Statistik zum Thema Unterhalt

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  • In einem "Bandscheiben-Forum" finden sich mutmaßlich viele Leute mit "Rücken". Ich gehe mal von einer Quote von über 80 Prozent aus. dazu kommen Angehörige, Ärzte und Leute, die einen guten Tipp haben und jene zahl Foristis, die zwar keine Ahnung haben, aber gern jedes Forum beglücken, das sie auftreiben können.


    Nun gibt es zwar eine sehr hohe Zahl an Menschen mit Bandscheibenproblemen, aber sicherlich nicht in der Prozentzahl, die sich aus der Forenbeteiligung erschließen lassen könnte ...


    Oder nehmen wir unser Forum hier. Meines Wissens die "größte Plattform" für Alleinerziehende. Auch hier sind bestimmt 75 Prozent klassische AEs. Aber es sind auch User darunter, die mittlerweile wieder in einer Partnerschaft stehen (und als Patchworker trotzdem von Umgang, Unterhalt, Sorgerecht etc. berührt sind), "Omas" sind und, und, und ...


    Wir haben rund 28.000 Mitglieder, davon sind rund 1000 so aktiv, dass sie hier innerhalb von 3 Monaten sich hier einloggen.
    Wir haben meist ca. 20 Mitglieder online im Tagesdurchschnitt, ca. 50 fremde Mitleser. Meist Leute, die über eine Stichwortsuche hier gelandet sind.


    Bestimmte Themen werden besonders häufig angeklickt und auch diskutiert, wie die Forenstatistik zeigt. Aber sind das tatsächlich "die" großen Themen für AEs?


    Es gibt derzeit ca. 1,6 Mio "echte" AEs in Deutschland - alleinerziehend ohne einen Partner im Haushalt. Davon turnen gerade einmal im Höchstfall 28.000 hier im Forum herum, weil sie Austausch und rat suchen, Probleme haben.
    nun hat uns sicherlich ein Großteil nicht gefunden. Doch es wird auch so sein, dass ein Großteil keine Hilfe sucht, weil er keine Hilfe braucht, sondern vieles einfach "läuft".


    Jimmy, ich vermute sehr stark, dass es sich ähnlich in anderen Foren darstellt. Foren zu Familienrecht - meist Umgangselternzentriert - sammeln diejenigen, bei denen es Probleme gibt. Daraus statistische Werte hochzuziehen, ist mathematisch gesehen sicherlich ein gewagtes Stück.


    Natürlich ist jeder "tragische Fall" ein Fall zu viel. Und natürlich ist bei Umgangsauseinandersetzungen nicht immer der Betreuungselternteil der Gute, der umgangselternteil der Böse. So wie es Elternteile gibt, die null Interesse am Kind haben (und die Betreuungselternteile sich den Mund fusselig reden), gibt es auch Betreuungselternteile, die aktiv und mit großem Engagement Umgang verhindern. (Nicht nur) Zwischen den Zeilen liest man das ab und zu auch hier in Threads heraus. Gründe - erlittene Verletzungen meist - liest man aber auch so manches mal "zwischen den Zeilen".


    Doch all das lässt sich nur sehr schwer in Zahlen ausdrücken. Und sollte vor allem hier im Forum nicht unbedingt Diskussionen auslösen, in denen die eine Seite gegen die andere Seite ausgespielt wird. Das hilft meist keinem, niemals aber den Kindern ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Eine Statistik hab ich nicht - aber Beobachtungen aus meinem Umfeld.


    Die (meist) Zahlungspflichtigen Herren haben eigentlich immer den 18 Geburtstag im Kopf - ab dem sie wieder "frei" sind.
    Allerdings auf Nachfrage fällt dem ein oder anderen doch ein das es ein paar Jahre längern dauern könnte, weil das Kind noch studiert.
    Die meisten gehen davon aus das im Falle einer Ausbildungsvergütung schon "raus" sind.
    Das ab 18 beide Elternteile berechnet werden, weiß fast niemand.


    Grundsätzlich bekommen Kinder in meinem Umfeld mit Umgang (nicht selten WM-artig) auch viele Sonderleistungen.
    Kinder ohne Kontakt erhalten meist stillschweigen den vereinbarten KU.


