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  • Die Frage WARUM der Mann so mutiert ist, die wird hier nicht gestellt. Diese Frage wird eher als unangenehm störend empfunden und am liebsten verdrängt.


    Du könntest diesem Thema in einem eigenen Thread Raum geben.

  • Du gehst vermutlich nach der Redewendung "Zum Streiten gehören zwei."


    Zum Streiten gehören IMMER zwei. Und das gilt vor allem in Familiensachen.


    Wenn der Kindesvater zum Stalker wird, dann ist das NICHT zu tolerieren ! Aber es ist schon die Frage nach dem WARUM zu stellen ! Wir kennen hier nur eine Seite der Medaille. Und ohne, dass ich die Sicht des Kindesvaters gehört habe, bilde ich mir keine abschließende Meinung. Im Gegensatz zu anderen Forumsteilnehmern.


    Ich habe thematisiert, dass dein Kind eineinhalb Jahre alt ist und seinen leiblichen Vater nicht ein einziges Mal gesehen hat. Und dass es seinen Vater wohl auch so schnell nicht zu Gesicht bekommen wird. Auch wenn ich der einzige bin, der das irgendwie bedauert.


    Und außerdem stelle ich fest, dass die Frage WER die Entfernung geschaffen hat, immer noch unbeantwortet geblieben ist.


    Und ehe solche Fragen völlig offen sind, werde ich mich hüten, die Seite der einen oder der anderen Partei zu ergreifen.

  • Zum Streiten gehören IMMER zwei. Und das gilt vor allem in Familiensachen.


    Dieser Satz ist ganz einfach falsch.
    Ein Täter reicht vollkommen um alles aus dem Lot zu bringen.

  • Ach du meine Güte...

    Wenn der Kindesvater zum Stalker wird, dann ist das NICHT zu tolerieren ! Aber es ist schon die Frage nach dem WARUM zu stellen !

    Die Beantwortung würde ich einem Psychologen überlassen...

    Und außerdem stelle ich fest, dass die Frage WER die Entfernung geschaffen hat, immer noch unbeantwortet geblieben ist.


    Das mag jetzt unhöflich klingen... Aber es ist schlicht nicht relevant für meine Fragestellung gewesen.

  • Das mag jetzt unhöflich klingen... Aber es ist schlicht nicht relevant für meine Fragestellung gewesen.


    Dann sollte ich vielleicht doch ein wenig deutlicher werden. Und deshalb löse ich das mal von deinem speziellen Fall und hebe das auf eine ALLGEMEINE Ebene.


    Wenn man ein Kind zeugt, dann sollte man sich seinen Partner VORHER sehr genau anschauen. Dass man schwanger wird und dann schon während der Schwangerschaft feststellt, dass der Kindesvater ein abscheulicher Kerl ist, von dem man sich sofort trennen muss, das ist dann vielleicht nicht ganz so das, was ich unter guter Familienplanung verstehe.


    Natürlich kann man sich von einem Partner trennen. Und man kann auch weit weg wegziehen, weil man Ruhe vor dem Mann haben will. Aber wenn man vorher ein Kind gezeugt hat, dann liegen die Dinge halt anders. Dann ist das nämlich kein x-beliebiger Liebhaber mehr, den man abhängen kann, sondern es ist der VATER des gemeinsamen Kindes. Und dann kann man nicht einfach mal so eben ein paar hundert Kilometer weit weg ziehen ! Weil dadurch der Umgang mit dem Kind vereitelt wird. Das Kind hat nämlich ein Anrecht auf Umgang mit seinem leiblichen Vater.


    Und noch etwas: wenn man ein gemeinsames Kind hat, dann muss es ja einmal eine enge Beziehung gegeben haben. Und wenn dann der Kindesvater urplötzlich zum Stalker wird, dann hat dies meist eine URSACHE, die in der Beziehung begründet liegt. An die "spontan mutierenden Kindesväter" glaube ich nicht. Eher an Paare, wo Liebe in Hass umschlägt und wo man sich bis auf's Messer bekriegt. Die Vernunft bleibt eben als erstes auf der Strecke.


    Um auf deinen Fall kurz zurückzukommen: du stellst hier nicht die Frage, wie du den Konflikt mit dem Kindesvater deeskalieren kannst. Du stellst die Frage, wie du bei möglichen Attacken deines Ex am besten "zurück feuern" kannst. Friedfertigkeit klingt anders ...


