Eltern-LehrerInnen-Frust-Freude-Faden.....einfach so :)

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  • .....ich bin ja noch nicht so lange hier dabei, aber ich gewinne hier immer mal wieder den Eindruck, dass die Kommunikation zwischen Eltern und LehrerInnen nicht immer gelingt und es gelegentlich "knirscht". Aber es gibt ja auch immer mal lustige Begebenheiten, über die es lohnt, sich einfach mal auszutauschen. Das gilt für die Kombinationen Eltern-LehrerInnen, Eltern-Eltern, aber auch LehrerInnen-LehrerInnen. Vielleicht gelingt es ja, an der einen oder anderen Ecke etwas mehr Transparenz und Verständnis füreinander zu schaffen. Schön fände ich es auch, wenn die KollegInnen hier ( und das sind wohl doch einige) vllt. auch mal verraten, an welcher Schulart und in welchen Bundesländern ( es lebe der Föderalismus... :lgh ) sie unterrichten..., gut wer Abi-Aufgaben korrigiert, ....hat sich da schon geoutet..... . Auch ein Austausch zu Bildungschanchen, Bildungsgerechtigkeit etc. wäre toll....


    Dann lege ich mal vor...: Unterricht an GS / HS-WRS / RS / und ab und zu an einer Förderschule, BaWü, bilde auch LehrerInnen fort......, so nun dürft ihr auch :engel


    LG Mike

  • Da möchte ich hier etwas berichten....
    Meine liebe Hörtnerin, die mein Kleinkind vom Sonntag bis Montag früh betreut hat. Diese Dame ist extrem engagiert, leitet Gitarren AGs und ist überhaupt ein Herz vom Mensch.
    Hat sich spontan angeboten aufzupassen, weil unsere Nanny gerade nicht konnte.
    Das ist einfach schön.
    Die Lehrer vom Grosskind auf dem Gymi sind manchmal speziell... aber über wirklich Schlechtes oder Fieses kann ich nicht berichten.

    Nicht auf das Leben kommt es an, sondern auf den Schwung, mit dem wir es anpacken. H. Walpole

  • ... hmmm :hae: und aber auch :dribbel:dribbel:dribbel











    ... nutze es aber bestimmt... hin und wieder mal :brille

    2 Mal editiert, zuletzt von Marian14 ()

  • Weil es so passt.
    Ich musste heute zwei Dreien unterschreiben :nawarte:


    Die Lehrerin von Sohn wusste nicht was "Stairway to Heaven" ist.
    Sie wußte nicht, dass Washington, sowohl eine Stadt als auch ein Staat in den USA ist. Der Politker war wohl nicht Thema.
    Und vor allem wußte sie nicht (die wirklich fabelhafte Zeichnung) von H.R. Gigers Alien einzuordnen (der 1. Teil war ein Meilenstein des Genres und der Emanzipation, das Design und ich bin ein großer Fan von Sigourney),
    (Natürlich hat er mir das berichtet um mich von den Noten abzulenken :nawarte:)


    Ich glaube, ich habe die Stellung der Lehrerin (weiter) unterminiert in dem ich den Kopf geschüttelt habe :rotwerd. Das war dann ein fließender Übergang von DreienGrr bis Tze, nichtmalWashington.
    Also, bitte Washington!


    Ich weiß, dass es solche und solche Lehrer gibt und vielleicht steht das einfach nicht bei uns auf dem Lehrplan :mussweg
    Tschulligung :blume

  • :D


    Gibt solche und solche. Ohne die stellvertretende Klassenlehrerin meines Ersten wäre der schon in der Grundschule abgestempelt worden als Looser. Die hat an ihn geglaubt, die eigentlich hat ihm mit 8 Jahren gesagt das aus ihm nichts wird.


    Der werde ich wohl den unterschriebenen Lehrvertrag schicken mit den Worten ein Verlierer geht seinen Weg. (nein werd ich nicht wobei es mich jucken würde)


    Dafür hat er jetzt eine die super ist.


