Patchwork nach ca. 2 Monaten?

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  • Für den Schritt, ein gemeinsames Leben führen zu wollen, spielt die Liebe, die Bereitschaft und der Wille eine Rolle.
    Testen, mit welchen Möglichkeiten auch immer, kann man das nicht.
    Selbst nach monatelangen oder gar jahrelangen "Testphasen" gehen Beziehungen in die Brüche.


    Liebe ist immer Risiko: Du kannst das große Los ziehen oder eben Pech haben.
    Liebe kennt keine Bedingungen. Es gibt kein Netz oder einen Fallschirm, der dich auffängt, wenn du springst.


    Liebe überwindet alle Hindernisse und macht stark.
    Lösungen gibt es für jedes Problem, da muss man optimistisch rangehen.


    Ist wirklich Liebe im Spiel, kann man nicht gleichzeitig mit einem Fuß auf der Bremse stehen und mit dem anderen Gas geben.
    Das funktioniert nie, wie man ja sehr deutlich beim TE sieht.
    Wer Bedenken, Zweifel, Misstrauen verspürt, hat (immer noch nicht) mit früheren Enttäuschungen abschließen können bzw. sie nicht verarbeitet.
    Und ist dem Grunde nach noch nicht offen für einen neuen Versuch.


    Ich habe in meinem Leben sicher viele Fehler gemacht.
    Einen jedoch nie.
    Ich habe nie der Liebe keine Chance gegeben...und zwar auf meine Art.
    Bedeutet: volles Risiko und ja, auch voller Einsatz.
    Diesen Optimismus werde ich mir niemals nehmen lassen .... und hoffentlich an meinen Sohn weitergeben können.
    Auch wenn ich meinem Optimismus manch traurige Stunden im Leben verdanke, keine Sekunde möchte ich das Leben von Bedenkenträgern, Zweiflern oder Negativsehern führen.


    LG
    Joachim

  • Agrippa
    Zwischen Naivität und Unterstellungen ist eine Menge Spielraum. Zwischen "alles wird perfekt ablaufen" und "sie wird mittellos in seinem Haushalt abhängen und den Mann ausnehmen, sie wird ihm ein weiteres Kind anhängen und er wird seine Existenz verlieren" ist auch eine Menge Spielraum. Mir ist das zu schwarz gemalt. Schlechte Erfahrung hin oder her. Er weiß doch noch gar nicht so viel über die Frau.


    Mir geht es auch nicht um naive Fröhlichkeit, sondern sich trotz negativer Erfahrungen eine Einstellung zu bewahren, die es noch möglich macht, dass Gute zu sehen. Das positive im anderen Menschen. Hier wird jetzt nachgefragt, ob sie von seiner Vasektomie wußte. Der TS antwortet "Von Anfang an". Damit ist die Unterstellung "nur ein weiteres Kind anhängen" abgehakt. Theoretisch. Praktisch könnte man ja auch wieder sagen "Vielleicht hat sie nicht richtig zugehört...o.ä. Damit kann man sich auch wieder hochziehen. Oder man sorgt auch als Mann für eine anständige Verhütung mit Kondom, wenn man eine Frau erst kurz kennt. Dann braucht man sich mit diesem Kopfkino gar nicht so einen Stress machen.


    Dann könnte man als frisch verliebtes Paar auch einfach nett brunchen gehen und sich über die besten Marmeladen unterhalten, die man jemals gegessen hat und hoffentlich noch essen wird. Oder was auch immer einem in einer Unterhaltung Spaß macht. Und sich einfach dem Leben widmen.

  • Meine Güte es geht hier den allermeisten überhaupt nicht um das Geschlecht! In diesem Fall war es nun mal halt die Frau die völlig übers Ziel hinausschießt! Wenn ein Mann so wäre wäre meine Meinung genau dieselbe.


