Eltern-LehrerInnen-Frust-Freude-Faden.....einfach so :)

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  • Wer zuerst kommt, mahlt zuerst .... vermutlich würde ich einfach den Termin nehmen, der mir am ehesten passt (wann auch immer der sein mag) oder aber (in meinem Fall), die Lehrkraft gibt mir einen Termin vor Unterrichtsanfang, so wie es ihr passt (und ich ermögliche das dann). Muss ja nicht unbedingt sein, dass Eltern gezielt solche Termine nehmen, die andere viel nötiger bräuchten. Schon mal daran gedacht? :winken:

    Ich musste halt schmunzeln als ich das heute morgen gesehen habe.

    Mich juckt es nicht im geringsten da fahre ich halt ökologisch Wertvoll 30km einfach hin und her für den Termin.:frag

    Im Grunde ist der eh überflüssig da ich durch den Klassenwechsel und das sehr gute persönliche Verhältnis zu den Lehrerinnen seiner Klassen sehr viel mit ihnen in Kontakt stehe

  • Ich musste auch gerade schmunzeln. Als ich angefangen habe, fand der Sprechtag an einem Nachmittag und dem darauf folgenden Vormittag statt. Der Unterricht am Vormittag ist dann halt ausgefallen, die Kinder hatten frei. Weitere Termine gab es nur in Ausnahmefällen. Trotzdem waren irgendwie alle zufrieden - oder zumindest zufriedener als heutzutage?!


    In den weiterführenden Schule wurde das bis vor kurzem auch so gehandhabt. Wer keinen Termin mehr abbekam oder an dem Tag partout nicht konnte, schaute in die Röhre - was ich nicht gerade toll fand.

  • Bei uns gibt es zwei Elternsprechtage im Jahr mit Terminen von 8-16.00 Uhr und freie Sprechstunde von 16-18.00 Uhr. Jeweils im 10-Minuten-Takt.

    Die Kinder haben frei. Da ich dann eh Urlaub nehmen muss, war es mir relativ egal, wann die Termine sind. Blöder Fehler.
    Und so hatte ich früh um 8.00 Uhr den ersten Termin, dann ganz lange nichts, den letzten Termin um 15.40 Uhr und so zog sich der Elternsprechtag den ganzen Tag für mich hin.:ohnmacht:

  • Ach Leute, wenn ich wüsste, was ich jetzt machen soll. Ich habe letzte Woche nach dem aktuellen Förderplan für Junior gefragt - nachdem mich das momentan praktizierte Förderkonzept ja wirklich unglücklich macht, wollte ich mal verschriftlicht sehen, was da eigentlich die konkreten Maßnahmen sind.

    Der Förderplan ist wischi-waschi, keine konkreten Zielsetzungen, keine genauer beschriebenen Maßnahmen... und ein kompletter Bereich ist darin, den ich für völligen Schwachfug halte und wo ich keinen Handlungsbedarf seitens der Schule sehe.


    Was mach ich jetzt - ich wurde um Feedback per email gebeten, so ich denn welches habe (also Feedback). Ich könnte den Förderplan quasi von Anfang bis Ende auseinandernehmen...


    ..oder lass ich es, beiß die Zähne zusammen und wir wurschteln uns die letzten eineinhalb Jahre der Grundschule durch ?

  • Sowohl in der Grundschule, als auch jetzt in der weiterführenden Schule, liegen die Termine immer zwischen 15 und 18 Uhr. Da fällt kein Unterricht aus und ist für jeden machbar.


    @stern..so etwas würde ich nie per email machen. Vor allem, wenn du so unzufrieden bist! Das Gespräch suchen und dann den Förderplan "auseinandernehmen".

  • Was mach ich jetzt - ich wurde um Feedback per email gebeten, so ich denn welches habe (also Feedback). Ich könnte den Förderplan quasi von Anfang bis Ende auseinandernehmen...


    ..oder lass ich es, beiß die Zähne zusammen und wir wurschteln uns die letzten eineinhalb Jahre der Grundschule durch ?


    ganz generell würde ich so handeln, wie ich meine. Heisst: Versuch macht kluch. Aber bringt meinem Kind das alles nichts oder braucht es gewisse Dinge gar nicht (auch "Förderung" kann man übertreiben), würde ich denen das so schreiben. Aus Ende Schluss. Dann nimmt er wieder wie alle anderen auch am "normalen" Unterricht teil. Da findet sich bestimmt ein anderes Kind, woran man arbeiten kann.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Ich würde das Gespräch suchen .Ich mache inszwischen allerdings auch immer ein Schreiben dazu fertig.

