aufgeblasene Luftballons in Kinderkrippe

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  • Ich war gerade mit meinem Sohn in der Krippe zur Eingewöhnung und war leicht geschockt, als ich sah, dass eine Vielzahl von aufgeblasenen Luftballons den Kleinkinder zum Spielen gegeben wird. Mir ist seit Ewigkeiten bekannt, dass dies beim Platzen während des Reinbeißens zum Erstickungstod führen kann. Nun bin ich besorgt und stelle mir die Frage, ob mein Kind da gut aufgehoben ist. Was meint Ihr, reagiere ich über?

  • Luftballons waren genau aus diesem Grund früher für mich immer der Albtraum, da war ich auch ein Schisser. Hast Du es mal angesprochen?

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Doch das habe ich schon angesprochen. Und habe meinem Kleinen auch die Luftballons weggenommen, weil er ja sofort alles in den Mund steckt.


    Aber grundsätzlich wird es dort weiter so gehandhabt, oder was haben sie geantwortet?

    LG
    CoCo



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    ~ Khalil Gibran ~





  • Denen ist nicht bekannt, dass das gefährlich sein könnte. Sie sammeln die Schnipsel vom geplatzten Luftballon ja gleich auf. Aber das ist ja nicht das Problem. Es geht ja vor allem darum, wenn die KInder in den Ballon beißen und dann vor Schreck einatmen.

  • Na ja, jetzt ist es ihnen ja bekannt... :schiel Wenn sie es trotzdem nicht ändern wollen, bleibt Dir wohl nur, zu fragen, wann die Ballons wieder dran sind und an dem Tag für andere Betreuung zu sorgen?

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Wenn es ihnen nicht bekannt war und sie Deinen Hinweis auch nicht ernst nehmen - so scheint es mir aufgrund Deiner Schilderung zu sein -, dann hilft evtl. etwas schriftliche Unterstützung. Zusätzlich würde ich das Thema auf dem nächsten Elternabend ansprechen.


    Link zum Elternforum Sicherheit zum Thema Gefahren durch Luftballons


    Link zu Greenpeace zum Thema Schadstoffe in Luftballons


    Vielleicht hilft das, sie umzustimmen.

    Im Forum gängige Abkürzungen:
    ABR: Aufenthaltsbestimmungsrecht (kann sich auf das alleinige ABR beziehen) / ASR: Alleiniges Sorgerecht / GSR: Gemeinsames Sorgerecht / SR: Sorgerecht
    BU: Begleiteter Umgang oder Betreuungsunterhalt / KU: Kindesunterhalt / UHV: Unterhaltsvorschuss / WM: Wechselmodell / BET: Betreuungselternteil / UET: Umgangselternteil
    TE bzw. TS: Threadersteller bzw. Themenstarter / JA: Jugendamt
    KV: Kindsvater / KM: Kindsmutter / ET: Elternteil / GE: Großeltern

  • ich persönlich halte das für überreagiert :rotwerd


    die Kinder sind unter Aufsicht- und mal ganz ehrlich.... für was gibt es keine Beispiele, dass es gefährlich sein könnte?


    Dann kann man ja fast gar nichts mehr mit den Kindern machen?


    Seifenblasen geht nicht- Luftballons auch nicht- Sandkasten nicht- Hüpfburg nicht- Fahrradfahren nicht- Bauklötze nicht- Stofftiere nicht- Schwimmen nicht- Topfschlagen nicht....


    was geht denn überhaupt noch? *grübel*

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • Seifenblasen geht nicht- Sandkasten nicht- Hüpfburg nicht- Bauklötze nicht- Stofftiere nicht- Topfschlagen nicht....


    Hm? Warum geht das alles nicht? Ich habe jetzt mal Schwimmen und Fahrradfahren wegen Kleinkindern weggelassen... ;)

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Seifenblasen könnte man trinken, Sand in die Augen werfen, beim Hüpfen aufeinander springen, mit Bauklötzen wird geworfen, Stofftiere sind voller Schadstoffe und werden angelutscht, statt dem Topf werden die anderen Kinder geschlagen usw...


    Ich halte beaufsichtigte Luftballons nicht für gefährlich. Das ist aber uninteressant - denn wenn die TS es für gefährlich hält, dann hat sie kein gutes Gefühl in der Krippe und sollte sich eine andere suchen.
    Grundsätzlich ist das doch kein Problem, das dann auch zu tun!


    LG Ute

    Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

  • Seifenblasen könnte man trinken, Sand in die Augen werfen, beim Hüpfen aufeinander springen, mit Bauklötzen wird geworfen, Stofftiere sind voller Schadstoffe und werden angelutscht, statt dem Topf werden die anderen Kinder geschlagen usw...


    Natürlich kann bei all den Sachen auch etwas passieren - wobei man durch Sand im Auge in der Regel nicht gleich tot umfällt - wenn ein Stück Luftballon eingeatmet wird, allerdings schon...


    Aber Du hast Recht - egal, wie wir das sehen - wichtig ist, wie es kullerkeks damit geht...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • ich persönlich halte das für überreagiert :rotwerd


    Solange bis etwas passiert und es heißt "Wieso wurde das zugelassen, das hätte man als Aufsichtsperson doch wissen und verhindern müssen ...."


    für was gibt es keine Beispiele, dass es gefährlich sein könnte?


    Sicher kann immer etwas passieren ... auch wenn man direkt daneben steht.
    Als Aufsichtsperson trägt man eine ungeheure Verantwortung und kommt Teufels Küche wenn man "leichtsinnig" etwas verschuldet, wie z.B. Kleinkinder mit Luftballons oder Seifenblasen spielen lässt ...

