Was bei der Trennung beachten?

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  • wie läuft es denn? Gab es eine Finale oder lebst du immer noch von Ultimatum zu Ultimatu

    Mal auf, mal ab.

    Wir waren tatsächlich bei der Eheberatung, haben den Sommer überstanden. Unsere Belastung ist enorm auf vielen Ebenen. Als I-Tüpfelchen hat er auf der Arbeit eine richtig fiese Situation. Ich muss gestehen, ich wüsste nicht, ob ich nicht schon das Handtuch geschmissen hätte. Er geht jeden Tag tapfer hin.

    Zu Hause ist es schwierig. Mal durchaus gute Tage. Manche gute Auseinandersetzungen und dann wieder genau das Gegenteil. Vor zwei Wochen ist mir die Puste ausgegangen und hab die Trennung schon ausgesprochen. In der Ruhe fühlte es sich richtig Shite an...für uns beide. Zusammengerauft - auch ganz gut. Ob wir den Hügel geschafft haben oder schaffen :frag

    Wenn ich wüsste, dass es "nur" eine weitere schwere Zeit ist, durch die wir müssen. Meine Ma meinte, nach unserer ganzen Geschichte mit dem vorherigen Haus und Rückabwicklung etc., sollten wir gnädiger zueinander sein.


    Das Haus möchte ich auf keinen Fall halten. Dafür müsste ich mein Leben hier bleiben wollen. Ist wenigstens der Gedanke vom Tisch.


    Geld möchte ich auch keins "weghamstern". Kein Unrechtmäßiges und vorallem möchte ich meinen Schwiegereltern mit Sicherheit nicht das Geld vorenthalten. Da ich nicht weiß, wie ich das friedlich mit ihm geklärt bekomme, soll er es im Härtefall mit ins Grab nehmen. Fair soll es bleiben. Das hört bei ihm beim Geld auf.


    Das schlimmste ist für mich nach wie vor, dass er tatsächlich die Kinder trennen möchte. Das ist für mich unbegreiflich. An den Punkt, weiß ich auch nicht, ob man als Eltern so Ego sein darf und sich trennt. Bzw. womit man den Kinder einen größeren Schaden zufügt?!

    Klar kann man mit Gerichg unf Jugendamt und Gutachten...herzlich willkommen in der größten und schlimmsten Zerreißprobe für die Kinder :flenn


    Bis jetzt halte ich noch durch. Wobei ich zugebe, dass meine Entscheidung für diesen Charakter im alltäglichen Leben auf den Prüfstand steht.


    lg,

    cola

    Glaube an Wunder, Liebe und Glück.
    Schaue nach vorne und niemals zurück.
    Tu, was Du willst und stehe dazu.
    Denn dieses Leben lebst nur Du!


    Lebe lieber ungewöhnlich

  • Hallo Cola,


    ich weiß nicht, ob es für Kinder toll ist, wenn Mutter durchhält. Oder beide Eltern. Wenn man jeden Tag aufsteht und muss durchhalten....

    Meine Erfahrung ist die, dass man sich früher oder später ohnehin trennt, wenn man nur noch ausharrt. Und hinterher ärgert man sich, warum man nicht eher konsequent war. Schade für die Zeit, die verging.


    Was hält dich noch? Ist es nur der Kinder wegen? Kinder trennen...weiß jetzt auch nicht. Ich denke, es kommt halt auch drauf an, wie die Kinder sich verstehen. Und wie das jeweilige Verhältnis zu dem Elternteil ist. Was steckt hinter diesem Gedanken (Kinder wohnen jeweils bei einem Elternteil)? Geht's da bei ihm eher um Aufrechnung was den Unterhalt der beiden betrifft?


    Und ich bin auch überzeugt davon, dass wenn erstmal JA und Gerichte eingeschaltet sind, läufts für die Kinder noch beschissener als ggf. ohnehin schon. Einigt euch so. Auch wenn erstmal ein Kind da und eins da wohnt. Es wird sich alles mit der Zeit regeln.

    Scheinbar ist er ja kein Unmensch, mit dem man nicht reden kann, so wie es sich liest.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Und ich bin auch überzeugt davon, dass wenn erstmal JA und Gerichte eingeschaltet sind, läufts für die Kinder noch beschissener als ggf. ohnehin schon.

