Sorgerechtsfrage

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  • Hätte Kaution Zahlen müssen und dann hier bleiben. Die allerdings für 2 zu groß (und teuer) ist. Alsu Umzug unumgehbar.
    Also er ging davon aus, das ich in der Wohnung bleibe.


    Um mich gings ihm nicht. Er meinte ja das ich gehen kann aber der kleine bleibt hier.

  • Ich muss mich mit ihm nicht einigen. Ich habs versucht obwohl er kein Sorgerecht hat.

    Genau.. Sprechen, Sprechen, Sprechen. Nur leider will das der KV nicht.


    :hae: Naja ... zum Sprechen gehört auch zuhören. Mit und ohne Sorgerecht.




    Wenn seine Eltern schon vor der Geburt so waren .... wieso seid ihr dann dorthin gezogen ?
    Was sollen jetzt die Geschichten, die anderweitig aufgearbeitet werden sollten ?

  • Du hast aber schon gelesen, das der KV nicht Reden will oder? Ich kann ihm dann ja auch schlecht zuhören, wenn da immer nur die gleichbleibende Antwort kommt.


    Wir sind hier hin weil ich nachgab weil er mir wie schonmal erwähnt versicherte dannach nach Österreich zu gehen. Und das bis dahin Oma und Opa da sind (wenn sie es gewesen wären) und er sagte, das sie das so wohl nicht meinte sondern nur geschockt war.


    Naja moment mal. Ob das noch bearbeitet werden muss oder nicht, liegt wohl wirklich nicht in deinem ermessen.

  • Naja moment mal. Ob das noch bearbeitet werden muss oder nicht, liegt wohl wirklich nicht in deinem ermessen.

    Einfach wegziehen und hoffen dass Dich das nicht irgendwann wieder einholt ....


    Erfahrungsgemäß wirst Du es so nicht los.

  • Mavia


    im Endeffekt ist der "Drops" ja schon gelutscht ;-)


    Es wird drauf ankommen, wie der KV reagiert, und was er draus macht :frag


    das kann auf Dauer so, oder so ausgehen.... aber- für das Kind ist es schade, dass er evtl. durch den Umzug den Bezug zum Vater verliert :-(
    wie das irgendwann mal ist, und wie das Kind damit auf Dauer parat kommt, wird Dir niemand sagen können-


    Ebensowenig, wie Du weisst, wie sehr Du wirklich den Umgang nach dem Umzug fördern kannst, und willst-
    ich glaube, dass Du heute den besten Willen dazu hast :daumen
    aber die Realität zeigt oft, dass es dann anders ist, als ursprünglich geplant-


    schöner wäre, Du wärest irgendwie in der Lage, Dich jetzt mit dem KV zu einigen-

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • was wirst du tun, wenn der vater einen eilantrag stellt bei gericht mit seinem anwalt um das kind zu sich zu holen und damit fakten schafft, dann kannst du umziehen, aber das kind bleibt bei ihm. hast du das in deine kalkulation mit einbezogen. nicht nur du kannst fakten schaffen, sondern auch kv.
    darüber solltest du in deiner ich-bezogenen stellung nachdenken. das kind hat ein recht auf beide eltern, nicht nur auf dich.

  • Vielleicht muß man das erstmal erlebt haben, um sich hineinversetzen zu können. Ich wurde auch an einen Ort gelockt mit der Begründung Oma und Opa passen ganz toll auf die Kinder auf, so dass ich auch arbeiten gehen könnte. Und Ende vom Lied, da ist nix, Kind wird nie von Kita abgeholt. Waren die Kinder krank, dann wurde auch nur geholfen, wenn es gerade passte. Meine Eltern sind dann 300km rangerauscht, um kranke Kinder einzuhüten und zu helfen. Sprich arbeiten gehen war so für mich kaum möglich. Ist ja auch ok, wenn Oma und Opa keinen Bock haben, aber dann mache ich nicht solche Versprechungen. Und so wohne ich jetzt im letzten Kaff, habe auch kaum Anschluß gefunden. Hier gibt es nix weit und breit. Mittlerweile ist mein Mann soweit, dass er sagt, lass uns Haus und Hof verkaufen und ich bin Wochenendpendler, aber will man das für seine Kinder? Mittlerweile gehen einige Kinder in die Schule, 2 stecken in der Pupertät, haben Freundschaften... und dann noch rausreißen? Für mich ist es hier nicht schön und ich lebe hier schon 9 Jahre, die Kinder kennen nichts anderes. Aber man selber ist ja auch noch irgendwie Mensch. Mein Großer hat jetzt schon die Welt für sich entdeckt und freut sich, wenn er endlich Abitur hat und dann zu meinen Eltern ziehen kann, plant dort schon sein Unileben und fragt ständig, warum wir in so ein Kaff gezogen sind. Im Nachhinein hätte ich früher die Kurve kriegen sollen, bevor die Kinder eingeschult wurden. Also wenn, dann würde ich jetzt umziehen.