  • Leute gönnt den Kleinen auch ein paar Erfahrungen und Freiheiten.
    Diese Überreaktionen sind schrecklich.
    Nur zur Info...
    Bei der Einschulung wurde offiziell von der Direktorin mitgeteilt "die Kinder mögen bitte bitte auch mal mit Schlamm kneten dürfen"
    Kitaleitung Zitat:" Es gibt Kinder die trauen sich nicht von 40 cm hohen Steinen zu springen."
    Kinderarzt :" Babys sind stabilen als sie aussehen "
    Nachbarskind : hat eine Reißzwecke verschluckt und überlebt


    und ehrlich... überlegt doch mal was wir für einen Spaß mit solchen Dingen hatten-- Restrisiko gibt es immer aber im allgemeinen
    werden Kinder groß und Erwachsen


    Liebe TS
    Wenn dir die Kita so nicht zusagt ( und du scheinst kein gutes Gefühl zu haben )
    dann schau dich nach einer anderen um. Du wirst immer etwas finden was dir nicht gefällt
    aber meistens ist so ein Gefühl für Gefahr schon richtig hat aber vielleicht nichts mit Luftballons zu tun.

    Uralt Song
    ob es nun so oder so oder anders kommt , so wie es kommt so ist es Recht…..trala lalala
    - egal ! einfach weitertanzen !

    Einmal editiert, zuletzt von Antje77 ()

  • das problem ist ja eigentlich das man eine sorgen nicht abschalten kann nur weil es andere albern finden .. man wird belächelt und ist sofort der spielverderber. eigentlich muß man sich für seine angst nicht rechtfertigen. ich würde mit der leitung sprechen und dort darum bitten eine ungefährliche alternative anzubieten.

    Stell dir vor, du wärst verzaubert.

    How to be an Artist-SARK

  • Bei uns in der Kripep/Kita/Hort wurden gestern Luftballons verteit und genutzt (offenes Konzept) und durften auch ohne Sicherheitshinweis mit nach Hause genommen werden.


    Mir persönlich war auch nur eine Gefahr beim aufblasen bewußt.


    Grundsätzlich gilt bei der Entscheidung (wenn man die Wahl hat) für eine Betreuungseinrichtung - das Bauchgefühl muss passen - sonst lass es.

  • Ich persönlich, fände es auch nicht schlimm.


    Aber was du machen kannst: trage das dem Elternbeirat vor, das dieser das mit der Leitung besprcht.


    Auf einem Elternabend würde ich es nicht ansprechen...

    Träume nicht dein Leben - lebe deinen Traum! :)

  • Bei uns in der Krippe gabs immer gern Luftballons bei Festen und auch Luftschlangen, Konfetti und so Sachen. Die Kinder habens geliebt. Seifenblasen gabs immer zum Sommerfest, auch das haben die Kinder geliebt. Unter Aufsicht ist das alles kein Problem. Bei uns gab es zur Adventszeit grundsätzlich auch eine echte Kerze im Flur bei der Krippe. Die Kinder wußten, die ist tabu und es war ok für sie. Ich finde es überreagiert.


    Wenn du dich mit deinem Problem damit nicht ernstgenommen fühlst, dann geh da nicht hin. Wie auch schon gesagt: du wirst immer etwas finden was dich stört. Und du wirst wahrscheinlich deinem Kind nicht vermitteln können, dass es da sicher und gut aufgehoben ist, wenn du es anders empfindest.

  • Solange bis etwas passiert und es heißt "Wieso wurde das zugelassen, das hätte man als Aufsichtsperson doch wissen und verhindern müssen


    nein- das grösste Risiko am Leben ist das Leben an sich ;-)
    Rein persönlich (!) glaube ich, dass die Freude am Leben wichtiger ist, als ein gewisses Risiko- da muss man für sich selber schauen, welche Grenzen einem persönlich die richtigen sind-


    hier hat die TS nach Meinungen gefragt-
    (das grösste Risiko ist und bleibt nach Tätigkeiten/Gefahren im Haushalt, Auto fahren- dennoch nutzen die meißten ein Auto- das ist für mich persönlich widersprüchlich :frag )


    Ich persönlich kann damit leben, dass es Unfälle gibt- sowohl unter meiner Aufsicht, als auch unter der Aufsicht anderer-
    sogar damit, dass sie jetzt mit 18 durch die Lande kutschieren, und sich selber beaufsichtigen ;-) aber das "Üben" mit Risiko umzugehen.... das musste ich Ihnen mitgeben
    (ich hoffe, das wird richtig verstanden :bet)

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • Ich kann auch gut mit Unfällen leben, meine Kinder hatten auch schon gebrochene Arme, haben ausversehen Schlehenweingetrunken, gebissen, sind gegen Tischkanten gefallen, hatten ausgeschlagene Zähne. Bei diesen Luftballons geht es aber nicht um Unfälle, bei denen alles wieder gut wird. Beißt das Kind hinein und holt vor Schreck Luft, dann wars das, dann ists oft vorbei. Und mein Kind beißt in alles hinein, weil es einfach in dem Alter Oral erkundet. Es sind zwei Erzieher auf 15 Kleinkinder, da kann man nicht überall sein. Das eine Kind wird im Wickelraum gewickelt, bleibt eine Erzieherin, die dann wirklich alles mitbekommt? Gewisse Gefahren müssen nicht sein. Da ich mir keinen anderen Kindergarten aussuchen kann. Es gibt bei uns nur den einen in der Gemeinde, werde ich das noch mal ansprechen und bitten, mir bei Luftballoneinsatz Bescheid zu geben, dann muss für den Tag eine andere Betreuung her.
    Sicherlich passieren die meisten Unfälle im Haushalt und viele im Straßenverkehr, das lässt sich nicht ändern. Aber Gefahren, die leicht abzustellen sind, muss man ja nicht heraufprovozieren.