    So kann keiner sagen, das haben wir anders verstanden.

    Ausserdem sortiert es meinen Kopf, wenn ich etwas zu Papier bringe.


    Wenn der Bursche in bestimmten Bereichen Förderbedarf hat, dann sollen sie ihn dementsprechend fördern.

    Ihn einfach in die normale Klasse setzen , wo er doch Baustellen die Förderrung bedürfen hat, halte ich für falsch.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Ich würde das Gespräch suchen .Ich mache inszwischen allerdings auch immer ein Schreiben dazu fertig.

    So kann keiner sagen, das haben wir anders verstanden.

    Finde ich eine gute Idee: erst einmal stichpunktartig aufschreiben, was mir für ein Gespräch wichtig ist, damit ich einen Leitfaden habe und das auch so am Beginn des Gesprächs vermitteln kann. Dabei ruhig auch aufschreiben, was meine konkreten Anliegen sind, was ich für mein Kind anders haben möchte. Vielleicht kommen da ja konstruktive Vorschläge. Und dann im Nachgang des Gesprächs dokumentieren, was (aus meiner Sicht) vereinbart werden konnte und meinem Gesprächspartner zukommen lassen, evtl. mit der Bitte um Ergänzung innerhalb einer Kalenderwoche.


    So in etwa würde ich es machen.

  • Danke für Euer Feedback - ich war ja gerade zum Gespräch da, gefühlt bin ich es ständig und ich tue offen meine Meinung kund, dass das Förderkonzept nicht sinnvoll ist. Ich gehe denen wahrscheinlich schon ganz schön auf die Nerven.

    Der nächste Klopper dann heute: Ein Referat in Sachkunde wurde bewertet, das erste Referat überhaupt in seinem Leben - ein weinender Smiley, der schlechteste von den 4en, weil Junior nicht frei gesprochen, sondern den Text langsam und stockend vorgelesen hat.

    Das Kind hat eine diagnostizierte Sprachentwicklungsverzögerung und einen Förderschwerpunkt Sprache... ist das fair ? Ich finde nicht - möglicherweise bin ich nun aber auch schon zu angepiekst von allem und rege mich zu sehr auf.

  • Stern, ich habe von dem ganzen Fördergedöns keine Ahnung. Aber das muss ich glaube ich, auch nicht, um das Gefühl zu haben, dass dieser Smilie total unfair ist. Absolut demotivierend und ungerecht. Tut mir echt leid für Deinen Junior.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Vorgestern habe ich mich lange mit einer Freundin unterhalten, die auch Förderlehrerin ist. Sie hat dafür geworben, der Schule mehr zu vertrauen und meinte, ich bin jetzt tatsächlich schon sehr empfindlich und misstrauisch, egal was von der Schule kommt.

    Es fällt mir schwer, muss ich sagen. Vertrauen habe ich einfach nicht mehr.


    Aber ich werde versuchen, mich etwas zurückzunehmen. Meine Mutter hat sich außerdem bereit erklärt, mit dem Junior täglich Hausaufgaben zu machen. Wir lassen ihn dafür früher aus der Schulbetreuung nachhause kommen, damit er das mit ihr machen kann und wir nicht immer abends noch was machen müssen. Vielleicht fällt es ihm dann leichter und wir kriegen etwas Stress aus dem ganzen Thema raus.


    Er ist manchmal nachmittags dann so müde, dass wirklich nichts mehr geht und da die Schule so die Ansprüche an ihn erhöht hat und gleichzeitig das mit dem Förderkonzept nicht klappt, hilft das vielleicht.

  • stern0372


    Ja und Nein, würde ich so empfinden,


    Vorschlag früher aus Betreuung , Hilfe von deiner Muter,..abends hoffentlich dann freie Zeit und Entlastung für dich auch,

    finde ich gut..


    Förderlehrerin, die oft selbst nicht da ist und durch Abwesenheit glänzt, aber immer neue Ansprüche stellt, würde ich nicht schalten und walten lassen wie sie will

  • Franziska, als hättest Du meine Gedanken gelesen.. bei uns startet übernächste Woche das neue Halbjahr. Ich warte nun etwas ab - ich habe doch per Mail Feedback zum Förderplan gegeben, dazu wird es noch ein Gespräch geben.