    Man hat sorgsam mit seinem Gegenüber umzugehen und unter Sorgsamkeit fällt für mich eindeutig zuhören, beobachten, nachfragen, GEMEINSAM etwas entscheiden. Und nicht die Wohnung kündigen wenn Mann ein äm naja dazu sagt. :kopf

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Er weiß doch noch gar nicht so viel über die Frau.


    Ich weiß wirklich noch gar nichts über diese Frau...


    Dann könnte man als frisch verliebtes Paar auch einfach nett brunchen gehen und sich über die besten Marmeladen unterhalten, die man jemals gegessen hat und hoffentlich noch essen wird. Oder was auch immer einem in einer Unterhaltung Spaß macht. Und sich einfach dem Leben widmen.


    Genau das ist auch meine Sichtweise. Nur konnten wir nicht solche entspannten Gespräche führen. Weil immer im Hinterkopf der Gedanke war wie geht es mit uns weiter?
    Es kam jedes mal, bei jedem unserer Gespräche das Thema wie können wir unser gemeinsames Leben gestalten.
    Mag sein dass , wie bay-of-russel schreibt, man auch was riskieren muss für die Liebe.
    Ich denke aber dass meine Liebe dafür nicht ausreicht. Es ist eine Verliebtheit, ein Hochgefühl.... Da bin ich noch weit von Risikobereitschaft entfernt.
    Die echte Liebe kommt doch erst nach dem Kennenlernen.
    Ich muss daher aufpassen, habe Verantwortung für drei kleine Kinder, eine Manisch/Depressive Ex im Hintergrund.
    Also Risiko hin oder her... Nicht jetzt!
    Und wenn eine Frau mit mir zusammensein (nicht mit zusammenleben verwechseln!) möchte dann muss sie das verstehen.

  • Weil immer im Hinterkopf der Gedanke war wie geht es mit uns weiter?


    Sehr verständlich, gerade bei der Entfernung, der insgesamten Anzahl von Kindern und sonstigen Gegebenheiten. Bevor es nicht ein WIR gibt (dazu muss man wohl soweit sein, tatsächlich an einem Strang ziehen zu können), kann nur jeder einzeln die Frage beantworten. Und das scheint mir eher nicht zum Anspruch zu passen, GEMEINSAM Zukunftsperspektiven zu entwickeln, am besten aufgrund der eigenen Ideen und Vorstellungen. Das geht wohl besser, wenn man gerade nicht (mehr) so rosarot sieht.


    Ja, das ist zutiefst unromantisch. Wahrscheinlich bin ich es selbst auch. Aber umso besser kann man für seine Kinder und sich selbst Verantwortung übernehmen.

  • Hallo Marvi,


    gebt Euch beide mehr Zeit. Aber die zwei Wochen Pause führen sicher nicht zu einer Weiterführung Eurer Beziehung.
    Ist es vielleicht insgeheim Dein Versuch über die Frau hinwegzukommen, weil Du eigentlich noch viele Gefühle für sie hast?
    Ich verstehe nicht, warum sie nicht einfach öfter mal Zeit mit ihren Beiden bei Euch verbringen kann und man ohne Kündigung der alten Wohnverhältnisse und des Kindergartens zusammen sein kann.


    Man setzt sich ein Datum, z.B. ein Jahr und dann kann man eine Entscheidung treffen.
    Manchmal trifft das Leben auch die Entscheidung.
    Ihr merkt, dass es im Altag nach klappt, sie findet keinen Job u.s.w.
    Übereilen muss man auch bei 300 km nichts.
    Vielleicht wirst Du dir aber im Laufe der Zeit einfach sicherer und Dein nächster Tread heisst: "Sie wohnen bei uns, wie sollen wir das als Patchwork meistern?"


    Ich drücke Euch die Daumen, dass ihr beide einen Weg findet....


    LG
    Lale

    :sonne :sonne :sonne :sonne :sonne

  • gebt Euch beide mehr Zeit. Aber die zwei Wochen Pause führen sicher nicht zu einer Weiterführung Eurer Beziehung.