    Die Ex von meinem GG hat seitdem es mich und Kind (ohne KU(UVG) gibt - die Forderung nach Erhöhung/Anpassung eingestellt -
    das rechne ich ihr hoch an. Trotzdem träumt der GG durchaus auch von dem Tag an dem seine Kleine keine monatliche Zuwendung mehr benötigt.


    Wobei ich ja nicht "echt" AE bin - mich trotzdem seit 10 Jahren ohne KU und davon seit 5 auch ohne UVG durchschlagen - Kosten tut die Lütte trotzdem.

  • Hi,
    grundsätzlich habe ich aus meinem Umfeld mitbekommen, dass der 18 Geburtstag auch schon mal für die BET ein spannender Geburtstag sein kann.
    Eine seit dem ehemalige Freundin hatte jahrelang über den UET gelästert, wie er doch beim Unterhalt mit dem Geld knausert und viel zu wenig bezahlt.
    Kaum rückte der 18. Geburtstag in die Nähe, hat die BET aufeinmal mit ganz vielen Mitteln versucht ihr Einkommen zu schmälern.


    Damit komme ich ehrlich gesagt nicht zurecht. Ich habe die Freundschaft beendet.


    Bei einer anderen Freundin, hat der Vater die Zahlung zum 18. Geburtstag eingestellt. Die Mutter zahlt weit mehr als sie muss und das Kind lässt den Vater gewähren.
    Dem Mädchen ist der Frieden wichtiger. Ihr Geld, Ihre Entscheidung. Hier mischt sich keiner ein.


    In unserem Falle, der KV möchte von Beginn an keinen Umgang. meine Schuld, ich hätte mich von dem Mann einfach nicht trennen dürfen (Ironie off).


    Das bedeutet, mein Sohn kennt seinen Erzeuger nicht. Zahlen tut der UET, da ich einen Titel habe. Aber nur den Unterhalt, mehr nicht, außer ich zwinge ihn dazu. Das habe ich z.B. getan bei den KiTa Gebühren. Hier wollte er sich nicht beteiligen. Lt. BHG muss er aber. Also habe ich das per Anwalt und fast bis vor Gericht mit ihm ausgehandelt.
    Jetzt beteiligt er sich auch an den OGS Kosten. Das war damals sehr teuer für ihn. Ich denke, er mag nicht mehr vor Gericht mit mir.


    LG
    Lale

    :sonne :sonne :sonne :sonne :sonne

  • Na, Volleybap, ich möchte natürlich niemand gegeneinander ausspielen. Deshalb antworte ich jetzt einfach mal während meiner "lunch break" nur auf die Beiträge.


    Und dann kam NEXT (die nach eigener Aussage nicht nur nichts mit Kindern anfangen kann, sondern sie auch nicht mag


    Jau, die NEXT spielt in der Gemengelage durchaus auch eine Rolle. Denn sie hat nicht immer Interesse daran, dass der KV zur KM ein gutes Verhältnis pflegt. Ganz im Gegenteil, manche NEXT schüttet da ganz ordentlich Öl in Feuer, um den Kontakt zur Ex und damit auch zum Kind zu untergraben. Und natürlich kann das dazu beitragen, dass der KV den Umgang nicht mehr wahrnimmt ...


    Das mag fallweise so sein. Aber dass dies der Regelfall ist das glaube ich nicht. Wie hoch der Prozentsatz solcher Fälle sein könnte, darüber möchte ich nicht spekulieren.


    Bei den Fällen, bei denen der Vater weder das Kind sehen noch zahlen will, frage ich mich als erstes, wer von den Beteiligten denn unbedingt das Kind wollte und wie es zur Schwangerschaft gekommen ist, bzw. wie durchdacht die Partnerwahl war. Überspitz: Der Vater meiner Stieftochter wollte nie ein Kind und auch die Beziehung mit der Mutter nicht mehr wirklich. Ihr Plan, durch ein gemeinsames Kind (Verhütung abgesetzt) die Beziehung zu retten, ging in die Hose.


    Auch die Frage der Einvernehmlichkeit bei der Zeugung spielt eine Rolle. Wenn die Frau einfach die Pille absetzt und den KV in spe dann vor vollendete Tatsachen stellt, dann ist das sicher nicht die feine Art. Aber Kindesvätern, die sich darüber beschweren, halte ich dann schon vor, dass sie es auch "in der Hand" :) hatten, ob es zu einer Schwangerschaft kommt ! Und das rechtfertigt schon gar nicht, dass man sich vom eigenen Kind distanziert !


