Eltern-LehrerInnen-Frust-Freude-Faden.....einfach so :)

  • Also, wir haben ein Schulportal, wird nur nicht von unseren Lehrern genutzt, zu viel Aufwand.

    Es gab auch mal eine kurze Info mit Zugangsdaten, aber ich habe nie wieder etwas davon gehört. Die gymnasial Klassen nutzen das Portal und die Untis App für viele solcher Dinge, auch für Klassenarbeiten oder teilweise für Hausaufgaben und es funktioniert tatsächlich.


    Kind hat die Unterlagen gestern vom Lehrer erhalten, ohne weiteren Kommentar. Unsere Elternsprecherin hatte sich gekümmert.

    Sie ist auch nicht gerade glücklich, wie das ganze gehandhabt wurde/ wird.


    Ich durfte in den letzten beiden Tagen meinem Sohn und seinem Kumpel beim Geschichtsreferat helfen, welches die Kids über die Ferien aufhatten - sein Kumpel hat alles in der Schule liegen lassen - der dritte Schüler in der Gruppe, von dem kam nichts.

  • Also das passiert in jedem Alter - auch noch mit 17.

    Ich sach nur Pubertät.

    In die Eigenverantwortung gehen und Sohn macht den Teil, den er aufhat . Die anderen beiden werden dann halt nach ihrem handeln benotet, wenn da nix kommt, dann wird das ne 5 oder 6.


    Aber dass in einer Gruppe, die zusammen ein Thema bearbeiten soll, meist 1-2 dabei sind, die entweder schlafen oder nix machen, das kann einem auch im späteren Arbeitsleben passieren.

    Deshalb drüber stehen.


    Bezüglich der Zugangsdaten - du hast nichts mehr gehört - ?

    Selber nachfragen, anrufen, Sekretariat etc......warum lässt du sowas schleifen ? nichts mehr gehört.....ist dir nicht wichtig, dass dein Sohn das schulische Organisatorische mitkriegt?


    Webuntis ist gut, da siehst du den Stundenplan, kannst sehen, welche Hausaufgaben anstehen, gemacht wurden oder fehlen.

    Stehen die Termine der Klassenarbeiten drin, Prüfungen etc....Ausfälle...

    Kannst Kontakt zu den Lehrern aufnehmen.

    Infos von der Schulleitung, von den Lehrern etc.....


    Bei der Einrichtung dessen, muss man irgendwo angeben, dass es auch weitergeleitet werden soll an die Email der Eltern.

    Wir hatten in der Realschule webuntis.

    Bei mir hat das ab und an mit webuntis auch nicht geklappt, dann ruf ich da halt an und schreibe mit dem dafür zuständigen It-Lehrer.


    Man muss halt auch selber aus den Puschen kommen und nicht darauf warten, dass andere was machen.


    Die Lehrer sind doch verpflichtet über das Schulportal zu kommunizieren. Wozu hat man sonst so ein Schulportal?

    Es ist doch wesentlich einfach über webuntis mit dem Lehrer zu kommunizieren, als zu einer bestimmten Zeit bei ihm aufzulaufen.....


    Auf dem Gymnasium haben wir jetzt den Schulmanager, da bekomme ich die Elternbriefe und kann krank melden.

    Für alles weitere sind die 2 zuständig - alt genug sind sie ja.

    Ab September dürfen sie sich selber krank melden - da bin ich dann völlig raus - gsd.

    Bevor du mit dem Kopf durch die Wand gehst, überlege zuerst.........

    Was mache ich im Nebenzimmer ? (unbekannt)

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    G e l a s s e n h e i t .....................#atmen....

  • Kind war ja nicht da, wo alles besprochen wurde - die beiden anderen Jungs/ sein Kumpel konnte sich natürlich an nicht mehr viel erinnern.


    Das Schulportal von den Klassen 5 und 6 (außer Gymnasium) gar nicht genutzt. In der Untis App ist tatsächlich lediglich der Stundenplan freigeschaltet, aber alle anderen Funktionen nicht - man führt kein digitales Klassenbuch, daher werden dort auch keine Daten eingetragen (Nachrichten werden im übrigen auch nicht gelesen von den Lehrern).

