Umgang Baby 4 Wochen alt

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  • Hallo ihr Lieben,


    Könnt ihr mir sagen, was dem KV in etwa an Umgang zusteht mit einem 4 Wochen alten Baby? Und in welchem Rahmen? Wie sind da so die Regelungen für gewöhnlich?
    Ich habe es echt versucht, aber ich komme mit dem Mann nicht klar, es gibt immer wieder nur Ärger, er verkauft mich für dumm, belügt mich usw... Wir hatten das die letzten 4 Wochen immer locker gehalten, aber das funktioniert für mich so nicht. Ich mache mir komplett die Nerven kaputt und möchte daher jetzt ne feste Regelung, weiß halt nur nicht, was angemessen ist, also wie oft, wie lange, ob er das Baby auch mitnehmen dürfte usw..


    LG
    Omnia

  • Es gibt da keine gesetzlichen Regelungen oder sowas.


    Als meine noch so klein war, fanden wir es sinnvoll oft kurze Umgänge zu machen. Das Baby schläft ja auch noch viel. Er könnte zb alle zwei Tage ne Stunde oder zwei spazieren gehen, wickeln "üben" usw. Er muss ja auch in die Rolle reinwachsen, falls es sein erstes Kind ist. Und du hast etwas Zeit dich auszuruhen.

  • hi,


    sinnvoll wäre so 2-3x/Woche für 1-2h spazieren gehen.
    Gib ihm das Kind dann gestillt mit, jetzt ist Sommer, da kann er wunderbar spazieren gehen.
    Pack ihm noch ein paar Windeln mit ein und los gehts.
    Wenn ihr so viele Konflikte habt:
    du musst ihn nicht in deine Wohnung lassen.Lass dir das nienich einreden.


    Mima

  • möglichst oft, dafür relativ kurz....
    das ist wohl die Formel, auf die man es festlegen kann-


    Entweder bei Dir in der Wohnung (wenn Du damit "gut" leben kannst)-
    oder halt kurze Spaziergänge...

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • "Man" legt für gewöhnlich häufige kurze Umgänge fest bei so kleinen Kindern. Einen Grund, weshalb der Vater das Kind nicht alleine betreuen sollte, gibt es i.a.R. nicht, er muss das genauso lernen wie die frischgebackene Mutter. Die Faustformel besagt, dass ein Kind nicht länger in Tagen von einem Elternteil getrennt sein sollte, als es in Jahren alt ist. Offenkundig wird dem gewöhnlich erst Rechnung getragen, wenn Kinder deutlich älter sind, denn sonst würde das bedeuten, bei einem Kind <1 müsste der Vater täglich eine Stunde Spazierengehn.

  • wenn du stillst, richtet sich das flexibel nach deinen stillzeiten. wenn du nicht stillst, ist es ja kein problem, dass kv die flasche selbst zubereitet und bei sich zu hause gibt.


    bei stillkindern, wären das 3-4 nachmittage die woche für 3-4 stunden oder was sinnvoll für euch beide als eltern erscheint. stillst du nicht, wäre jede regelung bis zu übernachtung oder wechselmodell möglich.

  • Funfact:


    Tatsächlich stichhaltige Argumente gibt es nur für das "öfter", nicht für das "kürzer". Soll heißen, man weiß, dass Kinder umso kleiner umso häufiger Umgang haben müssen, weil sonst der Bindungsaufbau und die Bindungspflege nicht funktioniert. Deshalb muss das Kind den Vater in diesem Alter theoretisch so oft wie irgend möglich sehen. Dass es ihn dann aber nur "kurz" sehen soll, ist ein rein politischer Punkt. Es gibt keinen vernünftigen Grund, aus dem das Kind nicht länger als X beim Vater sein könnte oder sollte, einziger Rahmenfaktor ist da das Stillen, wenn noch gestillt wird. Wird nicht gestillt, fällt der auch noch weg. Dann spräche im Grunde nichts gegen paritätische Teilzeiteltern, die je im Wechsel x Stunden am Stück betreuen.

  • Omnia85


    Erstmal Glückwunsch zum Baby :strahlen


    Kenne das auch.
    Gerad am Anfang ist es schwer.
    Es ist "wie ein Schatz" dein Schatz..
    Und dann abgeben ist der Situation ist echt hartes Brot


    Wir hatten begleitenden Umgang.
    Haben es übers JA stufenweise geregelt


    Ist sind "nur" Richtlinien.
    Fühle und horche in dich hinein.


    Was fürs Baby besser lst.
    Begleitend hiess zb auch dass ich in der Nähe war.
    Wir pflegten auch Hass und Zorn&
    Umgang ausserhalb.
    Weder bei mir noch bei ihm
    1-3 Std jenachdem


    Wenn sie so klein, sind die "Väter " ( so die Aussagen meiner Psy) eh unsicher und hilfebedürftig
    Erst ab 2-3 wird es spannender.
    Spielen.. etcpp.


    Wir hatten entgegen aller was hier schrieb alle. 2 Wochen 1-3 Std
    Und es hat dem Jungen nicht geschadet.
    Im Gegenteil er hat nun mit 4 Jahren die geregelten alle 2 Wochenenden sam/ sonn
    Und wir sind alle eingespielt.
    Bezug hat er sowohl zu Kv/ Oma und Opa
    Auch wenn er als Baby nur die Std hatte.




    Alles step by step.


    Denn so oder so, kommt das Kind Sonntags durch den "Wind zurück"
    Schreiend, einnässend,
    Aber nun ist es "ok"
    Als er ein Baby war, brauchte ich mehr Nerven& der kleine brauchte mich.


    Sonst regelt es übers JA
    Wenn es nicht wie bei uns anders möglich war.


    BTW
    Wir waren auf öffentlichen Spielplätzen , Biergarten, Zoo,
    Stadt, Sowas in der Richtung. War nicht immer einfach. Aber besser als in der Wohnung :kotz

    2 Mal editiert, zuletzt von Emiha17 ()