    Ich hatte mal einen "Gesprächspartner" .... ein Italiener, der im Rahmen eines One-night-Stand dann ausgerechnet Zwillinge gezeugt hatte. Der hat keinen Unterhalt zahlen wollen, weil er so etwas wie "Samenraub" geltend gemacht hat. Der wollte nicht mal seine Kinder SEHEN ! Dem hab ich dann ein paar sehr klare Worte geschrieben, worauf er mich eine "Tempelhure" genannt hat.


    Dieser Thread nimmt in meinem "Cabinet of Curiosities" einen Spitzenplatz ein. Erstens, weil mich die Sache mit dem "Samenraum" beindruckt hat. Und zweitens, weil ich mich schon gefragt habe, wie ein Mann von geringer Intelligenz auf so einen ausgefeilten Ausdruck wie "Tempelhure" kommt. :)


    Was ich damit sagen will: wenn ein Kind nicht im EINVERNEHMEN gezeugt wird, dann sind Probleme vorprogrammiert. Aber auch das halte ich nicht für einen Gemengelage, die vorwiegend dazu führt, dass Väter ihre Kinder im Stich lassen.



    Ex in Insolvenz, zahlt allerdings den Mindestunterhalt (immer pünktlich), aber sonst beteiligt er sich an nichts. Spendiert Tochterkind aber regelmäßig teure Urlaube (finde ich ja gut), allerdings etwas denkwürdig in Anbetracht der Insolvenz, auch hier kann ich nichts beweisen, da schwarz gearbeitet wird...


    Ich will jetzt gar nicht auf diesen speziellen Fall eingehen. Nicole39 hat bestimmt alles richtig gemacht. Aber dieser Fall gibt Anlass zu einigen allgemeinen Ausführungen.


    Manche Kindesväter geraten mit den Kindesmüttern über Unterhalt und Umgang derart in Streit, dass sämtliche Schranken fallen ! Die Kindesmutter verweigert den Umgang, der Kindesvater zahlt daraufhin keinen Unterhalt ... daraufhin wird gepfändet ... der Kindesvater verliert seinen Job oder gibt ihn auf .. und letztlich wird Strafanzeige wegen Verletzung der Unterhaltsplicht gestellt. Daraufhin geht der KV in Privatinsolvenz. Oder er geht im dümmsten Fall sogar in den Knast. Damit bleibt dann endgültig nur noch verbrannte Erde zurück.


    Ich kenne so einen Fall aus eigener Erfahrung, weil einer meiner Mitarbeiter so ein "hartes" Spiel betrieben hat. Ich hab ihm gesagt: du schadest dir doch damit selber, wenn du dir deine Zukunft verbaust. Worauf er entgegnete: Das ist mir sch...ss egal ... Hauptsache die ***** kriegt keinen Cent.


    Wenn ein KV in Privatinsolvenz geht, dann sind da oft zwei Betonköpfe aufeinander getroffen, die keinen Zentimeter Boden preis geben ! Das sind Spielarten, die man m.E. am häufigsten antrifft und bei denen die Kinder dann die Zeche bezahlen.


    Ein Kindesvater zahlt den Regelunterhalt. Mehr MUSS er auch nicht zahlen, wenn er nur geringes Einkommen hat ! Und er liebt seine Tochter und fährt mit ihr in den Urlaub. Das ist vorbildlich ! Aber die Ex ist nicht zufrieden, weil sie die Kohle gerne selber hätte ....Da kann ich dann schon einen KV verstehen, wenn er seine Ex "geldgeil" nennt ... aber das hat jetzt - wie schon gesagt - , mit dem hier vorliegenden Posting nicht das Geringste zu tun.


    Liebe Grüße
    Jimmy

  • Und das rechtfertigt schon gar nicht, dass man sich vom eigenen Kind distanziert !


    Von Rechtfertigung war keine Rede, Jimmy. ;) Lediglich von Wahrscheinlichkeiten.