    Wir haben die E-Mail Adresse vom Lehrer und eine Dienst- Handynummer.

    Darüber können wir das Kind krankmelden oder halt im Sekretariat anrufen.

    Wir sind noch im digitalen Steinzeitalter, immerhin gibt es hin und wieder E-Mails vom Klassenlehrer.

    Ab der 7ten Klasse ändert sich das eh und man bekommt einen neuen Zugang.

  • Mein Junior hat die letzten Male nach Sport berichtet, dass er harte Bälle abbekommen hat und teilweise gekühlt werden musste, letzte Woche war die Brille verbogen.

    Nun stellt sich heraus, dass dies nicht nur einfach im Eifer des Gefechts geschehen ist, sondern mit Absicht. Einer der Klassenkameraden bedroht ihn regelrecht ("In der nächsten Sportstunde schieß ich Dir wieder den Ball in die Fresse").

    Es gibt erwachsene Zeugen dafür

    Die Klassenlehrerin teilte mir nun mit, sie würde zu mehr Rücksichtnahme auffordern, aber Junior würde die Klassenkameraden verärgern, weil er so wenig bewegungsfreudig wäre.

    Er ist also selbst schuld?

    Er sagte mir, dass er versucht, sich aus der Schussbahn zu bringen, weil er immer wieder attackiert wird.

    In einer Woche sind die Hauptschulprüfungen, dann ist diese Schule eigentlich fast vorbei. Aber zweimal Sport haben sie noch.

    Was mache ich nun? Ich habe der Lehrerin schon deutlich mitgeteilt, dass ich die Antwort nicht in Ordnung finde, aber das schützt ihn ja nicht wirklich.

  • Geil, dem Opfer die Schuld zu geben. Und genauso würde ich das kommunizieren - und zwar an die Schulleitung.

    „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe." (1. Korinther 16,14) - Jahreslosung 2024


    „Mach‘s wie Gott - werde Mensch.“ (Franz Kamphaus)

  • Bitte um ein kurzfristiges Schutzkonzept von der Schulleitung/Sportlehrer, ansonsten nimmt dein Sohn nicht mehr am Sportunterricht teil.

    (Wird der Ball als Waffe benutzt, dann müssen halt andere Sportarten ausgeübt werden oder der richtige Umgang eintrainiert werden. Bis das gesichert ist, sind die Übeltäter vom Sportunterricht auszuschließen oder "ungefährlich" zu beschäftigen. - Das wäre die adäquate Reaktion, die von der Schule zu erwarten ist.)


    Hinweisen kannst du darauf, dass Körperverletzung eine Straftat ist und ggfls. zur Anzeige gebracht wird (wenn die Schule nicht zu einer internen Klärung in der Lage sein sollte).

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Was mache ich nun? Ich habe der Lehrerin schon deutlich mitgeteilt, dass ich die Antwort nicht in Ordnung finde, aber das schützt ihn ja nicht wirklich.

    Meine Tochter wäre definitiv für die letzten beiden Male Sport in dieser Konstellation entschuldigt. Und zwar nicht so, dass sie auf der Bank sitzen und sich die Häme anhören muss, sondern so, dass sie nicht anwesend sein muss.


    Wobei es natürlich "pädagogisch wertvoller" für Deinen Sohn und auch die Angreifer ist, die Sache mit dem Schulkonzept, wie von Volleybap vorgeschlagen, durchzuziehen. Aber vielleicht geht ja auch beides.

    Through judging, we seperate. Through understanding, we grow.
    - Doe Zantamata -

  • Es ist wirklich etwas schwierig. Die Lehrerin ist die stellvertretende Direktorin. Das hindert mich schon länger daran, das eine oder andere zum Direktor zu eskalieren, denn es ist ja leider nicht das erste Mal, dass so etwas passiert.

    Aber die beiden treten immer sehr geschlossen auf.