  • Ich bin so genervt von der Lehrerin meines Kindes. 4. Klasse, Übertritt steht an, wird aber kein Problem sein, davon gehe ich mal aus. Trotzdem bin ich nicht zufrieden, und ich bilde mir ein, ich habe für viele Dinge als Lehrer Verständnis. Weiß, dass man Abstriche machen muss und mit den Lehrplanthemen nicht durchkommt. Dass man auch als Lehrer "mal" was vergessen kann. Oder dass man vielleicht für manche Dinge noch nicht die Erfahrung hat oder das Wissen. Die letztjährige Lehramtsanwärterin hat das alles super gewuppt, klar, dank Lehrproben und nur 3 Tagen, an denen die in der Klasse war blieb auch mal was auf der Strecke (Rechtschreibunterricht? suche ich verzweifelt seit 3 Jahren :D), aber sie hats gut gemacht.

    Jetzt: Kind gefällt es nicht mehr, was nicht an der Drucksituation liegt. Die Dame ist einfach nicht nett. Und hat keine Ahnung, was sie machen soll. Hat Lehramt fürs Gymnasium studiert und hat jetzt eine 4. Klasse, hat aber keine Ahnung von Mathe, Deutsch oder HSU. Ich weiß eigentlich gar nicht, was die so den ganzen Tag machen. Vor Proben wird innerhalb von 2 Wochen alles durchgenommen, was sonst in 8 Wochen drankäme, irgendwelche wirren Zusammenfassungen von der Lehrerin selbst, die sie lernen sollen, die auch noch fachliche Fehler enthalten... Das fällt vermutlich vielen Eltern gar nicht auf, mir aber schon. Aktuell soll sie z.B. unter anderem 3 der längsten Flüsse und 3 der höchsten Berge Europas lernen inklusive genauer Höhe/Länge... Und so Späße wie: Unterschied Europa/EU mit den Ländern, die Organe der EU mit Funktionen (das kann ja kaum ein Erwachsener) usw... das könnte ich noch seitenlang fortführen. Deutschland und Bundesländer haben sie z.B. noch nie gemacht. Ja, ich fordere auch mal eine Definition, wenn ich mit den Schülern Bayern mache, sag ich auch: Die Höhe der Zugspitze lernt ihr, das ist ein geschenkter Punkt. Ich bezweifle, dass die Lehrerin das alles auswendig könnte, und ich fordere eigentlich Dinge, die ich auch kann.

    In Mathematik stecken sie meiner Meinung nach bei den Themen, die eigentlich so in den November gehören... und das wird schon ein Problem in der 5. Klasse, wenn man so hinterherhinkt.

    Und ich vermute mal, am Ende des Schuljahres wird auch sie an der Grundschule verbeamtet werden, obwohl gar nichts läuft.:motz:

  • @ fluffi =O=O=O


    Ich kann deinen Ärger gut verstehen... das geht gar nicht. Arbeiten die Lehrer bei euch an der Schule in Jahrgangstufenteams zusammen? Evtl, könnte man das "bei Gelegenheit" mal informell ansprechen. Aber das weißt du ja auch bestimmt...

  • Ja, die Dame bekommt jede erdenkliche Unterstützung, hat das komplette Material einer Kollegin, die grade nicht auf 4 ist. Natürlich "sollte" sie sich absprechen, allerdings ist die Parallelkollegin auch in einer Sondermaßnahme, scheint das aber gut zu wuppen (wir haben auch viele bei uns, die die Schulart gewechselt haben, viele schaffen das super, manchmal mit ein paar Anlaufschwierigkeiten, aber insgesamt gut.) Sie hat auch eine Betreuungslehrerin, nimmt aber offensichtlich nichts an. "Informell" habe ich das schon angesprochen, aber entweder sie kann oder will es nicht umsetzen oder die Schulleitung kann/will nicht so weit intervenieren... Und ich werde auch keinen Schritt weiter gehen, beim eigenen Schulamt jemanden anschwärzen kann ganz schön nach hinten losgehen. ;-) Und das würde ich auch nur in Extremfällen in Betracht ziehen, sonst ist da schon die Schulleitung der Ansprechpartner. Ich werde auch nicht mehr in die Sprechstunde gehen, da könnte ich meinen Mund nämlich nicht brav halten.

  • Stimmt, das sehe ich genauso und würde es gerade aus der Position heraus auch nicht machen bzw. nur dann, wenn es ganz extrem ist. Ganz schöner Mist....