    Schaffen tut mich im Moment die Lehrerin vom Zweiten die ist drüber.... Sorry, was soll ich damit anfangen zweimal in der Woche zu lesen E. hat zu M gesagt das sie ne blöde Kuh ist. 8. Klasse Realschule, wenn ich frag was los war, die hat vorher Schweinenase zu mir gesagt. Jessas das arme Papier was für den Eintrag herhalten muss.


    Auf der anderen Seite mag ich in der heutigen Zeit weder Lehrer (Helikopter Eltern) noch Arzt sein. (Patienten die wissen wie sie therapiert werden müssen)


    Aber jeder hat sich seinen Job ausgesucht, mich fragt ja auch keiner wie ich so manche Momente überlebe und da gibt es dolle Dinge. 8)

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • :D




    Der werde ich wohl den unterschriebenen Lehrvertrag schicken mit den Worten ein Verlierer geht seinen Weg. (nein werd ich nicht wobei es mich jucken würde)




    Elin, genau das ist mir auch durch den Kopf geschossen, als kürzlich die ehemalige Klassenlehrerin von Tochterkind in fb meinen Weg gekreuzt hat.
    Aber ich warte ab, Tochterkind will auf dem Berufskolleg noch einen drauf setzen. ;)


    Laut Grundschuleinschätzung hätte sie jetzt gerade mal einen Hauptschulabschluß , weil sie langsam war, verträumt war und unmöglich auf einer weiterführenden Schule zurechtkommen würde.
    Es würde sie überfordern, mit neuem zurechtzukommen, es würde sie überfordern, unterschiedliche Klassenzimmer zu finden, etc...


    Leider waren wir noch in einer Zeit, als die Eltern nichts zu sagen hatten :radab


    Nun hat sie sich mit 15 alleine in`s Ausland gewagt, ohne ein Wort Sprachkenntnisse, ob sich das diese Lehrerin wohl getraut hätte?
    Mit 16 hat sie nun 3 Fremdsprachen und eine bestandene Aufnahmeprüfung an`s BK Grafikdesign, aber wenn wir damals, nach der Grundschue nicht D verlassen hätten, sähe es wohl ganz anders aus.


    Ich bin heute, nach 10 Jahren immer noch sauer über das, was damals gelaufen ist .
    da war nichts mit fördern, oder Mut machen, sondern ihr wurde nur vermittelt, daß sie nichts schaffen kann und wird.


    Und genau aus diesem Grund bin ich unglaublich stolz auf Tochterkind, daß sie sich durchgekämpft hat.
    Es ist ihr nicht zugefallen und nicht leichtgefallen, aber sie hat eine ungaubliche Stärke bewiesen, die ihr leider selbst noch nicht bewusst ist!

    " Lebensmotto" Alle Sorgen hinaus auf`s Meer schicken und kleine Gluecksmomente sammeln, wie Muscheln am Strand

  • Da muss ich als Mama hier doch 'mal eine Lanze für unsere Lehrer und Lehrerinnen brechen... ;)
    Scheinbar hatten wir ein riesiges Glück. Schon an der Grundschule hatte meine Große eine unglaublich tolle Lehrerin, die auf jedes einzelne ihrer 15 Kinder in der Klasse einen sehr genauen und liebevollen Blick hatte. Sie konnte auf jedes dieser Kinder toll eingehen und hat auch die äußeren Umstände gesehen und verständnisvoll begleitet (Ich zum Beispiel konnte als Alleinerziehende mit Grundschulkind und Baby keinen einzigen Elternabend wahrnehmen, war aber stets bestens informiert.)
    Jetzt am Gymnasium hat die Große einen männlichen Klassenlehrer. Die Schule ist ungefähr zehnmal so groß, die Klasse doppelt so groß... Und der Mann schafft es trotzdem, von seiner Klasse und mir gegenüber sehr konkret von meiner Tochter zu schwärmen. Ich bin begeistert! :)
    Alle Daumen hoch für die hiesigen Lehrer!!!