  • Eilantrag is ne nette Idee laguso. Den darf er dann in Österreich stellen.
    Er kann derzeit garnicht auf ein Kind aufpassen. Der Lütte hat keinen KiTa Platz d.h. er müsste sich darum kümmern (was er bis jetzt auch immer auf mich abschob) und dann müsste er die Ausbildung aussetzen weil er solang keinen hat der auf den kleinen aufpasst. Und wenn er mal krank ist dann passt auch keiner auf das Kind auf denn im gegensatz zu mir schafft er es dann nicht auf ihn aufzupassen. Was mich da grade am meisten ärgert das ich mich schonwieder über den KV aufregen könnte, aber das garnichtmehr will. 7 Jahre haben mir da gereicht.


    kullerkeks. Oje! Siehst du, genau deswegen bleibe ich dabei das ich Umziehe. Ich will nicht mich in einigen Jahren ärgern "warum hast du es nicht gemacht". Das schlimmste was passieren kann, wäre das wir das geteilte sorgerecht haben und er sich dann einen dreck schert wie bisher. Dann sitz ich hier... ganz allein. Nein danke! In Österreich verbessert sich sowohl für mich als auch für jonas die Lebensqualität. Und der KV kann jederzeit kommen und auch ich werde alles mögliche tun, umd das zu unterstützen.

  • Hattest du nicht sogar irgendwo geschrieben, dass du dann alleine umziehst, das Kind beim Vater bleibt? Er daraufhin das nicht wollte? Irgendwo meine ich so eine Passage gelesen zu haben. Dann ist der Drops doch eh gelutscht und ich verstehe hier manche Reaktionen nicht. Dann will der Vater doch offensichtlich gar nicht. Da du dieses Angebot gemacht hast ( oder habe ich da etwas falsch verstanden), finde ich, kannst du auch umziehen.

  • Ja richtig. Das ich den kleinen hier lasse und gehe will er nicht, da ich ihm ja dann seine Mutter nehme und er total auf mich bezogen ist.
    Bin hald die Hauptperson. Auch wenn er das ertse Jahr komplett zuhause war hat er sich kaum gekümmert. Wenn Junior mal eine feste Windel verursacht hat oder gebrochen hat er das nie gemacht. Generell wenig gemacht. Aber das ist ja nichts womit ich bei Gericht raushauen will. Das wäre nicht ok denke ich.

  • was wirst du tun, wenn der vater einen eilantrag stellt bei gericht mit seinem anwalt um das kind zu sich zu holen und damit fakten schafft, dann kannst du umziehen, aber das kind bleibt bei ihm. hast du das in deine kalkulation mit einbezogen. nicht nur du kannst fakten schaffen, sondern auch kv.
    darüber solltest du in deiner ich-bezogenen stellung nachdenken. das kind hat ein recht auf beide eltern, nicht nur auf dich.


    Hallo laguso,


    wenn jemand einen Eilantrag stellt, bedeutet das noch lange nicht, dass er damit "Fakten schafft" und das Kind dann bei ihm bleiben wird.
    Es bedeutet einfach nur, dass man eine Eilantrag stellt. Alles Weitere liegt in der Hand des Gerichts. Und gerade in diesem Falle (selbst wenn es GSR gäbe) wäre eine Entscheidung, dass das Kind beim Vater zu verbleiben hat, äußerst unwahrscheinlich. Eigentlich bin ich ja der Meinung, Du weißt das, bist schließlich in der einen oder anderen Art und Weise schon sehr lange hier auf dieser Plattform präsent.