    Es gibt zu diesem Thema sicher sehr viele Meinungen. Mit allen kann ich leben Aber ich halte es für wichtig, dass hier wenigstens EINE Stimme die Interessen des Kindes einmal anspricht ... denn zu einer gesunden Entwicklung brauchen Kinder Mutter UND Vater. Auch wenn das einige hier möglicherweise nicht so zu sehen.

  • Es ist nach wie vor nicht relevant. Das Jugendamt hat bereits die Belange des Kindes im Blick und das mit Beginn der Vaterschaftsanerkennung. Ich hatte am Anfang bereits gesagt, dass das ganze sehr lang zu beschreiben ist. Ich könnte ein Buch darüber Schreiben, um bei den Redewendungen zu bleiben. Und ich möchte darauf verzichten, auf nähere Geschehnisse einzugehen. Ich habe gelernt, mir eine gewisse Sachlichkeit zu behalten und mich auf Nebenschauplätzen nicht einzulassen. Danke trotzdem für den Input.


  • Naja, so einfach ist das nicht. Ich hatte darüber auch mal nachgedacht und mich informiert. Man bekommt den Beschluss ja ohne Anhörung vom Antragsgegner. Hat also überhaupt keine Aussagekraft Wer, wo, wie böse ist.


    Ein bisschen off topic. Ich habe das mal anders gelernt. Es gibt im akuten Fall die unter dem Begriff Platzverweis u.ä. polizeiliche Aktion, die Wohnungsverweis oder Näherungsverbot bedeuten kann. In selteneren Fällen gibt es den richterlich angeordneten Eilentscheid, der aber sofort vom mit Näherungsverbot Belegten in ein Hauptverfahren umgewandelt werden kann, wenn er Einspruch einlegt. Und es gibt die klassischen, in einem ganz normalen Verfahren laufenden Entscheide (die oft mit einem Vergleich enden) oder aber hier anscheinend mit einem Beschluss. Und dieser Beschluss hat dann schon seinen juristischen Wert. U.a. ist davon ja fundamental der Umgang betroffen bzw. die Art, ob und wie ein Kind hier dem Vater zum Umgang übergeben werden könnte. Das kann nur in dem durch den Beschluss gesetzten Rahmen erfolgen. Hier wäre also zu vermuten, dass der Vater keine andere Chance hat als zu versuchen, einen begleiteten Umgang zu erwirken und damit viel Absprache mit dem Jugendamt treffen müsste.
    Bei aller verständlicher Sorge von Madame Faber sehe ich hier schon eine bereits gestärkte Position.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Es ist nach wie vor nicht relevant. Das Jugendamt hat bereits die Belange des Kindes im Blick und das mit Beginn der Vaterschaftsanerkennung.


    Nach dieser Einlassung habe ich dann keine weiteren Fragen mehr an MadameFaber


    Volleybap


    Offtopic:


    Wenn es zu einem Beschluss kommt, dann muss dieser (gerichtsfest) begründet werden. Und in diesem Fall hat der Entscheid dann schon eine juristische Aussagekraft. Obwohl nach wie vor nichts darüber bekannt ist, WIE dieser Beschluss zustande gekommen ist. Was man damit also anfangen kann, wird sehr von den Umständen des Falles abhängen.


    Tatsächlich dürfte diese Frage aber im vorliegenden Fall ohne Bedeutung sein. Denn wenn man der Fragestellerin Glauben schenken kann, dann betreibt der Kindesvater kein Verfahren zur Festlegung einer Umgangsregelung.


    Das ist übrigens in Fällen, wo die Eltern um jeden Zentimeter Boden erbittert kämpfen, sehr häufig anzutreffen. Im Rahmen der Umgangsverfahren wird meist eine Exploration in Auftrag gegeben. Und da kann man des Öfteren die Anmerkung der beauftragten Psychologen lesen, dass man erstaunt ist, dass unter den kriegsähnlichen Umständen überhaupt noch Kontaktversuche des Kindesvaters stattfinden.


    Meist resignieren Kindesväter irgendwann. Und müssen sich dann im dümmsten Fall noch nachsagen lassen, dass sie kein Interesse an den Kindern haben.

  • ass die Sache mit dem Gericht so heiß diskutiert wird, ist auch interessant...