  • Ich glaube, ich sollte noch was ergänzen:


    ich habe überhaupt nichts gegen Lehrer/innen, stecke sie auch in keine Schublade und weiß auch, daß viele einen harten und guten Job machen.
    Auch denke ich manchmal, daß es heutzutage sicher alles andere als leicht ist, Lehrer zu sein.


    Aber es ist wie überall , es gibt eben Menschen, die sind besser für den Beruf geeignet als andere.



    Und wie überall spielt hier Glück oder Pech, an wen man gerät eine Rolle.
    Schlimm nur, wenn es dann Auswirkungen auf das gesamte Leben hat .



    Aber ich merke, daß bei diesem Thema immer noch der Frust und der Ärger der damaligen Zeit hochkommt.
    Die Hilflosigkeit als Elternteil, wenn man gegen geschlossene Türen rennt, wenn man nicht mehr weiß, wie man sein Kind noch aufbauen kann.


    Wenn ich da an manche Dinge zurückdenke, kommt einfach immer noch die Wut hoch!

    " Lebensmotto" Alle Sorgen hinaus auf`s Meer schicken und kleine Gluecksmomente sammeln, wie Muscheln am Strand

  • Der werde ich wohl den unterschriebenen Lehrvertrag schicken mit den Worten ein Verlierer geht seinen Weg. (nein werd ich nicht wobei es mich jucken würde)



    Ich habe meiner Grundschullehrerin, die mich als Dumm u.ä. tituliert hat stumpf mein Abi Zeugnis unter die Nase gehalten. :D
    Ich hab unter der Frau so gelitten.


    Zum Glück hatte ich danach fast immer tolle Lehrer.Die ihre Schüler nicht nach deren sozialen Status beurteilt haben.
    Ich habe ihnen wirklich viel zu verdanken, da meinen Eltern Bildung zu mindest für Mädchen nicht wirklich wichtig war.


    Mein Bursche Nr 1 hatte ab der 2 `ten Klasse, immer vorzeige Lehrer.


    Mein Bursche Nr 2 der eine Förderschule besucht hat demgegenüber leider seit 9 Jahren mit einerkurzen unterbrechung von einem Jahr, die Ansammlung der Unfähigkeit.
    Ich erwarte von einer Förderschule, das sie mehr als eine Aufbewahrungssanstalt für behinderte Kinder ist.
    Doch von Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern, die auf den Wunsch der Kinder,, das sie doch gerne nach Hannover auf Klassenfahrt fahren würden mit", da kann man mit solchen Kindern nicht hin" das agt alles :ohnmacht:


    Ich kann überr diese Schule nicht Gutes berichten und bin nur froh wenn das Elend ein Ende hat.
    Ich habe leider keine Wahl, es ist hier die einizge Schule für ihn.Die haben halt das Monopol.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Dann oute ich mich auch mal: Lehrerin an einem Gymnasium in BaWü, sitze gerade an den Abi-Zweitkorrekturen. Ich bin viel in der Oberstufe, begleite und betreue einen Schüleraustausch, bilde Streitschlichter aus, leite eine Debattier-AG und betreue Referendare. Für mich ist Lehrerin mein absoluter Traumjob, ich möchte mit keinem tauschen, auch wenn unser gesellschaftliches Ansehen eher gering ist.
    Schwarze Schafe gibt es überall; schade nur, dass bei den Lehrern die negative Berichterstattung dominiert. Was wir im Hintergrund alles leisten ist den meisten verborgen. Nur ein Beispiel: Inklusion und die zunehmende Anzahl von psychisch auffälligen Schülern, auf die wir in der Ausbildung in keinster Weise vorbereitet werden. Einer meiner älteren Schüler brachte mich im letzten Schuljahr an den Rand meiner Kräfte bis ich erkannte, dass er psychiatrische Unterstützung braucht. Auch Inklusion überfordert uns heillos, weil wir wissenschaftlich und nicht sonderpädagogisch ausgebildet sind.
    Ich kann nur für mich sprechen: mir macht es viel Freude, Kinder und Jugendliche zu betreuen und zu begleiten, ihnen etwas von dem weiterzugeben, was mir wichtig ist, zu sehen, wie sie sich entwickeln und ihren Weg gehen. Ich beobachte, dass viele von ihnen die neuen Medien in absolut wünschenswerter Weise nutzen und klug damit umzugehen wissen (den Überkonsum zuhause bekomme ich ja nicht mit ;-)), z.B. in Fremdsprachen.
    Im Übrigen gibt es auch Eltern, die uns das Leben manchmal schwer machen.

