Kündigung / wie mach ich's am besten.

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  • Hallo ihr Lieben,


    Ich habe im September einen neuen Job angefangen. Der Anfang war echt beschissen. Keine richtige Einarbeitung, ein Chef, der gerne seine Angestellten fertig macht und die Juniorchefs, die eigentlich keine Lust auf Arbeiten haben. Noch dazu eine 42 Stunden Woche mit Überstunden und langer Fahrt Zeit.


    Dagegen stehen sehr nette Kollegen, wobei einer auch zum Jahresende gekündigt hat


    Überraschenderweise hat sich für mich zum 1.1.2017 ein neuer Job im öffentlichen Dienst ergeben.
    Morgen gehe ich meinen Vertrag unterschreiben. Am Freitag muss ich meine Kündigung abgeben.


    Davor hab ich echt schiss. meinen zwei Kollegen habe ich schon bescheid gesagt. Der Chef wird ausrasten und persönlich beleidigt sein. leider hat er sich schon öfters über ehemalige ausgelassen und die Kollegen haben so einiges erzählt wie es so abgelaufen ist. Der eine Kollege rät mir dazu einfach einen krankenschein mit der Kündigung per Post schicken.
    Das wäre schon feige, aber seit 4 Wochen, seit der Kollege gekündigt hat sind die Chefs plötzlich so freundlich und mir wurden bereits mehr Aufgaben übertragen.


    Die Werten meine Kündigung bestimmt als Verrat. Ich weiss es auch erst seit ca. einer Woche.


    Wie mach ich's denn am Besten?
    Auf alle Fälle geht die Kündigung noch zusätzlich per Einschreiben raus.

  • Ich würde sie persönlich abgeben..... ist ehrlicher.........und können tun sie Dir ja nix....


    ich hatte ne Ähnliche Situation... tolle Kollegen, katastrophaler Chef samt Ehefrau..... auch ich habe eine Stelle im öffentlichen Dienst gefunden.... da muss man zugreifen :)
    Ich habe mit Bauchschmerzen persönlich abgegeben ;) Ich hab es überlebt ;)


    Lass sie toben.... steh drüber.... Du hast einen tollen Job in Aussicht :)


    Ach und lass Dir die Kündigung bestätigen!!! ;) schriftlich... am besten sollen sie vor Ort ne Kopie machen und dir unterschreiben :)
    das wird :)


    :daumen:daumen

  • Überraschenderweise hat sich für mich zum 1.1.2017 ein neuer Job im öffentlichen Dienst ergeben.
    Morgen gehe ich meinen Vertrag unterschreiben. Am Freitag muss ich meine Kündigung abgeben.


    passt das zeitlich noch?


    Innerhalb der Probezeit zwei Wochen zum Monatsende? Das wäre dann so, dass die Kündigung spätestens am Samstag nachweislich zugegangen sein muss-
    Ich persönlich würd Dir dazu raten, sie persönlich zu übergeben (mit Zeugen-)
    Freitag absenden mit sicherer Zustellung am Samstag ist schon ne knackige Herausforderung... wenn das nicht klappt, kann es Ärger geben.


    Nimm Dir den Kollegen, der auch gekündigt hat, und übergeb die Kündigung morgen persönlich :daumen


    Kurz und Knapp heisst:


    Name, Vorname Ort und Datum


    Hiermit kündige ich fristgerecht zum 31.12.2016.
    Ich bitte um Abwicklung meines restlichen Jahresurlaubs von X Tagen in dem Zeitraum Y bis Z.


    Mit freundlichen Grüssen
    Schnuffi


    (dann ein Doppel vom Zeugen unterschreiben lassen)
    zusätzlich würd ich es ggf. morgen per Einwurfeinschreiben aufgeben (gilt dann aber nur als fristgerecht, wenn Samstag nachweislich zugestellt)

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • Immer, wenn ich gekündigt habe, habe ich mit der jeweiligen Person um ein zeitnahes Gespräch unter 4 Augen gebeten. Da wussten alle (jeweiligen) im Grunde schon Bescheid bzw. konnten sich vorstellen, worum es geht. Für persönliches Empfinden hatte und habe ich meist Verständnis. Ändert aber nichts an Entscheidungen. Die, die sich darüber aufregen, waren/sind es meist eh nicht wert, sich darüber persönlich einen Kopf zu machen. Was du tun kannst und solltest, sollte dazu führen, dass du morgen noch in den Spiegel gucken kannst. Für mich zB wäre Kpndigung mit Krankschreiben keine Option, es sei denn, ich wäre krank.