  • Für Junior bekomme ich Unterhaltsvorschuss und es besteht kein Kontakt.
    Auch in Zukunft wird da kein Geld fließen - vll beerbt Ex seinen Vater mit seinem Bruder und Halbbruder (der kleine ist so alt wie meiner), sofern noch was übrig geblieben ist. :lach

  • Und manche Aussagen beziehen sich auf den Einzelfall und es mag ja sein, dass das ein geringer Prozentsatz ist.


    Wenn "unsere" NEXT aber so ist, dann ist das eine Tatsache.....


    Nur sehe ich es so, wenn ich mir einen Partner mit Kind suche, dann muss ich auch in irgendeiner Art und Weise damit leben.... Kind war vor mir da.....

  • Um es vorweg zu nehmen und um jeden Zweifel auszuschließen: ich bin felsenfest davon überzeugt, dass friday sich in ihrem Fall nicht die geringsten Vorwürfe machen muss, dass sie sich insbesondere vorbildlich aber vergeblich darum bemüht hat, den Kontakt mit dem Kindesvater zu fördern. Denn dazu sind Kindesmütter verpflichtet. Weil das im Interesse der Kinder liegt.


    Ich sehe keinen Grund mir gegenüber ironisch zu werden. Wenn du etwas wissen möchtest, dann frag oder lies.
    Dazu gehört aber auch ein wenig Mut seine Echokammer zu verlassen und echtes Interesse kann ich nicht rauslesen. Also, keine Spielchen- wer-hat-den-Längeren und schon klappt es mit der Kommunikation. :-)


    Ich frage mich schon , wie das sein kann ? Denn hier im Forum gibt es ja tatsächlich nicht eine Kindesmutter, die sich in dieser Hinsicht irgend etwas vorwerfen müsste. Und noch etwas frage ich mich: wenn diese Kindesväter ganz offensichtlich alle solche ehrlose Schurken sind, dann müssen die doch irgendwie verteufelt schnell mutiert sein. Denn ein paar Monate vorher, war der Mann ja immerhin noch so liebenswert, dass man ein Kind mit ihm gezeugt hat.


    An der Stelle erscheint es mir wenig glaubhaft, dass du tatsächlich jede Geschichte im Forum gelesen hast. Aber gut, man kann natürlich auch selektiv und punktuell lesen.
    Ich persönlich betitel den Kindsvater nie als Schurken oder Vollpfosten. Denn das sagt mehr über mich aus als über ihn.
    Meine Tochter oder unsere Tochter besteht zu 50 Prozent aus ihm und sie ist völlig Vollpfostenfrei :-)
    Und das ist auch ein kleiner Teil, den ich hier im Forum gelernt habe, weil ich zugehört und gefragt habe.
    Es ist gar nicht so schwer auch seinen Blick zu heben. Versuch es mal. ;-)

    Liebe Grüße


    Friday

    2 Mal editiert, zuletzt von friday ()

  • Ich sehe keinen Grund mir gegenüber ironisch zu werden.

    Oh pardon, ich wollte keinesfalls ironisch wirken. Mir ging es schlicht und ergreifend darum klar zu stellen, dass ich dich nicht persönlich angreifen möchte. Wenn das falsch verstanden wurde, dann tut es mir sehr leid. Ich wollte die Diskussion halt abstrakt führen.


    Aber da du darauf zu bestehen scheinst, dass hier auch dein Fall besprochen wird, dann will ich dem gern nachkommen. Dein Kind hat seinen Vater nie kennengelernt. Das ist nicht gut für das Kind. Wer immer dafür verantwortlich ist. Und ich vertrete die These, dass daran meist BEIDE Elternteile ihren Anteil haben. Denn schließlich hat man sich ja vor der Geburt des Kindes noch gut verstanden.



    Und mehr interessiert mich an deinem Fall dann auch nicht. Ich bin - wie schon gesagt - eher an einer allgemeinen Sichtweise interessiert als an speziellen Fällen. Also nix für ungut !