    Ich hoffe nicht (aber befürchte es), dass sie Dich nach den zwei Wochen zu einer definitiven Aussage bringen möchte. Das eine sind die Gefühle, welche Du für sie hast (die sind aber vielleicht auch nicht so klar und können sich ändern). Aber Du kannst sagen, was Du selbst möchtest und brauchst. Wenn Du ihr wichtig bist, dann wird auch sie sich engagieren, ohne von Dir zu fordern und ohne Dich hin zu einer bestimmten Entscheidung zu bewegen, die Du vielleicht so gar nicht mittragen kannst.


    Was ist Dein eigener Eindruck: wie zufrieden ist sie wohl mit ihrem eigenen Leben? Und wie zufrieden bist Du selbst?

  • Es kam jedes mal, bei jedem unserer Gespräche das Thema wie können wir unser gemeinsames Leben gestalten.


    Ist doch logisch, oder nicht? Der Ist-Zustand mit einer Entfernung von 300 km zwischen euch ist für eine Beziehung wohl kaum erstrebenswert.
    Die Frau wollte/will für dich ihr altes Leben aufgeben. Sie würde zu dir ziehen, in eine für sie fremde Umgebung, in ein verschuldetes Haus, zu einem AE-Mann mit mehreren Kindern.
    Ganz nett mutig, oder nicht?
    Und was ist dein Anteil? Was opferst du? Machst du ihr Mut, gibst du ihr Halt und Kraft?


    Ich denke aber dass meine Liebe dafür nicht ausreicht. Es ist eine Verliebtheit, ein Hochgefühl.... Da bin ich noch weit von Risikobereitschaft entfernt.


    Wenn deine Liebe nicht reicht, solltest du es lassen. Ein Mensch, der so mutig ist wie die Frau, von der du hier sprichst, hat einen wankelmütigen, zögernden Partner nicht verdient.
    Wann setzt bei dir denn Risikobereitschaft ein? Nach 6 Monaten, nach 12 Monaten....
    Was glaubst du, ist dann besser? oder anders? oder sicherer?


    Die echte Liebe kommt doch erst nach dem Kennenlernen.


    Ja? Also, bei mir nicht!
    Ich habe immer sofort gewusst, wenn Liebe im Spiel war.
    Verliebtheit und Liebe sind 2 völlig verschiedene Gefühle.


    Ich muss daher aufpassen, habe Verantwortung für drei kleine Kinder,...


    Klar passt man mit 3 kl. Kindern auf. Dabei sollte man aber nicht übersehen, welche positiven Aspekte auch für deine Kinder möglich gewesen wären.
    Frauen, die bereit sind, 3 Beutekinder zu akzeptieren, wachsen nicht auf dem Baum.
    Dich prägt eine rein negative Sicht und verhindert so den Blick auf eine glückliche Zukunft.


    Also Risiko hin oder her... Nicht jetzt!


    Wann passt es dir denn besser? In 5 Jahren, in 10?


    Stell dir mal vor, die Frau sagt: "Du, Schatz, ich hab gerade 6 Richtige im Lotto gewonnen und komme mit 5 Millionen zu dir!"
    Ist deine Risikobereitschaft dann ev. geweckt?


    Und wenn eine Frau mit mir zusammensein (nicht mit zusammenleben verwechseln!) möchte dann muss sie das verstehen.


    Das hättest du ihr besser mal gesagt, bevor sie sich in dich verliebt hat, meinste nicht?
    Jetzt steht da (wieder) eine Frau im Regen, die es ob des eigenen Schicksals eh schon nicht leicht hat und ist ev. von "den Männern" enttäuscht.



    Marvi,
    ich habe natürlich ganz bewusst provokant geantwortet.
    Ich glaube, du siehst das Positive an dieser Frau nicht.