  • Meinen Kollegen hab ich schon gefragt. Er geht mit als Zeuge.
    Ich glaub ich brauch vorher einen Schnaps.


    Ja war alles sehr kurzfristig. Der Kollege der bleibt tut mir auch leid. Er wir vor Arbeit untergehen.


    Ich muss wohl die Eiskönigin sein.
    Welche Begründung würdet ihr nennen? Oder soll ich mir jegliche Diskussion verbeten?


    Ach und die Kündigung vom Kollegen haben sie nicht unterschrieben. Der Chef hat sich geweigert.
    Ich sag's ja, persönlich beleidigt.

  • Also wenn bekannt ist, dass er nicht unterschreibt, definitiv den Zeugen mitnehmen.... ich hab keine Ahnung, wie das rechtlich ist.... aber eigentlich MUSS er dir das unterschreiben.....


    naja... Begründung....... rein theoretisch musst du nix begründen...... Ich hab damals mit offenen Karten gespielt (hab aber auch 4 Jahre dort gearbeitet)...... man sieht sich immer 2 mal im Leben ;)
    Und machen kann er eh nix.......... mach wie Du Dich in dem Moment fühlst..... wird er blöd, musst Du gar nix sagen........ ;) ich würde es situationsabhängig machen.......


    und hinterher wirst Du Dich besser fühlen :)


    Achso..... den Schnaps würde ich hinterher trinken *g* Die Fahne wäre nicht so dolle ;)

  • Welche Begründung würdet ihr nennen? Oder soll ich mir jegliche Diskussion verbeten?


    entweder keine, oder die Wahrheit-
    Du hast einen besseren Job in ÖD gefunden :frag

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • Was ich sagen würde?


    Kommt drauf an, wonach mir ist.


    Prinzipiell würde ich aber ungern verbrannte Erde hinterlassen wollen.Denk Dir ne gute Ausrede aus, Du möchtest Stunden reduzieren, der Arbeitsweg ist deutlich kürzer, der neue Job ist unbefristet ( falls Deiner befristet ist ) und gerade als alleinerziehende Mutter bist Du auf Konstanz angewiesen. Der Job hat Gleitzeit, Du hättest bei ihm immer Probleme mit der Kinderbetreuung...


    Irgendwas halt, wo er weiß, daß ER Dir das nicht bieten kann.


    Ansonsten kann es Dir ja eigentlich auch egal sein, was er denkt...er kann Dir wie gesagt nix...also wenn Du die Kündigungsfrist einhälst jedenfalls.


    Mit Ehrlichkeit ist niemandem geholfen, er wird dann sauer auf Dich sein, er wird sicher nicht zum netteren Menschen werden und verdient hat ers nicht.

  • So was ähnliches hab ich mir schon überlegt.
    Ich bin Alleinerziehende und brauche Sicherheit usw. bla bla.
    Ich bin gespannt ob ich zu Wort komme
    Die andere Variante wäre das Argument, die Probezeit ist dazu da um festzustellen ob es passt und das gilt für beide Seiten. Und mir sagt der Job eben nicht zu.

  • Welche Begründung würdet ihr nennen? Oder soll ich mir jegliche Diskussion verbeten?


    Ach und die Kündigung vom Kollegen haben sie nicht unterschrieben. Der Chef hat sich geweigert.
    Ich sag's ja, persönlich beleidigt.


    Hallo Schnuffi,


    eine Kündigung ist kein Antrag, den man begründen muss.
    Eine Kündigung ist auch keine Diskussionsgrundlage, für die man sich rechtfertigen muss.
    Eine Kündigung ist einfach nur eine Mitteilung, die die Gegenseite zur Kenntnis zu nehmen hat.


    Einzig wichtiger Aspekt: Diese Mitteilung muss fristgerecht und nachweislich beim Arbeitgeber eingehen.


    Beste Grüße
    FrauRausteiger

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    •» Cave quicquam dicas, nisi quod scieris optime. :rauchen «•
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