    Kann ich (zumindest was Gerichtsverfahren angeht) aus leidvoller Erfahrung bestätigen. Verlierer sind dann immer die Kinder, Gewinner vor allem die Rechtsanwälte. Wenn man Glück hat, hat man einen kompetenten Verfahrensbeistand, aber man sollte auch bedenken, dass es das Finden gemeinsamer Lösungen für die Kinder nicht erleichtert. JA muss nicht schlecht sein, wenn man z. B. nicht mehr miteinander reden kann. Zumindest ist es manchmal von Vorteil, wenn man einen neutralen Vermittler hat, gerade dann, wenn man zeitweilig in seiner eigenen Sichtweise gefangen ist oder nicht weiß, was nun das Beste ist.


    Man sollte sich nur nicht erhoffen, dass Gerichte für einen Lösungen finden, die im speziellen Einzelfall gut für die Kinder sind. Wenn halt einer von beiden einen Antrag bei Gericht stellt, hängt der andere automatisch mit drin.

  • Hallo Cola,


    danke für die Rückmeldung! Ich stecke in deiner / eurer Geschichte nicht drin, aber hab auch den einen oder anderen Gedanken dazu.


    Die Frage ist sicherlich auch, ob eure Probleme so massiv schon ganz lange bestehen oder ob sie erst seit dem ganzen Stress mit den Häusern so groß geworden sind. Denn das war eigentlich das Erste, was ich bei deinem Eingangspost dachte: "Ihr habt viel hinter euch und einiges "an der Backe"." Es heißt ja nicht umsonst, dass am Haus bauen oder sanieren durchaus einige Ehen und Beziehungen gescheitert sind, die vorher mehr oder weniger gut "liefen".


    Die zweite Frage, könnte sein: "Wie sieht die Alternative aus?" Wo und wie siehst du dich jetzt, in 5 oder auch in 10 Jahren? Was hält dich aktuell, was würde dich dauerhaft "halten", wie müsste es sein, dass du auf Dauer zufrieden bist? Womit kannst du leben und womit nicht?


    Grundsätzlich denke ich, dass eine Beziehung eigentlich fast immer ein Auf und Ab ist. Mal läuft es besser, mal schlechter. Die wenigsten Beziehungen in meinem Freundes- oder Bekanntenkreis sind "Selbstläufer". Beziehungen / Partnerschaften sind meiner Meinung nach immer auch ein Stück weit mit "Arbeit verbunden.


    Wir hatten das ganze letzte Jahr bei uns im Haus diverse "Großbaustellen", eine nach der anderen. Es lief soweit alles nach Plan, es gab keine Super-GAUs, aber auch so sind wir teils an unsere Grenzen gekommen und haben uns bis aufs "Messer" gefetzt. Da wir aber beide wissen, was wir aneinander haben, es sich auch bei uns ohne den anderen nicht wirklich gut anfühlt und wir beide kontinuierlich "lernen" (mal mehr, mal weniger), sieht es bei uns aktuell wieder zunehmend besser aus.


    Es ist eine schwierige, sehr individuelle Entscheidung, die einem leider niemand abnehmen kann. Manchmal renkt es sich wieder ein, wenn etwas Ruhe einkehrt, manchmal sind die Gräben aber auch bereits zu tief. Ich wünsche dir, dass du für dich die richtige Entscheidung treffen kannst!:blume

  • ?( Achje Cola, das haut mich jetzt aber echt um.


    Was ist denn da bloß passiert?:heul


    Keine Chance mehr auf einen gemeinsamen Weg, der für euch beide und die Kids gangbar ist? Ihr habt doch in der Vergangenheit immer eine Möglichkeit gefunden, eure Dinge zu besprechen und dann eine tragbare Lösung für euch beide zu finden. :knuddel


    Falls du wieder mal hier hereinschaust: viel Kraft für dich! Und vielleicht lässt sich ja doch noch ein Weg für euch finden:blume

    Zufriedenheit ist der Stein der Weisen, der alles in Gold verwandelt, das er berührt.

    Benjamin Franklin



  • Hallo an euch alle!


    Vielen Dank für all eure lieben Worte und Antworten!


    Ich glaube, wir kommen aus dem Tief raus :schwitz

    Wir haben uns Unterstützung für uns geholt. Meinem Mann geht es auf der Arbeit um Längen besser und das Haus, ja, das wird nach der Entkernung langsam wieder aufgebaut.