    Es ist gar nicht so schwer auch seinen Blick zu heben. Versuch es mal. ;-)


    Vielen Dank für deine Anerkennung und dein enormes Vertrauen in mich. Das ehrt mich sehr und wenn du gestattest, dann darf ich mich gern mit einem freundlich gemeinten Rat bei dir revanchieren:


    Es ist für ein Forum sehr ungewöhnlich, dass Moderatoren mit den Gästen diskutieren. Aber wenn ein Moderator sich mit seiner sehr persönlichen Befindlichkeit in eine Diskussion einbringt, dann sollte man schon erwarten können, dass dies mit einer entsprechenden Gelassenheit geschieht und dass der Eindruck einer Wadenbeißerei vermieden wird. Ganz offen gestanden vermisse ich die Souveränität in deinem Beitrag. Du wirkst - bei aller gebotenen Wertschätzung - nicht so, als hättest du dich mit der komplexen Materie wirklich intellektuell eingehend auseinandergesetzt. Aber hier darf ich dann dein Kompliment gern zurückgeben: einfach ein bissl lernen, die Augen offen halten, sich rhetorisch weiterbilden und dann klappt das schon ! Versuch es mal ! ;)


    Liebe Grüße
    Jimmy

  • Mod.-Mitteilung: Der Thread liegt zur Überprüfung beim Beirat und beim Mod-Team. Volleybap

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Hier floss noch nie Unterhalt und das werde ich auch die nächsten 15 Jahre nicht erleben.
    Lieber wird schwarz gearbeitet und das Geld an die Familie geschickt.


    Daher bin ich Dankbar, dass es den UHV gibt (y)


    In meinem Bekanntenkreis ist es aber auch eher üblich, dass es den Mindestunterhalt gibt oder UHV.


    Ich kenne nur einen Fall von "Grosszügigkeit" beim Unterhalt, da handelt es sich aber um einen KV mit super gutem Einkommen.

  • Ich bedanke mich jetzt mal für viele hilfreiche Antworten.


    Auch wenn es keine Statistik gibt, entnehme ich doch den Äußerungen, dass viele Mindestunterhalt zahlen, viele sogar keinen, andere nach der DDT, es aber doch die totale Ausnahme ist, dass freiwillig mehr Geld fließt, ohne über alles zu streiten.


    D.h. mir geht es eigentlich schon gut, aber die Ausnahme ist doch meine Freundin.... nur schade, dass sie sich dessen nicht bewußt ist.

  • Anmida, bei uns war es so das Ex 400 Euro für beide Söhne zusammen bezahlt hat, also nicht mal den Mindestunterhalt. Er hat sich an keinerlei Zusatzausgabe beteiligt, sprich Brille, Spange. Es kam auch nie ein T-Shirt, Paar Schuhe usw. in all den Jahren.


    Mir ist oft angeraten worden ihn zu verklagen. Ich hab es aus einem einzigen Grund nicht getan, er liebt unsere Kinder von Herzen. Er hat sich gekümmert, wenn Zeit war auch mal zwischen den 14tägigen Wochenenden.


    Leistungsfähig wäre er gewesen, mir war aber bewusst, das das Einschalten von RA oder Gericht uns allen das Genick gebrochen hätte, was die Beziehungen untereinander angeht.


    Dadurch das ich halt auch arbeite, ging es irgendwie.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • ich bekomme seit jeher unterhaltsvorschuss ... ich hätte mich auch mit weniger zufrieden gegeben ... oder eben den mindestunterhalt ...
    hätte er ein interesse an den kids und täte sich kümmern, das wäre mir sehr viel mehr wert gewesen ...


    aber es hat nicht sollen sein ..

    ^^ superkalifragelistischexpialigetsich ^^


    "ich bin gerade wie ich bin, weil ich mich jetzt genauso brauche"


    lg chia :wink

  • Anmida: ich wollte ja nicht so recht glauben, dass man zu dem Thema wirklich gar keine Statistik (gibt's die doch sonst gefühlt wie Sand am Meer) findet, aber ich bin tatsächlich auch nicht fündig geworden.


    Junior bekam von Geburt an Unterhaltsvorschuss, andere anfallende Kosten trag ich auch alleine bzw. helfen Oma/Opa/Tante/Onkel mit aus. Vom KV selbst kam noch nie etwas, Kontakt gibt's seit Jahren nicht mehr, seinen aktuellen Wohnort erfahr ich aus jährlichen Briefen vom Jugendamt (aktuell beehrt er mal wieder eine JVA in der Nachbarstadt). Ich hab mich damit abgefunden.

  • Bezweifle, dass in diesen Fällen eine Statistik existiert, einfach weil dies keine staatliche Überwachung mehr benötigt (da Kinder ab 18 Jahre volljährig sind und die Betreuungsfunktion der Eltern inklusive der Überwachungsfunktion dieser durch bestimmte Behörden wie Jugendämter usw. entfällt).