    Ich zitiere diesen Beitrag jedoch trotzdem und zwar aus dem Grunde, dass es hier in diesem Falle ja interessant wäre, wenn der Kindesvater sich wenigstens hierzu irgendwie aufraffen könnte. Tut er das? Oder schafft er es nicht mal zum Beratungstermin weil seine Welt offenbar recht einfach zu funktionieren hat: "Mutter bleibt hier weil sie nun mal mein Kind hat, in drei Jahren vielleicht. Was stört mich mein Gerede von gestern, ich werde nicht umziehen. Stör mich nicht beim Spielen, mit Dir reden will ich sowieso nicht. Basta."


    Es wird hier im Themenstrang vorgeschlagen, man könne ja einen Kompromiss anstreben: Zuerst einige Zeit am jetzigen Wohnort verbringen und dann erst umziehen. In einem Jahr z.B. Aber war das nicht genau die Art von Vereinbarung, die den Hinzug in diesen Ort überhaupt begründet hatte? Zuerst Hinzug in diesen Ort, dann Umzug nach Österreich? Offenbar möchte sich Kindesvater aber nicht mehr an seinen Teil der Abmachung gebunden fühlen? Stattdessen kündigt er gerade mal den Mietvertrag und erwartet trotzdem, dass Mutter und Kind in seiner Nähe zu wohnen haben und erst in drei Jahren umziehen sollen? Wie soll das eine Kompromiss-Jahr denn aussehen? Gelegenheitsjobs? Arbeitslos?


    Vielleicht mag man tun, was man von der Kindsmutter fordert: die Perspektive wechseln.
    Wer bezahlt eigentlich diese beiden Umzüge, so der zweite denn dann überhaupt stattfinden dürfte? Wer hilft dem Kindesvater in diesen ein oder drei Jahren aus der Gesellschaft des Kumpels und aus der Onlinewelt hinaus, damit er endlich seinen Teil der Kinderbetreuung übernimmt, so dass die Kindesmutter die vom Vater gewünschte Ausbildung machen kann? Wie viel Kraft würde es die Mutter kosten, am jetzigen Wohnort das Leben einer Alleinerziehenden ohne soziales Netz zu führen, während Kindesvater in seiner Komfortzone verbleibt?


    Vielleicht mag man sogar die Perspektive nochmals wechseln und die des Kindes einnehmen? Und zwar in die Zukunft gerichtet?
    Ist ein Umzug wirklich ausschließlich ichbezogen und mütterlich egozentrisch oder hätte das Kind womöglich auch etwas vom sozialen Netz in deren Heimat und davon, dass die Mutter ein Studium absolvieren und einen gewissen Lebensstandard ermöglichen kann...? Ist der Vater und dessen Familie schon nicht sehr präsent im Leben des Kindes so dürfen es vielleicht wenigstens die anderen Großeltern sein, die sich genau darauf freuen und hoffen?


    So viele offene Fragen. Diese Fragen muss man aber stellen!

    Es gibt hinsichtlich der Zukunft des Kindes nicht nur schwarz ("Mutter böse, weil Umzug") und weiß ("Mutter klasse, wenn doch wenigstens räumlich in der Nähe des Vaters auch wenn dieser sich monatelang nicht beim Kind blicken lässt"). Es ist heutzutage auch nicht mehr möglich (auch für Frauen) das Leben komplett der Mutterschaft/Elternschaft unterzuordnen, von irgendetwas muss man leben und man möchte hier auch einen gewissen Standard erreichen. Wird hier nicht in einem anderen Themenstrang recht ausführlich (wenn auch immer mal wieder aus der falschen Perspektive) das Thema Kinderarmut diskutiert? Wird nicht in einem weiteren Strang das Thema Rente und Altersarmut diskutiert?


    Last not least sollte man bedenken: Es gibt auf Seiten der umgangsberechtigten Elternteile (sind ja nicht immer die Väter) nicht nur komplette Vollversager, die den Kontakt zum Kind abbrechen bei räumlicher Distanz. Ich verstehe gar nicht, warum dies immer als Tatsache prognostiziert wird. Welches Bild wird hier eigentlich einfach mal so und recht allgemeingültig von den umgangsberechtigten Elternteilen gezeichnet? Es gibt nun wirklich genug Eltern, die genau das schaffen: Auch über räumliche Distanz die Elternschaft pflegen.


    sagt
    FrauRausteiger

    .
    .
    •» Cave quicquam dicas, nisi quod scieris optime. :rauchen «•
    .
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    Einmal editiert, zuletzt von FrauRausteiger ()

  • was wirst du tun, wenn der vater einen eilantrag stellt bei gericht mit seinem anwalt um das kind zu sich zu holen und damit fakten schafft, dann kannst du umziehen, aber das kind bleibt bei ihm. hast du das in deine kalkulation mit einbezogen. nicht nur du kannst fakten schaffen, sondern auch kv.
    darüber solltest du in deiner ich-bezogenen stellung nachdenken. das kind hat ein recht auf beide eltern, nicht nur auf dich.