  • Dass Inklusion kaum oder gar nicht funktioniert, liegt an Landesregierungen und dem Bund, die kaum die nötigen Gelder locker macht. Für jede Hilfe muss man zig Anträge ausfüllen, Gutachten ranzerren und und und...nie kann einem Schüler unbürokratisch geholfen werden. Viele benötigen Hilfe nur vorübergehend und dafür ist der bürokratische Weg viel zu lang.


    Außerdem sind die Klassen zu groß. Mit 25 und mehr Kindern in einer Klasse ist fast nichts mehr zu reißen. Man erstickt in Bürokratie und arbeitet eigentlich ständig am Limit.


    Ich bin gespannt, wer nach der Bundestagswahl und im nächsten Jahr hier in NDS nach der Landtagswahl das Rad wieder neu erfindet...

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Von mir gibts vorläufig mir eine kleine Anekdote, ansonsten kann ich von sowohl außergewöhnlich tollen Lehrern als auch welchen berichten, denen ich gern mal im Dunkeln begegnet wäre.....


    Sohni hat sich nämlich am letzten Tag seiner Grundschulzeit einen Verweis eingefangen. Man beachte, letzter Tag, Grundschule! Er hat nämlich nach dem Sportunterricht "in die Dusche uriniert" :brille . Nach dem Sport beim Umziehen musste er mal, das einzige Klo war ewig besetzt und er hat sich nicht zu helfen gewusst.... Das das keine Heldentat war, ist ja klar und war ihm auch bewusst. Der Lehrerin, eine von der Sorte, die Schule eigentlich ganz toll fände, wenn da bloß diese lästigen Kinder nicht wären, hat sich nicht entblödet, da einen Verwaltungsakt draus zu machen.


    Ich hab schallend gelacht.


    Und Sohni getröstet, der nämlich total geknickt war.

  • Ehrlich gesagt, ich bin erschüttert, was es heute noch für Lehrer gibt. Da hatten meine Kinder richtig Glück. Da war nur einer, der, auf gut Deutsch, ein echter Depp war. Der hatte damals meinem Sohn, der im Grundschulalter mehrere Bayerische Meistertitel in der Leichtathletik einheimste, sportlich völlige Talentlosigkeit bescheinigt. Ich könne dem heute noch an die Gurgel.


    Ach ja, einen gab es noch, der mal bei mir anrief und gleich sagte, dass er bei allen Müttern von Buben anrief, weil es ihm nicht möglich ist, in dieser Klasse (8.) Unterricht zu halten. Die Buben würden ihn nicht ernstnehmen und er bittet um ein "Mutterwort". Mein Mutterwort war, ob er der Lehrer ist oder ich?


    Natürlich habe ich mir meinen Stammhalter trotzdem vorgeknöpft. Der sagte mir: "Mama, der steht da vorne, sagt, wir sollen ruhig sein und dann weint er." Weiterer Kommentar überflüssig.


    Aber sonst gab es mit keinem Lehrer meiner Kinder Probleme und wirklich schwerwiegend waren diese beiden ja auch nicht.

  • Dass Inklusion kaum oder gar nicht funktioniert, liegt an Landesregierungen und dem Bund, die kaum die nötigen Gelder locker macht. Für jede Hilfe muss man zig Anträge ausfüllen, Gutachten ranzerren und und und...nie kann einem Schüler unbürokratisch geholfen werden.



    Die Inklusion funktioniert nicht, weil irgendwelche Schreibtischtäter meinten man müsse das jetzt mal eben durchboxen, ohne wirklich zu bedenken was das in der Realität heisst.


