Schutz der Kinder (und mir) vor Vorwürfen der KM

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  • musica,


    natürlich spielen eigene Erfahrungen mit unserem FamG, unserer KM, unserem Umfeld immer eine Rolle, wenn man in diesem Forum antwortet.


    Der Anspruch der KM auf Umgang leitet sich aus dem Gerichtsbeschluss ab. Dort wurde der Umgang geregelt und so hat er zu erfolgen.

    Da ist dann kein Spielraum für eigene Änderungswünsche mehr, die klar den Umgang der Kinder mit der KM beschneiden.

    Man hätte in den Beschluss mit aufnehmen können, wie der Umgang nach einem längeren Klinikaufenthalt der Mutter geregelt werden sollte. Das habt ihr offensichtlich versäumt, obwohl die Wahrscheinlichkeit eines Klinikaufenthaltes der KM ja gegeben war.


    Schau dir einfach die Fakten an:


    Die KM wünscht Umgang mit den Kindern.

    Die Kinder wünschen Umgang mit der KM.

    Die KM fordert 10 Tage Umgang am Stück.

    Diese Forderung liegt leicht über dem gerichtlichen Beschluss.

    Du schlägst mit einer schlechten Begründung 2 x 4 Tage vor.

    Dieser Vorschlag ist weit weg vom gerichtlichen Beschluss.

    Die KM fordert nun 7 Tage Umgang am Stück.

    Damit liegt die Forderung mit Sicherheit im Rahmen des gerichtlichen Beschlusses.


    Dir fehlt immer noch die überzeugende Begründung für deinen Vorschlag.


    Was glaubst du, was das FamG im Falle einer Klage der KM macht?

    Mit der Begründung einer ev. nötigen Umgangsanbahnung brauchst du dem FamG nicht kommen, da die Kinder den Umgang mit der Mutter wünschen.


    Wenn du, sollte die KM klagen, bei diesen Umständen an den richtigen Richter gerätst, hilft dir auch ein guter Anwalt nicht mehr.

  • bay-of-russel, ich verstrhe Deine Argumentation und akzeptiere, dass Du die aktuelle Situation außer Acht lässt. Das kann ich aber aus Verantwortung für meine Kinder nicht. Und deshalb muss ich in Kauf nehmen, dass die KM klagt. Das Risiko schätze ich als gering ein.


    Alle fachlichen Stellen, welche mit den Kindern zu tun haben, haben zu mehreren kürzeren Umgängen geraten. Das liegt mir dann näher als Meinungen anderer, welche meine Kinder nicht kennen.

  • musica,


    die "fachlichen Stellen" können sagen, was sie wollen.

    Die müssen nämlich den Beschluss des FamG nicht umsetzen und stehen im Falle einer Klage nicht im Tor.


    Außerdem, aus eigener Erfahrung, gilt auch da:

    Frag 10 Leute und du kriegst 10 Meinungen.


    Wenn du meinst, das Risiko einer Klage der KM sei gering, ok.

    Dann hast du viel Glück mit einer KM, die sich scheinbar viel gefallen lässt.


    Wenn du meinst, einen gerichtlichen Beschluss nicht umsetzen zu müssen, noch dazu mit einer denkbar schlechten Begründung, dann geh das Risiko ein.


    Da die Kinder den Umgang mit der KM wollen und die KM den Umgang mit den Kindern wünscht, verstehe ich deine Bedenken nicht.

    Falls du Angst um das Leben deiner Kinder haben müsstest oder Angst vor Entführung, würde ich dein Handeln verstehen.

  • bay-of-russel deine Bewertung der von mir hier gegebenen Begründung verstehe ich deshalb, weil Du die gegebene Situation nur von außen kennst. Details äußere ich dann, wen es erforderlich ist. Hier jedenfalls nicht mehr. Mutmaßungen helfen weder mir noch den Kindern weiter.

  • Musica, aber mal ehrlich, du möchtest Rat, willst aber die Situation nicht entsprechend erläutern.


    Die 2x4 Tage Regelung ist auf diese Distanz äußerst unglücklich, mal abgesehen davon das es nicht dem Wunsch der KM entspricht (die dir eigentlich schon mit einem Kompromiss -7 Tage- entgegengekommen ist) tust du hier bei der hin- und herfahrerei deinen Kindern absolut keinen Gefallen.


    Du versteckst dich hinter den Aussagen der involvierten "Fachleute"


    Der Umgang ist von beiden Seiten, sowohl KM als auch Kids gewollt... hast du mal daran gedacht was in den Kindern vorgeht die ihre Mutter vermissen? Sehnsüchte haben?


    Ganz ehrlich, bei dir geht man hier mit den Antworten schon mit ziemlich viel Feingefühl vor, manch anderer hätte hier für deine Vorgehensweise einiges zu hören/lesen bekommen.


    Besteht hier aktuell irgendeine Gefahr für die Kinder? Oder geht es darum das du Angst hast die KM nutzt die Zeit und trichtert den Kids was ein in den Tagen? Dieser Situation ist min. die Hälfte aller Alleinerziehenden ausgesetzt und muss damit klarkommen.

