und die Sache mit dem Opa betreffend.

    Der Kindergarten ist aber an sich nicht nur schlecht, wie ich es wahrscheinlich nun dargestellt habe. Wenn es so rüber kam, tut mir das Leid. Es gibt total die lieben Erzieher, denen ich absolut keinen groben Umgang zutraue, dazu gehört auch die Gruppenleiterin. Die Erzieher basteln wirklich sehr viel mit den Kleinen und haben dadurch natürlich auch viel Arbeit drum herum, damit das gebastelte nach etwas aussieht. Sehr kreative Ideen waren da bisher dabei, von denen ich das ein und das andere mit der Kleinen dann auch daheim nochmal gemacht habe. Sie gehen regelmäßig mit den Kindern raus, was ich auch absolut toll finde. Machen hin und wieder eine besondere Musikstunde, neben dem täglichen Singen und haben feste Rituale über den Tag. Also alles in allem wirklich Top. Außer das sie morgens nicht mehr rein will, habe ich auch absolut den Eindruck, dass meine kleine ziemlich gerne dort hin geht.


    Wir werden das schon klären, ich selbst habe mich über die letzten Tage wieder mehr beruhigt. Ich war wirklich sehr aufgebracht wegen dieser Zerraktion.


    Ich möchte mich für eure Antworten bedanken und auch nochmal dafür entschuldigen, wenn das alles nur negativ rüber kam. Denke das das Thema nun auch soweit abgeschlossen werden kann.


    Liebe Grüße

  • Luni, ich finde es absolut legitim, sich hier auszukotzen. Auch wenn normalerweise alles gut läuft, gibt es im Alltag doch immer wieder Situationen, die einen momentan auf die Palme bringen, und die man sich von der Seele laden muss, weil man sonst das Gefühl hat zu platzen. Und wenn man mit ansehen muss, wie jemand das eigene Kind körperlich angeht, ist das wohl für alle ein Moment, in dem man absolut rot sieht.


    Aber es ist denke ich - vor allem für dich und deinen Seelenfrieden - auch wichtig, dass du erkennst, was gut läuft. Drum freut es mich für dich, dass du jetzt, mit etwas Abstand, auch wieder die tollen Seiten an eurem Kindergarten siehst. Ich finde, du hast absolut keinen Grund dich zu entschuldigen.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...