    Die Verlierer sind die die es betrifft, Lehrkräfte, die am Limit sind, behinderte Schüler denen man nicht gerecht wird.


    Mein Bursche ist zwar leider auf einer in vielen Bereichen schlechten Förderschule, aber im Rahmen der Inklusion, so wie sie heute betrieben wird, würden Kinder wie er untergehen.



    Ich glaube wirklich das es immer was besonderes ist, wenn andere Menschen sich um unsere Lieben kümmern.Das man da leichter ungnädig wird.
    Seien es die so gerne als Kaffeetanten verschrien Krankenschwestern, die Erzieherinen, die nur untereinander Quatschen, oder die Lehrer, die dauernd Ferien haben.


    Wobei ich mal behaupte das bei diesen Menschen der durchschnittliche Anteil von "Guten" und "Schlechten" genauso ist wie in allen anderen Berufssparten.




    Liebe Grüße


    Ute

  • Ich glaube, dass der Respekt vor diesem Berufsstand in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat. Ich und auch meine Eltern waren da sehr "angepasst", vielleicht ist meine Wahrnehmung deshalb auch ein wenig verzerrt.
    Aber wenn ich heute so manche email lese, die da über den Elternverteiler gejagt wird -aus der WhatsApp Gruppe bin ich ausgetreten,weil unerträglich :kopf , bekomme ich wirklich Mitleid mit den Lehrkräften, deren Lehrmethoden darin grundsätzlich angezweifelt und mit Studien zum Thema untermalt werden. Idioten gibt es da auf beiden Seiten.
    Ich glaube, dass Lehrer in der heutigen Zeit definitiv mit schwierigen Eltern und Ansprüchen konfrontiert werden und darauf bereitet die Lehrerausbildung so gar nicht vor. Jedenfalls ist mir noch kein Proseminar bekannt, das sich explizit mit dem Elterngespräch oder auch dem Elterabend auseinandersetzt.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Ich finde die Grundschule meiner Tochter klasse. Konzept und Stimmung harmonieren. Meine Tochter und ich mögen ihre beiden Klassenlehrerinnen sehr. Die beiden ergänzen sich aber auch gut und sprechen sich ab.
    Anliegen werden ernst genommen und sie schaffen es auf einzelne Kinder einzugehen und nehmen sich auch Zeit für kleine und große Nöte. Der Krankenstand in deren Kollegium ist niedrig, zeigt für mich, dass alle gleichermaßen engagiert sind und die Teamstimmung gut ist. Mir gefällt auch die Didaktik/Methodik an der Schule. Viel Projektarbeit und Vernetzung. Der Schulstoff wird straff gehalten, Eltern werden angehalten zu üben mit ihren Kindern.
    Gut finde ich, dass der Direktor bei zu nervigen Eltern auch auf den Tisch haut und Ansagen macht. Zu spät kommen ist nicht angesagt :D . Privat Lehrer terrorisieren auch nicht. Find ich gut.
    Wertschätzung ist ansonsten dort ein großes Thema und das gelingt ihnen sehr gut.
    Gut, das Thema Inklusion , Flüchtlingskinder ist dort auch angekommen und sie geben ihr Bestes, aber ich finde auch, dass das Thema Inklusion über das Knie gebrochen wurde und Schulen irgendwie zusehen müssen wie sie klar kommen.
    Also wir sind super zufrieden. Ich spiele mit dem Gedanken Töchterchen an der Gesamtschule anzumelden hier. Die arbeiten sehr gut mit der GS zusammen und hat sich in kurzer Zeit einen sehr guten Ruf eingehandelt. Ich hoffe, wir haben das Glück einen Platz zu ergattern. :-)

  • Hi!