    Ich bin ja UET, beteilige mich über den MUH für 2-Kinder hinaus an weiteren Kosten (mittlerer 3-stelliger Betrag zum Führerschein, Beteiligung an Klassenfahrten bzw. Schülerreisen, 300 zur Jugendweihe, trage seit jeher die Fahrtkosten der Kinder zu sämtlichen Umgängen usw.) Jetzt zahle ich über 2-Jahre 40 EUR pro Monat zusätzlich für Zahnspange (wobei ich die KM noch ansprechen muss, diese werden ja bei Abschluss der Behandlung erstattet und dann möchte ich das wieder zurück bekommen, ich bin gespannt :rolleyes2:, von der Kaution der ehem. Ehewohnung, die ich allein bezahlt hatte, habe ich auch nie wieder etwas gesehen). Im Sommer wird auch wie fast jedes Jahr ein paar Tage verreist, das bezahle ich auch.


    Ich habe aber auch etliche Jahre mit den Kindern zusammen in einem Haushalt gelebt, die Situation ist also anders als bei vielen hier.


    Bei ü18 Kindern und eigenem Einkommen des früheren BET würde ich auf einer - grob nach Einkommen über SB gequotelten - Aufteilung bestehen. Denn so ist es im Recht ja vorgesehen. Sollte BET da nicht kooperativ sein, würde ich den Unterhalt wohl fiktiv kürzen. Kann ja mal klagen, da würde ich wohl ganz gelassen aussitzen.


    Nun stellt sich hier bei uns diese Frage nicht. BET hat gar kein eigenes Einkommen. Gerecht ist sicher etwas anders.


    LG

    Einmal editiert, zuletzt von Yogi ()

  • Mal eine kleine Anekdote die ein bissl auch dazu passt:


    Ich zahle ja freiwillig eine oder vielleicht sogar 2 Stufen über dem was ich müsste.


    Ich wurde ja zum 1.6. beruflich hohgestuft.


    Der Titel ist 2 jahre alt und ich hatte den auch, siehe oben, großzügig immer angepasst.


    Si wollte dann meine Unterlagen und ich habe das natürlich verneint und bat Sie mir mitzuteilen, an wen ich die senden soll, JA oder Anwalt.


    Sie schrieb mir dann, sie hätte nun eine Beistandschaft eingerichtet in Köln.


    Ich bat dann um einen Kontakt und Sie gab mir die DW der JA-Mitarbeiterin.


    Nettes Gespräch, trallala. Ja, Ihre Ex-Frau hatte sich schon gemeldet, nett dass sie sich melden.Wir einigten uns dann darauf, dass sobald ich den Lohnzettel habe, ich Ihr diesen zukommen lasse und Sie durchrechnet. Ihr aber mal das Brutto durchgegeben


    Ende Juni hatte ich den dann und rief die Frau vom JA nochmal an.


    ich war dann schon etwas perplex.


    Sie konnte sich an nichts erinnern und es bestünde auch keine Beistandschaft wegen Unterhalt. Meine Ex hätte sich nie gemeldet und sowieso.


    Exchen angeschrieben wohin nun die Unterlagen sollen, keine Antwort.



    Und dann ergab das alles Sinn: JA wird festgestellt haben, dass ich zu viel zahle und wollte wohl keine schlafenden Hunde wecken und der Ex auch nahe gelegt haben die Füße still zu halten. :-D



    Erbärmlich, einfach erbärmlich

    Seit ich nicht mehr rauche höre ich nur noch Musik von Menschen die nicht rauchen und siehe da: mein Plattenschrank ist leer.
    Ich lese nur noch Bücher von Menschen die nicht rauchen. Eigentlich nur Kafka, denn der hatte TBC.

    Einmal editiert, zuletzt von Tomtomsen ()


  • Dafür muß man noch nicht mal freiwillig zuviel zahlen. Meine Ex hat sich auch mal bzgl. Neuberechnung vom JA beraten lassen. Als die dort kapiert haben, daß ich wegen des aktuellen Titels schon selber dem Staat auf der Tasche liege, hat man der Ex gesagt, sie solle es besser so lassen, wie es ist. Sonst ginge der Schuß nach hinten los.