    Und dann stehen ja übernächste Woche die Abschlussprüfungen an. Ich will keine zusätzliche Ablenkung vorher auslösen.

    Ihn nur vom Sportunterricht zu befreien ist normalerweise nicht möglich. Wenn er nicht mitmachen kann, muss er trotzdem da bleiben. Oder er muss den ganzen Tag fehlen, wegen der Vorbereitung auf die Prüfungen ist das halt auch nicht so gut.

    Aber mir wäre es am liebsten, er müsste da nicht mehr hin, wie Sophina auch schreibt.

    Es tut mir so weh für ihn. Er ist eigentlich immer nett, mittlerweile zieht er sich aber zunehmend auch im Unterricht zurück. Was mir die Klassenlehrerin auch jetzt erst mitgeteilt hat ohne eine Verbindung zu knüpfen dazu, dass er vielleicht einfach aufgibt in der Klasse. Dafür kassiert er nun bei ihr auch noch eine 4 im Hauptfach... weil er sich ja nicht mehr beteiligt...

  • Stern, wenn ich das lese: Du musst etwas tun! (Und: Schlimmer kann es doch nicht werden, wenn Du die Sache jetzt eskalierst. - Derzeit kassiert er bereits "schlechte Noten" und "lernt", dass ihm nicht geholfen wird und er mit seinen Möglichkeiten eine prekäre Situation nicht auflösen kann.

    Da sollte er zumindest lernen, dass er mit Unterstützung wenigstens auf Augenhöhe und mit erhobenem Haupt da rauskommt. )


    Es ist doch so: Mit der Stimmung aus der Schule und dieser abschließenden Erfahrung geht er anschließend ins und durchs weitere Leben. Das wäre ein grottenschlechter Start.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Stern, wenn ich das lese: Du musst etwas tun! (Und: Schlimmer kann es doch nicht werden, wenn Du die Sache jetzt eskalierst. - Derzeit kassiert er bereits "schlechte Noten" und "lernt", dass ihm nicht geholfen wird und er mit seinen Möglichkeiten eine prekäre Situation nicht auflösen kann.

    Da sollte er zumindest lernen, dass er mit Unterstützung wenigstens auf Augenhöhe und mit erhobenem Haupt da rauskommt. )

    Das finde ich ganz wichtig. Und ganz ehrlich - auch wenn das jetzt hier keinen Anklang findet und pädagogisch mehr so mittel wertvoll sein mag - wenn Euch da alle im Stich lassen, würde ich mir zur Not die Übeltäter selbst zur Brust nehmen und so deutlich werden (notfalls mit jemandes Hilfe, der "körperlich mehr Eindruck schindet", als ich selbst) , dass denen ein für alle Mal die Lust vergeht, sich an Deinem Junior zu vergreifen. Mir geht da echt beim Lesen so der Hut hoch...

    LG
    CoCo




    Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.
    ~ Elisabeth Beatrice Hall 1906 im Buch "The friends of Voltaire" ~

  • Ich habe mit Junior gesprochen. Er möchte jetzt nicht, dass ich weiter eskaliere - wobei ich noch auf eine Antwort der Sportlehrerin warte.

    Wir konzentrieren uns jetzt nur auf den Abschluss. Zum nächsten Sportunterricht geht die Schulbegleterin mit, normalerweise ist sie da nicht dabei. Vielleicht hilft das ja auch schon mal.


    Mit dieser Schule bin ich echt fertig. Am 19. Juni ist Abschlussfeier, danach war es das. Wir sind alle froh, wenn Junior da weg ist.

  • Mit dieser Schule bin ich echt fertig. Am 19. Juni ist Abschlussfeier, danach war es das. Wir sind alle froh, wenn Junior da weg ist.

    Genauso ging es meiner Tochter und mir auch vor einem Jahr... Wirst sehen, danach fängt ein neues Leben an, ich erkenne sie nicht wieder, mit wieviel Schwung und Motivation sie mittlerweile wieder durchs Leben geht.

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    - Doe Zantamata -

  • Das sind ja haarsträubende Zustände!