    Der Vater könnte einen Eilantrag auf Erteilung des gemeinsamen Sorgerechts stellen. Der wird aber abgelehnt, da die Erteilung des Sorgerechts zu keiner Zeit in dieser Konstellation "eilbedürftig" sein kann. Ohne Sorgerecht fehlt die juristische Grundlage für einen Eilantrag, den Umzug zu verhindern.


    Zudem hat der Vater mit Auszug und Kündigung der Wohnung Fakten geschaffen: Die Mutter muss umziehen. Auch bei gemeinsamen Sorgerecht könnte er also keinen Eilantrag auf Umzugsverbot begründen.


    Von außen betrachtet ist hier der Vater der Aktive (die innere Paar-Dynamik kann ein Außenstehender immer nur schwer beurteilen.) Es wäre somit seine Aufgabe, gangbare Wege vorzuschlagen und von seiner Seite eine Einigung herbei zu führen.


    Dadurch, dass er der Threadstarterin die bisherige Lebensgrundlage unter den Füßen wegzieht und "Lösungen" via Gericht durchsetzen will, führt er sicherlich keine Einigung herbei.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Von außen betrachtet ist hier der Vater der Aktive

    Ich
    habe mich im Januar von meinem Lebensgefährten getrennt.

    :hae:



    Ich habe den Eindruck, dass es bei Betrachtung aller Details und Hinzunahme der väterlichen Darstellung noch ganz erstaunliche Wendungen geben könnte. (Da fällt mir z.B. die unvollständig informierte JA-Mitarbeiterin ein)


    Natürlich ist es aus EINER Perspektive eindeutig - das muss aber nicht der kompletten Realität entsprechen.

  • Naja er ist aktiv im sinne von - Wohnung kündigen mich also in die enge drängen aber keine Lösungswege suchen wollen sondern nur vor Gericht seine beste Lösung umsetzen zu wollen.


    Eine Trennung war von mir aus, richtig. Warum? Weil ich immer schon AE war, und das Hausmütterchen das sich um ALLES gekümmert hat. Mein Sohn war immer bei mir. Egal ob ich Gesund oder Krank war. Ich musste auch immer wenn der kleine was hatte einen Krankenschein holen. Damit hatte ich auch schon in meiner Ausbildung Probleme bekommen da ich viel Fehlzeiten hatte. Erst wurde Junior krank und dann wurde ich irgendwann auch Krank mit der selben Diagnose weil man irgendwann auch angesteckt wird (kinderviren sind bösartig). Er hätte doch auch mal einen Krankenstand nehmen können und sich um ihn kümmern oder nicht? Wenn man schon gleiches Recht für alle fordert, wie er es macht, dann muss man auch selbst eier haben und nicht immer nur von anderen erwarten und einfordern.
    Und mit dem Kommentar "du bist doch die Mutter!?" ist damit auch nicht der Vater freigesprochen von all seinen Pflichten.


    Und nun wo er merkt das Mutti (die scheinbar auch seine Mutter war) die immer alles gemacht hat keine Heile Welt mehr spielen will, kommt er in die trotzphase und merkt was eigentlich falsch lief.


    Man sagt ja oft "wo die liebe hinfällt" aber wenn man es genauer analysiert und nicht mit einer Rosa Brille am Kopf wird einem schnell klar das 6 Jahre unterscheid einfach zu viel war. Und vorallem zog er von Mutti aus und zog zu einer Mutti..
    Ich soll ja sogar jetzt noch seine Raten tätigen und er überweist mir dafür Geld. Keinen Plan was das soll. Und noch weniger versteh ich, warum ich das mache... Einfach weil ich kein Arsch sein will.
    Aber immer mehr kommt mir in den sinn... "wie man in den Wald hineinschreit so kommt es auch zurück".