Eltern-LehrerInnen-Frust-Freude-Faden.....einfach so :)

  • Ich leb zwar in Bayern. Aber mein Sohn hats von der Hauptschule (heißt hier Mittelschule) zum Fachabitur gebracht. Quali, M-Zweig -> 10. Klasse, erweiterter HA-Abschluß, FOS -> Fachabitur, macht jetzt eine Ausbildung zum Elektroniker und will danach studieren. Seine Klassenkameraden auf der Mittelschule waren auch nicht seine besten Kumpels, die hatte er woanders. Also wenn das sogar in Bayern möglich ist...

    Er hätte sicher auch die Realschule geschafft, aber so ohne großen Druck vorn mit dabei zu sein, hatte auch seine Vorteile. Z.B., dass neben der Lernerei auch noch Zeit war für Hobbies.

  • Ich finde, heute gibt es so viele Möglichkeiten auch mit einem Hauptschulabschluss weiter zu kommen. Wenn ich mich Recht erinnere, hat der Junge es etwas schwer mit dem Lernen und keine Lust zu lernen? Bei vielen kommt das erst ein wenig später. Und durch eine Ausbildung mit Berufsschule und hier gute Noten, kann man den Realabschluss erwerben

  • Was mich bei uns stört ist die negative Haltung der Lehrerinnen. Die trauen es Junior nicht zu, trotz des super Zeugnisses. Er wird ja lernzielgleich unterrichtet mit seinem Förderschwerpunkt Sprache, davon hatte ich hier ja schon berichtet.

    Er muss also das Gleiche können wie die anderen mit seinem Handicap. Und da ist doch ein Durchschnitt von 2,16 nicht zu toppen oder meine ich das nur?

  • Siri2012, denk nicht zuviel über negative Folgen nach, auch wenn es schwerfällt, hab Vertrauen.

    Alle Optionen nach der 9 sind immer noch da. Die Zukunft entscheidet sich nicht jetzt. Ich sehe privat und beruflich so viele verschiedene Wege durch Schule(n) und Ausbildung(en) und Studium (inkl. Brüchen und Abbrüchen und Neubeginn), es gibt immer Möglichkeiten, die passen. Und ob der Weg schnurgerade war oder im Zickzack lief, interessiert später niemanden. Mit nem guten Berufsreifeabschluss (9), womöglich mit weniger Stress und Druck, dafür mehr Freude und Lässigkeit, erreicht, kann es doch auch gut weitergehen - leichter erworbene Zweien motivieren m.E. mehr als immer erkämpfte Dreien und Vieren.

    Und da haben wir noch gar nicht über den 2. Bildungsweg gesprochen und darüber, dass sich in Handwerk und Industrie gut aufsteigen und weiterbilden lässt.

  • Einfach zurückstellen ist keine Option, Kind ist nicht versetzungsgefährdet.

    Ich habe jetzt nicht von Anfang an mitgelesen, aber: Mein Kind war auf der Realschule im guten Durchschnitt, war aber mit der Leistung selbst nicht zufrieden und hat einen Antrag auf eine Zurückstellung gestellt, damit das beruflich angestrebte Ziel mit einem besseren Leistungsdurchschnitt, der sich bei freiwilliger Wiederholung des Schuljahres ergeben wird, erreicht werden kann.

    Wurde anstandslos genehmigt.


    Kind hatte auch nie das Stigma, ein Sitzenbleiber gewesen zu sein, und hatte dadurch auch keine Schwierigkeiten, einen Ausbildungsweg einzuschlagen, der gewollt war.

  • Mir kommt es einfach so vor, wie beim Jobcenter. Die meisten Hauptschüler werden gedrängt, arbeiten zu gehen und ein Leben in Sozialhilfe und Armut zu akzeptieren, denn zu mehr sind sie nicht vorgesehen.

    Und wer da ebenfalls mit in die Klasse kommen wird, das ist absolut kein Umgang (ugs und krass ausgedrückt: Totalversager). Kind meinte "mit den Idioten will ich nicht mehr zu Schule gehen" und ist unglücklich.

    Einfach zurückstellen ist keine Option, Kind ist nicht versetzungsgefährdet.

    Ging es nicht darum, dass Kind wegen der Reha einen Teil des Schulstoffes nicht mitbekommen hat und jetzt deshalb evtl. schlechte Noten bekommt?

    Zurückstellen hat nicht unbedingt etwas mit versetzungsgefährdet zu tun.

    Als mein Sohn für drei Monate in der klinik war, habe ich ihn auch innerhalb eines Jahres zurückstellen lassen, weil er den Stoff natürlich nicht aufarbeiten konnte in der Klinik"schule" .