    Dann geh ich auch mal offtopic ;)


    Bis ich den beantragt hatte, hab ich an unserem Rechtsstaat schon gezweifelt, weil der Polizei bis auf das Erteilen von Platzverweisen und Anzeigenaufnahmen, die Hände gebunden waren. Ich bin dann auf dem Höhepunkt seiner Handlungen zum FamG mit meiner eidestattlichen Aussage gegangen. Sie bestand aus der inhaltlichen Zusammenfassung meines Stalkingtagebuch, den Aktenzeichen der Polizeieinsätze und als Nachweis noch das Stalkingtagebuch in Kopie. Daraus hat der Rechtspfleger einen Antrag für mich ausgearbeitet. Das wurde dem Richter vorgelegt und ein paar Stunden später hatte ich den Beschluss der einstweiligen Anordnung. Hätte er dagegen vorgehen wollen, hätte er widerlegen müssen, dass meine Aussage den Tatsachen entsprach und auch die Polizeiberichte hätte er zu seinen Gunsten erklären müssen. Dieses Rechtsmittel ist ja nun nicht da um darüber zu verhandeln, ob man weiterhin Gewalt anwenden darf, sondern um vor weiterer Gewalt zu schützen.



  • MadameFaber, danke für das Aufzeigen des Weges, wie es zum Gerichtsbeschluss gekommen ist. (Ich hätte anhand der Beschreibung des Vaters gedacht, er hätte "vor Gericht" gekämpft und es wäre dort zu einem Beschluss vor beiden Parteien gekommen. Aber so ist auch gut und gibt dir dieselbe Rechtsposition.
    Und die ist, wie schon beschrieben: Der Vater müsste - wenn er überhaupt will - Vorschläge machen, wie ein Umgang organisiert sein könnte, ohne den Kontaktbeschluss zu verletzen. Der ballliegt da eindeutig in seinem Garten. Und das von Dir monierte und gefürchtete Rumrüpeln hilft ihm an der Stelle nicht, wenn du nicht von dir aus einknickst.


    Er müsste jetzt erst einmal Dritte und Dich überzeugen, dass es überhaupt zu einem dem Kind etwas Bringenden Umgang kommen kann.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ein bisschen off topic. Ich habe das mal anders gelernt. Es gibt im akuten Fall die unter dem Begriff Platzverweis u.ä. polizeiliche Aktion, die Wohnungsverweis oder Näherungsverbot bedeuten kann. In selteneren Fällen gibt es den richterlich angeordneten Eilentscheid, der aber sofort vom mit Näherungsverbot Belegten in ein Hauptverfahren umgewandelt werden kann, wenn er Einspruch einlegt. Und es gibt die klassischen, in einem ganz normalen Verfahren laufenden Entscheide (die oft mit einem Vergleich enden) oder aber hier anscheinend mit einem Beschluss. Und dieser Beschluss hat dann schon seinen juristischen Wert. U.a. ist davon ja fundamental der Umgang betroffen bzw. die Art, ob und wie ein Kind hier dem Vater zum Umgang übergeben werden könnte. Das kann nur in dem durch den Beschluss gesetzten Rahmen erfolgen. Hier wäre also zu vermuten, dass der Vater keine andere Chance hat als zu versuchen, einen begleiteten Umgang zu erwirken und damit viel Absprache mit dem Jugendamt treffen müsste.
    Bei aller verständlicher Sorge von Madame Faber sehe ich hier schon eine bereits gestärkte Position.


    Genau das scheint ja passsiert zu sein, bzw. nicht.


    Aber um mal abzudriften:


    Nehmen wir mal meinen Fall:


    Was meinst du wem man mehr geglaubt hätte bei uns beiden. Nur mal die harten fakten betrachtend.


    Ex zieht nebenan ein und sagt Sie macht es wegen dem Kind, weil es den Papa braucht. Ich sage weil sie kaputt ist und nicht über die Trennung hinweg ist. Auch hatte Sie allein die Scheidung eingereicht ( obwohl das gemeinsam angedacht war. Ich kam aber aus dem Urlaub und hatte die Papiere im Briefkasten). Da ist man(n) schnell in einer subjektiven Schublade....
    Und nun stelle dir noch vor, nachdem ich ein Jahr Auszeit gemacht hatte und die kleene praktisch allein betreut hatte, durfte ich die kleene nach den ersten, ruhigeren Wochen nach der Trennung im Juni im August nur noch 3x sehen. Natürlich mache ich da Radau....nie über die Trennung weg, darum benimmt er sich sound versucht nur übers Kind an mich ran.