    Es wächst so nach und nach. Manchmal bricht links und rechts im Bekannten- oder Familienkreis jemand oder etwas weg, aber gut. Ein Schritt nach dem anderen. Und es ist eine große Herausforderung bei uns zu bleiben. Solange unsee Familien nicht mitmischen klappt unser Alltag auffallend gut.

    Vor drei Tagen haben wir unseren siebten Jahrestag gehabt...vielleicht werden es noch ein paar.


    LG,

    cola

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  • Liebe Cloa,


    das freut mich sehr, zu lesen!


    Und ich hoffe, es geht dir mit der Situation und dem langsam aus dem Tief kommen gut und ihr findet wieder zu einem guten Miteinander!

    Vor drei Tagen haben wir unseren siebten Jahrestag gehabt...vielleicht werden es noch ein paar.

    Dafür drücke ich euch ganz fest die Daumen!

    Zufriedenheit ist der Stein der Weisen, der alles in Gold verwandelt, das er berührt.

    Benjamin Franklin



  • Hi in die Runde!


    Wir sind kurz vor Weihnachten in unser neues Heim eingezogen. Wir fühlen uns alle wohl. Die zwei Kinder haben die Zimmer erobert und auch wir mögen unser neues Heim.


    Über die Sanierungszeit haben sich Freundschaften verändert oder komplett erledigt. Manchmal sehr seltsam. Mitmeinem Mann ist es überwiegend besser. Wir zwei sind ziemlich fertig. Aktuell kann ich nicht allzu viel mit ihm anfangen und ja,mein Blick auf ihn hat sich ganz klar verändert. Ebenso meine Bereitschaft und NEIN kann ich auch sagen. Wahrscheinlich gehört all das dazu. Ich gebe uns noch Zeit.


    Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Start ins neue Jahr!

    die cola

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  • Dir und euch weiter ganz viel Kraft und "bessere Zeiten"!

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Danke! Es fällt mir schwer, Zeit zu geben. Es gibt Tage, da ist es gut und dann wieder das krasse Gegenteil. Wenn es das Gegenteil ist, ... puh. Ich verliere die Hoffnung. Ich merke, mit jeder Enttäuschung, reißt der Riss stärker, schneller. Gefühlt dauert es nicht mehr lang, bis es endgültig Knack macht. Hier passieren Sachen, die ich meinen Kindern nicht vorleben wollte. Genau das wollte ich nicht.

    Meine Große findet unser Leben so lala, hat aber wahnsinnige Angst, ihn zu verlieren und die Kleine auch ohne Papa dasteht.


    Ich habe Angst, wenn es dazu kommt und was da kommt. und zu schnell aufgeben möchte ich auch nicht.


    VG,

    cola


    PS: Haus ist trotzdem gut.

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  • Ein fettes Hallo in die Runde!


    Was ist in den letzten 1,5 Jahren passiert?

    Viel und irgendwie nichts. Es ging weiter auf und ab, mal gut, mal bescheiden, mal richtig Mist. Letzten Endes bis Karneval diesen Jahres. Gab es ein Schlüsselereignis, dass alles weitere obsolet gemacht hat. Ich hatte die Faxen mehr als dicke, Ende erreicht.

    Ihr werdet lachen, Corona kam über Nacht. Gestatten HotSpot Deutschland, ab in den Lockdown vor allen anderen.

    Die Organisation in der zugegeben schweren Zeit, hat uns als Team gefordert. Zuerst mehr als funktional.
    Eine Grenze war überschritten, ich habe sie klar formuliert und nicht mehr nachgegeben, aber bin sinnlosen Diskussionen und Konflikten aus den Weg gegangen. Das hat was bewegt.

    Jetzt sind wir ein paar Monate weiter. Zwischen uns hat sich eine neue, andere Selbstverständlichkeit entwickelt und neues Vertrauen. Die Achtung ist eingezogen.
    Beruflich hat sich bei mir manches getan. Meine Arbeit fordert von mir Selbstbewusstsein. Kann ich 🤟🏻
    Er hat auch einen anderen Weg eingeschlagen. Das zunehmende Alter unserer Kiddies entspannt und manchmal spannt das Pubi-Gehabe auch 🤷🏼‍♀️
    Im Garten haben wir einiges angebaut. Ich mag unsere Naturverbundenheit und Können.


    Nach wie vor gibt es keine Garantie, grad geht’s gut.


    LG,

    die cola

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