    Natürlich kann hier niemand wissen, was in dieser Frau vorgeht, auch ich nicht.
    Diese vorverurteilenden Ansichten der Mehrzahl der User hier mag ich allerdings nicht teilen.
    Jede Beziehung, jede Liebe, egal zu welchem Zeitpunkt, ist immer ein Risiko.
    Den "richtigen Moment" gibt es nicht.
    Liebe muss man zulassen und Beziehung muss man wollen.


    LG
    Joachim

    Einmal editiert, zuletzt von bay-of-russel ()

  • Thread des Jahres... sehr lustig.
    Also wählt das wozu ihr lustig seid.
    Mich stimmt die Geschichte traurig...
    Warum habe ich das überhaupt soweit kommen lassen? Habe meiner Verliebtheit vertraut.
    Die gute Dame lässt mir keine Ruhe. Sagt jetzt sie wäre mit einer Fernbeziehung einverstanden. Vorher war das ein absolutes "Nogo" für sie?!
    Da haben sich wirklich zwei ambivalente gefunden... :radab


    :wand

  • Vielleicht will sie dich wirklich nicht verlieren....


    Mit dem die Liebe kommt erst nach dem kennen lernen, stimme ich dir voll und ganz zu.


    Und das was ihr gerade "durchmacht" gehört auch zum Kennen Lernen.
    Sie wart gerade deine Grenzen nicht, du hast um zwei Wochen gebeten, jetzt schreibt sie dir sie ist mit einer Fernbeziehung einverstanden...
    Zu Liebe gehört Respekt und Akzeptanz, des Anderen...


    Das zum Thread des Jahres zu wählen ist natürlich naja...sorry.
    Aber hier sind einige Kommentare gefallen die ich unpässlich finde, nicht auf den TS bezogen...

    Träume nicht dein Leben - lebe deinen Traum! :)

  • Ganz genau. Manche können einfach nicht aufs Gendern verzichten. Völlig kontraproduktiv dieses zwanghafte Schuldzuweisen.
    Dabei wurde hier sachlich und kompetent auf die Gefahren eines überstürzten Zusammenziehens hingewiesen. Sowohl für Marvie, seine neue Bekanntschaft und auch den Kindern.


    @Marvie: Aus deinen Beträgen lese ich heraus, dass du dir nichts mehr als jemanden an deiner Seite wünschst. Durchaus legitim. Gleichzeitig aber glaube ich, dass du ein Typ bist den man mit Schuldgefühlen so richtig schön unter Druck setzen kann. Du scheinst ein gutmütiger Typ zu sein, der gerne anderen hilft und gleichzeitig aber auch nicht die Gelegenheit verstreichen lässt, seinem Bedürfnis nach einem neuen Menschen in seinem Leben nach zu kommen.


    Nimm dir die vielen Gedankenspiele zu Herzen, wie eine Zukunft mit einer übereilten Beziehung aussehen könnte. Es kann doch nur von Vorteil sein wenn du dich mit deinen Kindern und deren Beziehung zur Mutter erst einmal eingroovst und parallel eine neue Beziehung beginnst.


    Was sagen denn eure/deine Kinder dazu?


    Grüße :)

  • Vielleicht helfen Dir folgende Stichworte als Leitfaden


    Realistisches Einschätzen von Gefühlen (Gleichgewicht von Herz und Verstand)
    Erwachsenes Bewerten von Situationen
    Wissen was man selber will
    Sich selbst genug sein
    Klare Linie fahren
    Abgrenzung von anderen
    Fähigkeit Nein zu sagen
    Verantwortung gegenüber sich selber, den eigenen Kindern und anderen gegenüber tragen


    Dir und Deinen Kindern gute Entscheidungen wünschend

    Es gibt ein Leben nach dem Fleischwolf ;) :devil:

  • @Marvie: Aus deinen Beträgen lese ich heraus, dass du dir nichts mehr als jemanden an deiner Seite wünschst. Durchaus legitim. Gleichzeitig aber glaube ich, dass du ein Typ bist den man mit Schuldgefühlen so richtig schön unter Druck setzen kann. Du scheinst ein gutmütiger Typ zu sein, der gerne anderen hilft und gleichzeitig aber auch nicht die Gelegenheit verstreichen lässt, seinem Bedürfnis nach einem neuen Menschen in seinem Leben nach zu kommen.