    Bevor du mit dem Kopf durch die Wand gehst, überlege zuerst.........

    Was mache ich im Nebenzimmer ? (unbekannt)

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    G e l a s s e n h e i t .....................#atmen....

  • Ging es nicht darum, dass Kind wegen der Reha einen Teil des Schulstoffes nicht mitbekommen hat und jetzt deshalb evtl. schlechte Noten bekommt?

    Zurückstellen hat nicht unbedingt etwas mit versetzungsgefährdet zu tun.

    Als mein Sohn für drei Monate in der klinik war, habe ich ihn auch innerhalb eines Jahres zurückstellen lassen, weil er den Stoff natürlich nicht aufarbeiten konnte in der Klinik"schule" .

    Wir waren 3 Wochen zur Mutter- Kind- Kur und da hatte der Klassenlehrer ein riesen Bohei drum gemacht. Danach ist Kind halt in den anderen Fächern hängen gelassen worden, von den Mitschülern und den Lehrern - selbst wenn es krank war, haben wir mit hängen und würgen die Hausaufgaben bekommen.

    Daher ist werde ich der Empfehlung widersprechen und schauen was kommt. Kind ist im Moment eh sehr ungern in der Schule, der ist enttäuscht. An eine andere Schule gehen ist jetzt auch nicht so einfach, weil ich bestimmte Personen meinem Kind nicht mehr als nötig zumuten möchte. Und die andere Schule einfach zu weit ist weg ist (45 Minuten Busfahrt und schlechte direkte Verbindungen).

  • Nun, ich würde meinem Kind schon sagen, dass es wichtig ist, dass es in die Schule geht.

    Du wirst wirkliche Probleme bekommen, wenn dein Kind die Schule verweigert.

    Bevor du mit dem Kopf durch die Wand gehst, überlege zuerst.........

    Was mache ich im Nebenzimmer ? (unbekannt)

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    G e l a s s e n h e i t .....................#atmen....

  • Ich weiß echt nicht, was ich getan habe. Aber anscheinend will man mein Kind um die Klassenfahrt bringen.

    Die Kinder haben vor den Ferien (Kind war da leider krank) die Unterlagen für die Klassenfahrt bekommen - Morgen sollen die Unterlagen abgegeben werden.

    Kind hat bis jetzt nichts erhalten, nur durch einen Zufall haben wir es jetzt erfahren. Dass der Klassenlehrer, da einfach keine Info per Mail rausgibt oder die Unterlagen per E-Mail schickt.

    Man könnte fast meinen, das ist die Retourkutsche wegen der Kur und weil ich nicht "ja und Amen" zu der Einteilung in die 7te Klasse gesagt habe.


    Ich werde heute Nachmittag mal den Lehrer anschreiben, wann er gedenkt uns die Unterlagen zukommen zu lassen, wenn die heute nicht in der Postmappe liegen.

  • Siri2012 möchte Dein Sohnemann mit auf diese Klassenfahrt?

    LG
    CoCo




    Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.
    ~ Elisabeth Beatrice Hall 1906 im Buch "The friends of Voltaire" ~

  • Siri2012 möchte Dein Sohnemann mit auf diese Klassenfahrt?

    Ja, weil seine Freunde dabei sind. Auch ist es eine schulische Pflichtveranstaltung.

    Er kann zumindest auswählen, ob er mit zur Kletterhalle geht oder an einer Alternative teilnehmen möchte.

    Er ist zwar der Heimschläfer, aber da muss er durch.


    Wir sprechen von der 6ten Klasse, da sind die Klassenfahrten im Grunde ne Pflichtveranstaltung (außer gesundheitliche Gründe sprechen dagegen).

  • Habt ihr gar keinen Kontakt zu Mit-Schülern?

    Bei uns wurden Unterlagen immer einem Kind mitgegeben - auch normale Hausaufgaben - das war nicht Aufgabe des Lehrers?

    Gab es einen Elternabend? Gibt es einen Elternsprecher?

    Bei uns gab es immer viele Möglichkeiten - aber nie wäre der Lehrer für solche 0815 Aufgaben der Ansprechpartner gewesen.

    Ab der 7. Klasse hat bei uns das Eltern pampern noch mehr aufgehört - da muss sich das Pubertier bemühen.

  • Dass es bei Siri und Sohn nicht klappt mit Hausaufgaben mitbringen von Mitschülern wissen wir ja. Muss dazu sagen, bei meiner Tochter damals oder jetzt bei den Enkeln ist das auch nicht der Fall.