    Karl berichtet mir von seiner Schule immer wieder ebenfalls von solchen oder ähnlichen Situationen gegen einzelne Schüler.


    Er selbst ist aufgrund seiner Statur zwar nicht selbst Betroffener, aber immer wieder Mitschüler, die körperlich etwas schwächer sind.


    Hier nehmen teilweise die Eltern das Heft des Handelns selbst in die Hand, weil die Schulleitung schlichtweg versagt und nichts unternimmt.


    Es scheint ein gängiges Problem an sehr vielen Schulen zu sein, mit steigender Tendenz.


    In Karls Grundschulzeit hatten wir anfangs auch so ein paar Rabauken aus Klasse 4, die die jüngeren Schüler regelmäßig gemobbt haben. Einen hab ich mir mal zur Brust genommen, danach war Ruhe.

    Das waren aber alles noch Grundschüler, wo so eine Methode Wirkung erzielte.

  • Ich halte nichts davon, "mir jemanden zur Brust zu nehmen", sei er größer oder kleiner. Die Schule muss das regeln, wobei die Mühlen da langsam mahlen. Die Lehrerin ist halt nicht konsequent. Drei Schüler hätten von der Klassenfahrt in der 6. Klasse ausgeschlossen werden müssen, wegen Fehlverhaltens. Die haben geschworen, sie haben das nicht gemacht obwohl es Zeugen gab. Sie haben nicht mal gesagt, dass sie es waren und darum gebeten, trotzdem mitzudürfen - nein, sie haben gelogen. Und dann durften die trotzdem mitfahren. Was sollen die daraus lernen? Sie kommen damit durch...

  • Ich halte nichts davon, "mir jemanden zur Brust zu nehmen", sei er größer oder kleiner. Die Schule muss das regeln, wobei die Mühlen da langsam mahlen. Die Lehrerin ist halt nicht konsequent. Drei Schüler hätten von der Klassenfahrt in der 6. Klasse ausgeschlossen werden müssen, wegen Fehlverhaltens. Die haben geschworen, sie haben das nicht gemacht obwohl es Zeugen gab. Sie haben nicht mal gesagt, dass sie es waren und darum gebeten, trotzdem mitzudürfen - nein, sie haben gelogen. Und dann durften die trotzdem mitfahren. Was sollen die daraus lernen? Sie kommen damit durch...

    Nun.....es gab damals keinen anderen Weg.


    Wenn die Schule nicht reagiert.....was will man machen?

    Solche Dinge müssen zeitnah verfolgt werden.

    Das eigene Kind jeden Tag erneut schlimmen Situationen aussetzen, ist auch keine Lösung.


    Im späteren Verlauf haben andere Eltern die Polizei eingeschaltet und eine Anzeige gemacht.


    Ich selbst habe die Bezirksregierung informiert.


    Aber das hat alles gedauert und natürlich haben die Täter hier auch erstmal alles bestritten.


    Erst als ein Lehrer angegriffen und verletzt wurde, von Grundschüler (!!!), kam Bewegung in die Sache.

  • Leider ist ein Disziplinarverfahren gegen solche Schulleiter schwer durchzukriegen wegen unterlassener Hilfeleistung.

    Bevor du mit dem Kopf durch die Wand gehst, überlege zuerst.........

    Was mache ich im Nebenzimmer ? (unbekannt)

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    G e l a s s e n h e i t .....................#atmen....

  • stern0372

    "Ich halte nichts davon, "mir jemanden zur Brust zu nehmen", sei er größer oder kleiner."


    Dass die Schule das regelt ist meiner persönlichen Erfahrung nach Wunschdenken, schwierig.


    Bei mir hat es ein guter Bekannter auf seine Weise mit "geregelt" dem die Konsequenzen reichlich egal waren und dessen mehrere Kids von der täglichen Mobberei auch betroffen waren.


    Das Kind wurde danach zum Kampfsporttraining geschickt und kann sich seitdem sehr gut selbst verteidigen.


    Wäre das was?


    LG

    ... unn denn bin ick in mir jejangen, war aber ooch nüschd los! :drink ...