    Und jetzt sag mir, ich bin kein Stalker :lach


    Sie war da viel geschickter als ich und das nötigt mir noch heute respekt ab, meisterlich. e-mail, Post und soziale medien waren längst gehackt. Alles was mir lieb und wichtig war, entweder geklaut oder zerstört, das Kind manipuliert ( klappte aber nur Anfangs, dank der guten Bindung lief das irgendwann ins Leere)

    Seit ich nicht mehr rauche höre ich nur noch Musik von Menschen die nicht rauchen und siehe da: mein Plattenschrank ist leer.
    Ich lese nur noch Bücher von Menschen die nicht rauchen. Eigentlich nur Kafka, denn der hatte TBC.

  • Warum jemand zum Täter wird, ist doch total nebensächlich. Niemand hat das Recht einer anderen Person physische oder psychische Gewalt anzutun.


    Das ist ja echt wieder Hexenjagd hier. Wenn der KV seine Ex samt der Kinder absticht, fragt Jimmy wahrscheinlich auch noch nach dem "warum" und schiebt es der km in die Schuhe, dass sie selbst schuld sei... Da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln...


    Und man kann Menschen nur vor den Kopf schauen, nicht dahinter. Jimmy hat Recht, KV mutieren nicht zu Irren, sie waren vorher schon der wolf im Schafspelz, man hat es nur nicht gemerkt (Geschlechter können auch gedreht werden!!!).


    Manchmal merkt man eben erst viel zu spät, an was für einen Mensch man geraten ist, manchmal werden Kinder auch ohne emotionale liebe gezeugt (und entgegen des KV Wunsches) nicht abgetrieben. Sorry, aber nicht nur welcher Welt wird hier gelebt, dass man nur Geschlechtsverkehr mit Menschen hat, mit denen man eine Familie plant?!?!?


    Es gibt verdammt viele soziopathen auf der Welt, sowohl Männer als auch Frauen. Da ist man chancenlos das wahre "ich" zu erkennen, weil diese Menschen perfekt darin sind das zu verstecken. Das Potenzial an Lügenkonstruktion und blenderei übersteigt so massiv die Vorstellungskraft eines normal denkenden und fühlenden Menschen, dass man sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht vorstellen kann, zu was solche Menschen fähig sind.


    Dies jemandem vorzuwerfen, finde ich absolut unterste Schublade. Aber wahrscheinlich kann man das nur verstehen, wenn man selbst Opfer eines soziopathen oder Narzissten (männlich wie weiblich) geworden ist und wie weit Manipulation wirklich gehen kann...


    Tom sowas würde mir keinen Respekt, sondern richtig Angst einjagen bzw hat es mir. Das ist so getreu dem Motto: wenn du denkst, dass kann nicht schlimmer werden, dein Gegenüber findet immer noch ne Möglichkeit einen oben drauf zu setzen.


    Mein Ex hat bei der km meiner Stieftochter mehrfach Gerichte, Anwälte, Gutachter und Psychologen getäuscht und sein gesamtes Umfeld so manipuliert, dass er mit allem durchgekommen ist. Mein Vorteil ist, dass ich leider Teil dieser Sache war, weil auch ich manipuliert wurde und eigentlich"nach bestem Wissen und Gewissen" gehandelt habe, und dementsprechend weiß zu was dieser Mensch fähig ist. Und ähnlich wie die te habe ich mich gegen Attacken zur Wehr gesetzt noch bevor es zu Schäden gekommen ist.


    Liebe te, du kannst dich nicht vorbereiten, du kannst auch nicht wissen was noch kommt, aber du kannst dein Leben leben, nicht Grübeln und dich und deine Kinder selbstbewusst und stark machen um (generell) gegen negative Einflüsse gewappnet zu sein. Lerne die Angst abzuschütteln und nur Themen zu bearbeiten, die auch wirklich existieren. Was könnte, hätte oder möglich ist, brauchst du nicht durcharbeiten. Das raubt dir Energie, nerven und schlägt auf Dauer aufs Gemüt. Befasse dich schlicht nicht mit Problemen, die noch nicht existieren. Du kannst den KV nicht ändern, sein Verhalten denken und fühlen nicht beeinflussen, also gibt es im Moment auch nichts für dich zu tun, außer das Leben mit deinen Kindern, was du hast zu genießen, das positive abzunehmen und keine Gedanken zu verschwenden.