    Hey, bist du Psychotherapeut??? Triffst ganz schön genau!
    Schuldgefühle sind mein Leidensthema...


    Realistisches Einschätzen von Gefühlen (Gleichgewicht von Herz und Verstand)


    War noch nie meine Stärke... Ist grade ein gutes Übungsfeld. :rolleyes2:

  • Ich weiß wirklich noch gar nichts über diese Frau... nun

    nun, jetzt weißt du eine ganze Menge:


    - nämlich, dass sie gerne Nägel mit oder ohne Köpfen macht
    - dass sie übergriffig ist
    - dass es auch geht wie du es vorher wolltest, ...
    - aber sie muß erstmal gehörigen Druck aufbauen und schauen, dass sie ihr's durchkriegt.
    - Machtspielchen....
    - Kontrollspielchen.....
    - sie dich evt. mit Haut und Haaren "fressen" wollte.....manche kriechen dann förmlich in einen rein......grusellig.... :schiel :crazy


    DAs sind alles Punkte da würde ich schon das Weite suchen....... :nixwieweg :musswegund weder weiteren Kontakt suchen noch aufrecht erhalten wollen - sooooo schnell kann sich kein Mensch ändern...!!!


    und du weißt über dich:


    - dass du da aufpassen mußt
    - dass du dich auch ganz schön erstmal ins Bockshorn jagen läßt
    - dass du lernen solltest, auf deine Intuition zu hören
    - sie rechtzeitig wahr zu nehmen und durch zu setzen.
    - dich ab und an mal neben dich stellen und eine Situation von "außen" betrachten, was würdest du einem Freund raten........
    - und vielleicht solltest du mal hinterfragen, was dich zu dieser Frau hinzieht, die eigentlich total Grenzüberschreitend ist?
    - Bedürftigkeit? nach Liebe? nach Empathie? nach jemanden? war deine Ex genauso?


    nur so ein paar Gedankengänge von mir.....
    Kopf-Salat, DAS sagt schon alles :D




  • Bei deinem Kommentar auf den Eröffnungsthread, Kopf-Salat, bekomm ich Angst, mich in eine Frau zu verlieben.
    Zugestanden ist die Planung Richtung gemeinsamer Zukunft recht zügig, aber für ein verliebtes Paar auch nicht so ungewöhnlich, oder?
    Ihr Junge kommt nächstes Jahr in die Schule und die Anmeldefristen laufen jetzt an.
    Hier alleine vom Fehlverhalten der Frau zu sprechen und die Mitverantwortung des TE nicht zu sehen erstaunt mich.


    LG

  • Die gute Dame lässt mir keine Ruhe. Sagt jetzt sie wäre mit einer Fernbeziehung einverstanden. Vorher war das ein absolutes "Nogo" für sie?!


    Hattet Ihr nicht zwei Wochen Funkstille vereinbart? Braucht sie wirklich nur so etwas Vages zu äußern, und schon richtest Du Dich danach? Ich hoffe für Dich, dass dem nicht so ist.


    Marvi, ich verstehe gut, dass Du gerne eine Frau an Deiner Seite haben möchtest. Wem ginge das nicht so.


    Ich habe so den Eindruck, ihre Äußerung hat keinen Bezug zu einer von Dir geäußerten Frage. Oder hattest Du sie gefragt, ob sie mit einer Fernbeziehung einverstanden ist? Wenn ja, wie würde das in Dein Leben hineinpassen bzw. in das Deiner Kinder?


    Lass Dich bitte nicht jetzt schon wieder unter Druck setzen. Zum aus der Ruhe bringen gehören übrigens immer zwei.