  • Schön, wie man hier mal wieder über Ferndiagnosen liest. ich sehe weder den Bezug zum Thema noch, wie solche unqualifizierten Äußerungen meinen Kindern oder mir weiterhülfen. Vielleicht ist es besser, wenn jeder erst einmal vor seiner eigenen Tür kehrt?

  • Schön, wie man hier mal wieder über Ferndiagnosen liest. ich sehe weder den Bezug zum Thema noch, wie solche unqualifizierten Äußerungen meinen Kindern oder mir weiterhülfen. Vielleicht ist es besser, wenn jeder erst einmal vor seiner eigenen Tür kehrt?

    Da bin ich ganz deiner Meinung. Schließlich hast Du die Situation soweit geschildert, dass man darauf auch einen Rat haben kann, wenn man denn einen hat.

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Angst vor Äußerungen der KM habe ich keine. Wenn die etwas hören, was sie verunsichert, werden sie mir das schon mitteilen. Letzten Endes müssen sie damit klarkommen, nicht ich. Das kriegen die auch in ihrem Alter gut hin.

  • Ach stimmt ja Musica... Kritik = Unqualifiziert!

    Oder... nicht deiner Meinung = Unqualifiziert!


    Dann kehren wir in Zukunft alle nur noch vor unserer eigenen Tür, hab wohl das Prinzip eines Forums gänzlich falsch verstanden.


    Und das man so mit dir redet sollte dich nicht wundern nachdem du direkt zu Anfang des Themas User so derart angegangen bist, soviel zur eigenen Haustür.


    Du hast Angst die KM vermittelt den Kids ein Bild von dir was deiner Meinung nach nicht stimmt, das hast du selbst sogar ganz am Anfang hier geschrieben. Das musst du sicher nicht gut finden, aber ändern kannst du es nicht, genau wie viele andere hier, und es gibt dir auch nicht das Recht den Umgang so zu verdrehen und dann noch zu behaupten das wäre zum wohl der Kinder. Blödsinn!

  • musicafides

    Ich schätze deine Beiträge hier im Forum, sie schienen immer wohl überlegt und für mich waren sie immer sehr fruchtbar.


    Das gilt jetzt nicht nur dir, auch einige andere UserInnen haben mir hier deutlichst schon ihre Meinung geschrieben = mir den Spiegel vorgehalten. Da bist du in guter Gesellschaft. Auch wenn mir Rückmeldungen im einzelnen nicht immer auf Anhieb geschmeckt haben. Einige Male musste ich sogar schon sehr schwer schlucken und einige Male tieeeeeef durchatmen - wenn ich Rückmeldungen lesen musste, die ganz und gar nicht meiner Weltsicht entsprachen.

    In der Rückschau kann ich nur sagen, dass ich dankbar sein darf, erstens für die Beiträge, die kontrovers waren/sind und zweitens für diesen Moment meiner inneren Öffnung dafür.

    Das was scheinbar nicht wahr sein kann, einmal, für einen Moment von einem anderen Standpunkt aus betrachten. Die Sicht des anderen an sich ranlassen, sich einlassen darauf, zu vertrauen dass man selbst, wenn es um die eigene Verletztheit und Verletzlichkeit geht, oftmals einfach nur "vernagelt" ist.

    Wir Alleinerziehenden brauchen gerade das Korrektiv Unbeteiligter.

    Ich erlebe dich hier in diesem Thread in Abwehr gegen das, was deine ursprüngliche Idee und Planung kritisiert, dass ich dich bitten möchte, im Geist von Liebe und Vertrauen, zu versuchen dich für einen Moment lang darauf einzulassen. Tu es für deine Kinder 🎄

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Wir Alleinerziehenden brauchen gerade das Korrektiv Unbeteiligter.

    Da hast Du sicherlich recht. Und deshalb bin ich froh, dass ich hier in meinem eigenen sozialen Umfeld viele Menschen habe, mit denen ich solche und andere Dinge besprechen kann. Das sind Menschen, die sowohl die Kindesmutter als auch meine Kinder und unsere familiäre Geschichte kennen, sicherlich keine Jasager. Da erlebe ich auch, dass sie - im Geist von Liebe und Vertrauen - mit eben auch mal einen solchen Spiegel vorhalten und mir gute Ideen auf den Weg geben. Wichtig für mich ist, dass sie sich in die jeweilige Situation gut hineindenken und -fühlen können und meine Kinder im Blick.


    Zum Glück gibt es auch hier im Forum einige, die zwar den Blick von außen haben, aber trotzdem gute Hinweise geben können. Und das sind nicht immer die Hinweise, die mich in meiner eigenen Haltung bestärken. Denn das brauche ich wirklich nicht.

  • Hallo musica, mir wurde mal von fachlicher Seite angeraten, bei Anschuldigungen oder Verläumdungen Anzeige zu erstatten. Das hat im einzelnen keine Konsequenz jedoch in der Masse und über Jahre. Vielleicht eine Möglichkeit für Deine Situation?