    Lg

  • Aber ich halte es für wichtig, dass hier wenigstens EINE Stimme die Interessen des Kindes einmal anspricht ... denn zu einer gesunden Entwicklung brauchen Kinder Mutter UND Vater. Auch wenn das einige hier möglicherweise nicht so zu sehen.


    Es gibt tatsächlich Elternteile die sich so krank verhalten, dass es einer gesunden Kindesenticklung nicht förderlich ist.
    Das muss man dann auch sehen können.

  • Hi Marsupilami,


    ich ignoriere jetzt mal das aufgeregte Flügelschlagen und versuche vernünftig mit dir zu diskutieren.


    Du hast die Erfahrung gemacht, dass manche Menschen sehr manipulativ sind. Denen gelingt es Wahrheiten zu verdrehen, zu intrigieren und den Leuten das Blaue vom Himmel zu erzählen.


    Zugegeben, das gibt es. Und das ist ein prägendes Erlebnis, wenn man mit es solchen Menschen zu tun hatte.


    Aber trotzdem ist es FALSCH, wenn man die eigenen Erfahrungen jetzt ungefiltert auf andere Fälle überträgt. Und dazu neigst du ein wenig.


    Ich möchte jetzt ganz bewusst den Fall der Fragestellerin außen vor lassen und ganz HYPOTHETISCH durchspielen, welche extremen Erklärungsmuster hier zutreffen KÖNNTEN:


    Extrem 1: Der Ex kann - wie du sagst - ein "Wolf im Schafspelz" sein ... ein Psychopath, der es nur darauf anlegt, Frauen zu schwängern, um ihnen anschließend nachzustellen. Weil er halt krank im Kopf ist. Jemand der sich kriminell verhält und den man mit rechtsstaatlichen Mitteln in die Schranken weisen muss. Der Kindesumgang ist unter diesen Umständen nicht realisierbar.


    Extrem 2: Der Ex kann auf eine bindungsunfähige Frau hereingefallen sein, die es in keiner Beziehung lange aushält. Die trennt sich schon während der Schwangerschaft, zieht ans Ende der Welt und boykottiert jeden Umgang des Kindesvaters mit dem Kind. Eine "Totalverweigerin". Und wenn der Kindesvater sich damit nicht zufrieden gibt und versucht den Kontakt mit seinem Kind dennoch aufrecht zu erhalten, dann wird ein Stalking Vorwurf inszeniert, und mit Hilfe eines Rechtspflegers ein Kontaktverbot erwirkt. Und damit geht die Kindesmutter dann auf Stimmenfang hausieren.


    Dass solch ein Szenario nicht ausgeschlossen ist, das zeigt der Beitrag von Tomtomsen. Da kann man sehen, wie rasch ein vollkommen "normaler" Kindesvater zum Stalker mutieren kann, wenn es die Kindesmutter nur raffiniert genug anstellt. Und ich möchte niemandem wünschen, dass er einmal in solch eine Lage gerät ! Diesen Leuten wird der Boden unter den Füßen weggezogen !


    Wie sich die Dinge hier verhalten, das weiß ich nicht. Und das ist für diese Diskussion jetzt auch unerheblich.


    Ich habe geschrieben, dass ich grundsätzlich weder die Partei der Kindesmutter noch des Kindesvaters ergreife. Ich gehe in erster Näherung davon aus, dass BEIDE ihren Anteil tragen. Und deshalb frage ich kritisch nach. Vermuten würde ich nach allem was ich gelesen habe, dass sich die Gemengelage irgendwo zwischen diesen beiden extremen Fällen befindet. Man streitet sich, der Streit eskaliert ... man fügt sich gegenseitig immer schmerzhaftere seelische Verletzungen zu ... und letztendlich wandelt sich Liebe in Hass ... und das Hauen und Stechen beginnt ! Manche Paare können sich wirklich gnadenlos bekämpfen. Da könnte ich dir einige Beispiele aus meinem "Kabinett der Kuriositäten" erzählen ...


    Letzten Endes zahlen die Kinder die Zeche. Im schlimmsten Fall verlieren die Kinder einen liebenden Vater ! Und diesen Aspekt habe ich hier in diese Diskussion eingebracht.