    Ich bin sehr sehr gern zur Schule gegangen, insbesondere an die Grundschule habe ich schöne Erinnerungen und ich hatte zwei ganz liebe Lehrerinnen, die auch obwohl sehr unterschiedliche ein Vorbild für mich waren. Ab der 5. Klasse gab es dann doch sehr viele seltsame Lehrer und Lehrerinnen. Ein Exemplar (damals Ü60) hatte den Rohrstock noch in der Hand. Er sagte immer, er wünschte, er dürfte ihn noch benutzen. Dafür hat er damit dann auf seinen Tisch geschlagen. Wir Mädchen haben bei ihm den Mund gar nicht aufgemacht und hatten reihenweise schlechte Noten in Physik. Ein Lehrer hat den Sportunterricht gern zum Anfassen der Mädchen ausgenutzt und auch schon mal einen Schüler geschlagen. Passiert ist nichts. Und eine Lehrerin (auch Ü60) hat immer wieder gern im Französisch Unterricht von den Aliens erzählt, die sie sieht. sie ist auch gern im Nachthemd nachts herumgeirrt. Das war alles so 1990. Und natürlich haben mir im Laufe meines Schullebens auch zwei schlecht gelaunte Pädagoginnen mitgetelt, dass aus mir nichts werden würde, da ich viel zu zrückhaltend wäre. ich habe damals schon gedacht 'Das werden wir ja sehen" :aetsch


    Ich würde den Beruf des Lehrers nicht machen wollen. Nicht für alles Geld der Welt. Ich arbeite ja auch mit Kindern und Jugendlichen, aber in meinem Beruf sind die Regeln klar gesetzt. Wer sich nicht benehmen kann, wer beleidigt, schlägt, randaliert...darf gehen. Und braucht erstmal nicht wiederkommen. Wir haben keinen Lehrauftrag. Zu uns kommt ein Kind freiwillig. Ich habe einige Jahre an einer Förderschule im GTS Bereich gearbeitet. Weinende Lehrer und Lehrerinnen gab es da auch. Ich kann das verstehen. Und mir tun auch die Schüler leid, die unter diesem manchmal unfassbaren Lärmpegel lernen sollen. Ich bin froh, dass ich heute nicht mehr zur Schule gehen muss.


    Meine Tochter habe ich an einer kleinen Schule angemeldet. Wenig Kinder, feste Strukturen. Mal abwarten...

  • Ich glaube, dass der Respekt vor diesem Berufsstand in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat. Ich und auch meine Eltern waren da sehr "angepasst", vielleicht ist meine Wahrnehmung deshalb auch ein wenig verzerrt.
    Aber wenn ich heute so manche email lese, die da über den Elternverteiler gejagt wird -aus der WhatsApp Gruppe bin ich ausgetreten,weil unerträglich :kopf , bekomme ich wirklich Mitleid mit den Lehrkräften, deren Lehrmethoden darin grundsätzlich angezweifelt und mit Studien zum Thema untermalt werden. Idioten gibt es da auf beiden Seiten.
    Ich glaube, dass Lehrer in der heutigen Zeit definitiv mit schwierigen Eltern und Ansprüchen konfrontiert werden und darauf bereitet die Lehrerausbildung so gar nicht vor. Jedenfalls ist mir noch kein Proseminar bekannt, das sich explizit mit dem Elterngespräch oder auch dem Elterabend auseinandersetzt.


    Es ist schlimm, dass z. B. nur ein Lehrer/in ein Kind "kaputtmachen" kann mit "unmenschlichem" Verhalten und bornierten Ansichten. Die meisten Lehrer/innen an der Schule meiner Tochter sind völlig okay und gute Pädagogen, aber genau diese eine Lehrerin macht uns das Leben so schwer, meine Tochter ist verängstigt, ich kann kaum noch essen und möchte Dir hier nicht näher schreiben, was ich so gerne mit ihr machen würde... :nixwieweg


    Jeden Tag bete ich dafür, mir diese negativen Gedanken zu vergeben, so kenne ich mich gar nicht.... :anbet:anbet