    Aber in Sachen Klassenfahrt wäre es schon Aufgabe des Lehrers sich mal an die Mutter zu wenden und ihr die Unterlagen zukommen zulassen. Kann mir schon vorstellen, dass der das mit Absicht macht bzw. es ist ihm egal. Ich meine, die Kur ist ja nun schon ein paar Tage her, der Lehrer hätte ja dem sohn die Unterlagen mitgeben können bzw. ihm sagen, dass Mutter sich drum kümmern soll.

  • Habt ihr gar keinen Kontakt zu Mit-Schülern?

    Bei uns wurden Unterlagen immer einem Kind mitgegeben - auch normale Hausaufgaben - das war nicht Aufgabe des Lehrers?

    Gab es einen Elternabend? Gibt es einen Elternsprecher?

    Bei uns gab es immer viele Möglichkeiten - aber nie wäre der Lehrer für solche 0815 Aufgaben der Ansprechpartner gewesen.

    Ab der 7. Klasse hat bei uns das Eltern pampern noch mehr aufgehört - da muss sich das Pubertier bemühen.

    Junior hat schon Kontakt zu ein paar Klassenkameraden, aber da wird nie drüber gesprochen.

    Ich habe es nur durch Zufall durch die Elterngruppe erfahren.

    Und nein, Hausaufgaben- Paten gibt es nicht, weil jedes Kind aus einem anderen Ort kommt.

    Der Elternabend war im letzten Jahr, mit dem Hinweis ein paar Wochen vor der Fahrt gäbe es dann noch Unterlagen.

    Was will der Elternsprecher denn machen? Der muss doch auch dem Lehrer mitteilen, dass da Unterlagen fehlen. Und Kind ist 12 Jahre alt und in der 6ten Klasse.

    Hausaufgaben und Unterlagen sollen die Kinder sich selbst organisieren, per WhatsApp (was mein Kind aus pädagogischen Gründen und den AGBs von WhatsApp, nicht hat). In der Elterngruppe kommen die Infos auch nur Kleckerweise, wenn überhaupt. Der Lehrer war in der Vergangenheit auch keine wirkliche Hilfe, Kind wurde im Regen stehen gelassen.

  • Klassenfahrt = Unterricht. Frag doch mal höflich nach, wie dein Sohn an diesem außerschulischen Lernort am Unterricht teilnehmen soll, wenn er keinerlei Unterlagen und Infos hat.


    WhatsApp ist kein adäquater Kommunikationskanal und kann aufgrund der gesetzlichen Vorgaben, u.a. Alter des Kindes, nicht verlangt werden.


    Mach mal deinen Rücken gerade, bleibe sachlich und höflich. Dann klappt‘s auch mit Lehrern.

    „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe." (1. Korinther 16,14) - Jahreslosung 2024


    „Mach‘s wie Gott - werde Mensch.“ (Franz Kamphaus)

  • Oder einen online Schulmanager? ESIS oder oder oder ?

    Da geht die Email dann direkt an dich und nicht an deinen Sohn.

    WhatsApp für die Schule von der Schule finde ich schon mehr als befremdlich.


    Ich denke mal, so lange du in so einer Konstellation wie in deinem Zuhause verweilst, wo du auch nicht direkt für Klarheit sorgst und dich durchsetzt , wird das auch nichts mit der Schule.

    Schuld sind irgendwie immer die Anderen.


    Was machst du ?


    Ich würde dem Lehrer so lange freundlich auf die Füsse treten.

    Falls Lehrer nicht antwortet, würde ich mich freundlichst an die Schulleitung wenden und nachfragen, in welche Klasse denn dein Sohn dann soll und mal die Sachlage erklären.

    Ach und wenn die Schulleitung auch tröge ist, an die nächst höhere Stelle - aber immer diplomatisch und sachlich freundlich.

    Bevor du mit dem Kopf durch die Wand gehst, überlege zuerst.........

    Was mache ich im Nebenzimmer ? (unbekannt)

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    G e l a s s e n h e i t .....................#atmen....

  • Der Ausflug wurde sicherlich auch mal im Unterricht in den letzten Tagen besprochen. Kam da wirklich nichts bei deinem Sohn an? Ich weiß, die Redseligkeit ist in einem gewissen Alter schwierig.


    Bei uns gab es immer nur alles auf Papier. Fand ich ganz gut, auch wegen den Unterschriften von den Eltern.


    Könntest du evtl etwas Kontakt zu anderen Eltern aufbauen? Man muss ja nicht seine ganze Freizeit miteinander verbringen, aber ein Austausch würde euch helfen. Vielleicht auch mal reflektieren, wieso es noch nicht so geklappt hat.


    Den Lehrer würde ich freundlich kontaktieren. Wenns nicht geht, muss dein Sohn in der Zeit in die Schule. Auch die Lehrer haben Fristen und Vorgaben. Aber ich drück die Daumen, dass es noch kurzfristig geht.