    Denn was das bedeutet, wenn ein Kind ohne Vaterfigur aufwachsen muss, mit möglicherweise wechselnden "Ersatzpapis", welche Defizite diese Kinder ihr Leben lang mit sich herumtragen, wie sehr diese Kinder eine Vaterfigur suchen und wie leicht sie deshalb später im Leben so manchem Rattenfänger auf den Leim gehen, diesen Gedanken wollen einige Forumsteilnehmerinnen ganz offensichtlich nicht an sich herankommen lassen.


    So sehe ich die Welt. Auch wenn ich damit die geballte Aggression dieses Forums auf mich ziehe. :)


    LG
    Jimmy

  • Wie sich ein Menschenleben entwickeln wird hängt von vielen ab....Eine Userin hat hier als Motto stehen "Ich habe die Macht". Das hat doch was,oder ?
    Auch Menschen die unter Eltern oder Ersatzeltern in Liebe groß wurden können Rattenfängern auf den Leim gehen.
    Jimmy, letztendlich kannst nur du dich selber an Besten verstehen...Deinen eigenen Weg finden und gehen...


    Es ist immer leichter anderen die Last zu geben,als selber die Last zu tragen....ertragen...
    So, genug Sprüche geklopft....

  • Hallo,


    also ich verstehe Jimmy schon in dem, was er sagen möchte und Unrecht hat er ja nicht.


    So manches ET wurde schon zum Stalker. Aber nicht wegen dem anderen ET, sondern wegen dem Kind. Blöd nur, dass man da halt dann doch den anderen ET behelligen muss
    (außer man hat ein Kind im Jugendalter).
    Dem Vater ist hier nur zu raten, Ruhe zu geben und sein Leben zu leben.
    Der Mutter ebenso.


    Wenn ein Kontaktverbot zur Mutter besteht (egal jetzt, wie das zustande kam) und das Kind erst 1,5 Jahre alt ist, wird keine Beziehung zwischen Vater und Kind entstehen können.
    Aufgrund der Distanz (irgendwo stand was von mehreren hundert km) gleich zweimal nicht.


    Dieses JA-Geschwafel und Elternberatung haben doch nur einen Checklisten-Wert.
    Da muss man schon ehrlich mit sich selber sein.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!


  • Wer hier seine Erfahrungen auf andere überträgt, sehe ich ganz anders. Bei dir sind grundsätzlich die KV heilige Kühe und km männervernichtende Monster. Bei dir gibt es nur dieses schwarz und weiß. Deswegen kannst du weder allgemein diskutieren, objektiv schon mal gar nicht. Jedes Thema endet bei dir immer exakt an dem selben Punkt: km ist scheiße, km hat schuld, KV arme Sau, KV ist nur psycho weil km das aus ihm Nacht. Jedes, wirklich jedes Thema läuft exakt darauf hinaus.



    Ich habe meine Geschichte nicht über gebügelt. Es ist leider einfach nur eins der vielen Beispiele, wie man als ganz normaler Mensch in eine furchtbare Situation kommt, die man sich vorher eben nicht vorstellen konnte. Das hat nichts damit zu tun, wen man sich zum Kinder bekommen ausgesucht hat. Diese Menschen machen das auch nicht absichtlich. Die sind an einer Persönlichkeitsstörung erkrankt. Ich rede auch nicht von Psychopathen, sondern von soziopathen. Das ganze Thema ist auch viel zu übel um es ins lächerliche zu ziehen (schwängert Frauen um sie fertig zu machen...).
    Editiert - Gruß Luchsie
    Wie kann man so sein? Das übersteigt meinen Horizont....


    Nachtrag: bei Tom wird (weil er KV ist) nämlich deinerseits gar nichts in Frage gestellt. Wer sagt, dass er das nicht falsch darstellt???


    Grundsätzlich glaube ich jedem User egal ob km oder KV seine Darstellung. Man kann es es nicht widerlegen. Von daher ist mir das Geschlecht dabei total egal. Ich glaube Toms Ausführung genauso wie der te.


    Das macht den Unterschied zwischen dir und mir!

  • OT:


    ist das die hier viel zitierte "Sachlichkeit" Marsupilami, die Du an den Tag grad legst?


    Also alles was recht ist. Ich habe Deinen Beitrag gemeldet - die Erstversion.
    Auch wenn Du jetzt alles etwas abgeschwächt hast.
    So braucht sich niemand anreden lassen.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!