    Alles, was Ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten Mt 7,12

  • Da kann ich nur zustimmen. Ein Lehrer/in kann sehr viel kaputt machen. Mein Ältester hatte eine super Grundschullehrerin, die sehr engagiert war und auch viel Verständnis für "wilde" Jungs hatte. Das hat seine ganze Schullaufbahn geprägt. Er war zwar zeitweise faul, aber ist eigentlich immer sehr gerne zur Schule gegangen. Er hatte nur eine blöde Lehrerin auf der weiterführenden Schule. Die hat mal zu mir gesagt, dass er es wohl nie zu etwas bringen wird und noch nicht mal seine mittlere Reife schaffen wird. Das läge auch mit daran, dass ich alleinerziehend bin und mich wohl nicht genug kümmere. Danach bin ich direkt zum Rektor gegangen und habe mich über diese Lehrerin beschwert. Jetzt hat er sogar sein Fachabi. Wer hätte das gedacht :-)


    Mein Jüngster ist Legastheniker und als ich merkte, dass es da Probleme in der Schule gab, habe ich mich mit der Lehrerin in Verbindung gesetzt um zu besprechen, was los ist. Die meinte nur, er muss halt üben, üben, üben .... Dann wird das schon. Ich habe ihn dann einfach testen lassen und es stellte sich dann heraus, dass er Legasthenie hat. Diese Lehrerin hatte null Verständnis dafür, hat überhaupt keine Rücksicht darauf genommen und die Grundschulzeit war dadurch wirklich eine Tortur für ihn. Er hat die Schule von Anfang an gehasst und das ist leider so geblieben. Ich denke mit einer anderen Lehrerin wäre da einiges anders gelaufen.


    Aber trotzdem schere ich jetzt nicht alle Lehrer über einen Kamm. Da gibt es wie in jedem Berufsstand halt solche und solche. Ich habe super Lehrer erlebt, die total engagiert waren und halt auch Andere :ohnmacht:

  • Meine jüngste geht auf eine IGS - sie hat 2 Klassenlehrerinnen - die absolut fantastisch sind, kann ich anders nicht sagen. Kompetent, sympathisch, engagiert, wir stehen recht häufig im Kontakt und sei es nur, dass eine anruft und sagt, Tochter hat dies / jenes / welches super gemacht. Klasse Frauen, alle beide! :daumen


    Meine große kommt jetzt in die 12 (ist der letzte Jahrgang, der auch nach dem 12. Schuljahr das Abi machen muss). Ihre eine Lehrerin (Deutsch) ist nicht von dieser Welt und bei dieser Frau kriege ich einen solchen Hals, dass es nicht mehr feierlich ist.


    Sie fahren im Sept. 2017 für 4 Tage nach Athen. Die Lehrerin hat letztes Jahr im September den Elternbrief rausgegeben, mit Infos über die 4 Tage in Athen: Zug nach Bremen - Flug von Bremen nach Athen (mit Ryan Air, Koffer kosten dann extra). In den 4 Tagen müssen die Kinder 2 x das Hotel wechseln und nur Halbpension - alles zusammen € 471,00, welche wir bitte (!!!) bis Anfang Oktober 2016 überweisen sollten, also innerhalb von 10 Tagen eine Summe, die für eine Reise ein Jahr später (!!!!) ist und total beschi.ssen organisiert. :wand Wir Eltern haben uns natürlich dagegen gewehrt, haben angeboten, dass wir die Reiseplanung übernehmen etc. pp. - Nö. Madame meint, sie hat alles richtig gemacht.


    Ergo: Reise innerhalb von 10 Tagen bezahlen müssen - hey, hat auch jeder mal eben so € 471,00 rumliegen.


    Und jetzt: Hannover hat Direktflüge von Hannover nach Athen ins Programm aufgenommen - wäre alles um einiges günstiger und stressfreier - Nö, Madame meint weiterhin, es wäre alles okay, was sie gemacht hat.


    Ich mache 3 Kreuze, wenn diese Lehrerin aus unserem Leben verschwindet; so etwas inkompetentes hab ich in meinem Leben noch nicht erlebt. :radab

    :thumbup: Always look on the bright side of life! 8)