  • bay-of-russel



    Zwischen Klammern und jemanden in die Enge treiben und spontan, aufgeschlossen und offen sein, gibt es aber doch einen gewaltigen Unterschied.


    Ich kann es sehr gut nachvollziehen, sich als AE mit drei Kindern da überrumpelt und zerdrückt zu fühlen.


    Außerdem Zusammenzug nach vier Wochen ohne Alternativen bzw. Probewohnen im Alltag ist schon recht hurtig. Ohne Kinder ja, mit fünf Kindern insgesamt schon sehr komplex.


    Bis zur Einschulung ist noch ein Jahr, man kann bei Umzug ein Kind auch kurzfristig anmelden, ich würde mir genau diese Jahr gönnen, evtl als Frist setzen, wenn es funktioniert ist doch gut, und wenn nicht, ist es vor allem für die Kinder schonender.


    dass TE und seine Freundin von gemeinsamer Zukunft träumen, ist ja auch schön, wenn das Tempo auch unüberlegt wird.



    Und über Planung zu sprechen und diese zügig gleich umsetzen zu wollen gibt es ja auch noch verschiedene Stufen.


    Außerdem spielen da noch viele andere Parameter mit rein, wie finanzielle Situation, Job, Kinderanzahl und emotionale Vorerfahrungen bzw. Schädigungen.


    Persönlich finde ich es beneidenswert, wenn jemand total offen und frei sein kann, weil ich eher eine Frau bin, die oft vom worst case ausgeht und meist Haken und Schwierigkeiten fürchtet.




    LG Jona


  • Hier alleine vom Fehlverhalten der Frau zu sprechen und die Mitverantwortung des TE nicht zu sehen erstaunt mich.


    LG


    welches fehlverhalten den seitens des TS?


    was kann man ihm den vorwerfen? etwas die eigene unsicherheit, seine bedürftnisse und sehnsüchte und wünsche die im kontext zu seiner vernatwortung, der jetzigen lebenssitaution steht?
    wir gehen in situationen des lebens und bemerken doch erst dann was uns gut tut, nicht gut tut, was uns überfordert und was wir nicht wollen und wollen ...


    du hast es schon erwähnt was verliebtsein und liebe für dich bedeutet... aber ich kenne meine und auch viele andere interpretationen davon ...
    verliebtsein und die ersten monate die "schokoladenzeit" (wie löwe es so schön gesagt hat) zu leben ist was anderes als das was danach in der zeit entsteht ... eben liebe. tiefe gefühle zueinader die einem den anderen den freiraum geben sich zu bleiben, sich nah zu sein, ohne alltäglich zu werden und die macken, schattenseiten des anderen zu akzeptieren und immer im "gespräch" zu bleiben ... kompromisse finden ...
    wenn man alleine, unabhängig ist, ohne verantwortung und verpflichtung ist es etwas unkomplizierter .... aber so und v.a. mit kindern und erst mal bei sich selbst anzukommen wird das ganze schon komplizert ... dazu kommt das jeder in unsere situation schon mal eine leben davor gelebt hat und wir andere sichtweisen, einstellungen, verletzungen uvm haben die uns sicherlich geprägt haben ...



    und jetzt mal ganz im ernst .... nach 2 monaten und in der kürze der zeit (letztendlich wenige tage und ein paar stunden die sie zusammen verbracht haben) sich und sein komplettes leben aufzugeben ... ist entweder recht naiv, oder man möchte wenn auch unbewusst, vor seinem leben flüchten...


    wir haben durch das wir erleben alle unsere "rucksäcke" zu tragen ... und von einem möglichen partner erwarte ich das er das akzeptiert und das er mir meinen freiraum lässt, so wie ich ihm, und wenn es passt dann werden sich immer wege finden und kompromisse .... gemeinsam und eben auch für sich.

    ^^ superkalifragelistischexpialigetsich ^^


    "ich bin gerade wie ich bin, weil ich mich jetzt genauso brauche"


    lg chia :wink