Thesisarbeit steht an...Brainstormin

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  • Hallo!


    Lange habe ich hier nicht mehr mitgelesen oder geschrieben. Habe eine Menge zu tun bedingt durch das Studium, meine Kinder und Alltagsbelange. Kennt hier wohl jed


    Jedenfalls befinde ich mich gerade innerhalb meines Studiums "Sozialpädagogik / Soziale Arbeit" in der Abschlußphase und bin in der Aufbauphase für meine Thesisarbeit. Wer hätte es gedacht, es fällt mir doch weitaus schwerer mich auf ein Thema einzupendeln als ich dachte.


    Eventuell kann mir hier ja geholfen werden, denn ich liebäugle mit dem Thema Recht an sich und speziell im Falle des alleinerziehenden Elternteils.


    Habt Ihr ggfs. Vorschläge, welche Themen Ihr gern lesen würdet, wenn man Euch fragen würde?


    Fragestellungen, die Euch vllt. schon mal durch den Kopf gegangen sind, wie z. B. "Alleinerziehend und Vollzeitarbeit" oder "von Alleinerziehend zur Patchworkfamilie, welche finanziellen Hilfen"....


    Die nächste Frage wäre, wäre es möglich den ein oder anderen dann auch anonym als Interviewpartner zu bekommen? Wenn ich in diese Richtung gehe, brauche ich auch Interviewpartner um meine Forschungsergebnisse zu belegen / zu stützen, würde sich dafür jmd. interessieren und mitmachen können / wollen?


    Jedenfalls :thanks: und nette Freitagsgrüsse,


    Eure "Linda77" :sonne

    Herzenswärme
    noch immer die beste Energiequelle

  • Hallo,


    vielleicht könnte auch interessant sein, weil mir es selbst früher oft so ging:


    - Alleinziehend - "Familie" 2. Klasse
    - Alleinerziehend gleich allein gelassen - welche Hilfen kann man wo bekommen


    etc.


    Würd mich auch für Fragen zur Verfügung stellen

  • Spannend wäre auch
    Elternebene vs Paarebene


    Da kannst du gerade rechtlich etliches machen und findest hier mit Sicherheit schätzungsweise 200% aller User, die dazu etwas sagen könnten


    PS: Mich kannst du auch gerne interviewen

  • Vielen Dank! Das ist schon einiges und einfach toll, es nimmt mir ein wenig die Furcht Interwievpartner zu finden. Das macht mir schon ein wenig Kopfweh.


    Danke!!


    Ps. werde mir Eure Vorschläge umgehend in mein Notizbuch notieren...dann hab ich Ideen gesammelt, die ich im Gespräch mit meiner Dozentin besprechen kann.

    Herzenswärme
    noch immer die beste Energiequelle

    Einmal editiert, zuletzt von Linda77 ()

  • Mich würde rein rechtlich mal interessieren, wieso eine "normale" Angestellte 10, bzw. ich glaube 20 Tage als Alleinerziehende zu Hause bleiben kann, wenn das Kind krank ist und Beamte insgesamt nur 4 Tage Sonderurlaub haben für ein krankes Kind... Pupsegal ob Alleinerziehende oder nicht... Reicht zwar nicht für eine Thesisarbeit, aber ist mir als erstes spontan eingefallen...


    Ich würde dir auch als Interviewpartnerin helfen, vor allem, falls es um "Referendariat in Vollzeit mit Kind und alleinerziehend geht...", falls dir das was nützt!

  • mima viel Erfolg!


    @ll Hallo!


    Soooo, es ist soweit. Mein Kopf raucht. Ich brauche einen guten Titel und kann mich einfach noch nicht entscheiden.


    Ideen sind u. a. diese:


    "Alleinerziehend und Beruf - was hat sich seit 1990 getan?"
    "Alleinerziehende und ihre Kinder - Ansprüche 2015"
    "Sind Alleinerziehende Mütter die Trümmerfrauen von heute?"
    "Alleinerziehenden Haushalte - Kann der Staat die Lücke füllen?"


    Was meint Ihr so? Ich brauch irgendwie Denkanstöße, derzeit ein wenig konfus alles im Kopf.


    Vielen Dank für Eure Feedback.


    Beste Grüße,

    Herzenswärme
    noch immer die beste Energiequelle

  • "Sind Alleinerziehende Mütter die Trümmerfrauen von heute?"



    ... das ist mein Favorit, Bauchgefühl



    Studierst Du an der FK Gesellschaft + Ökonomie zufälligerweise ? :Hm :strahlen

  • Liebe Hexenmama,


    nein, studiere Sozialpädagogik :)


    Der Titel gefällt mir auch gut. Finde auch das Thema bzw. den Vergleich gut.


    Mal sehen ...

    Herzenswärme
    noch immer die beste Energiequelle

  • Hallo Linda,
    das ist ein interessantes Thema für eine Abschlussarbeit. Hast du die Arbeit denn bereits geschrieben. oder bist du noch in der Planungsphase? Falls du noch am planen bist, reicht erstmal ein trockener Arbeitstitel in dem du thematische Ausrichtung und Methodik anreißt.


    "Alleinerziehend und Beruf - was hat sich seit 1990 getan?"


    Den Titel find ich ganz nett, falls du an eine Studie von 1990 anknüpfst und sonst wenige Quellen (bis auf den aktuellen Vergleich) zur Verfügung hast.



    "Alleinerziehende und ihre Kinder - Ansprüche 2015"


    Der Titel ist mir persönlich zu weit gefasst. Da wirds schwer dem Titel gerecht zu werden.



    "Sind Alleinerziehende Mütter die Trümmerfrauen von heute?"


    Oha, gewagte Symbolik. Mich persönlich würde so ein Thema ansprechen, vielleicht gerade weil es polarisiert. Als Titel für eine Abschlussarbeit wäre mir das zu heikel.



    "Alleinerziehenden Haushalte - Kann der Staat die Lücke füllen?"


    "Kann der Staat die Lücke füllen" klingt echt super. Sehr gut zu motivieren indem man sich die Lücke erstmal definiert und gut im Ausblick zu beantworten. "Alleinerziehenden Haushalte" ist sprachlich nicht ganz einfach...könnte man vllt. mit Bindestrich schreiben?


    Viele Grüße!

  • Der Titel gefällt mir auch gut. Finde auch das Thema bzw. den Vergleich gut.


    Kleiner Nachtrag: Dann kommst du aber nicht drumrum zu erläutern warum du dich nur auf AE-Muttis beschränkst. :D

  • Es kommt sehr darauf an, was in der Diss dann auch steht ;-) . Ich finde alle Titel zu "global", sprich es ist zumindest ein Untertitel von Nöten... was hast du genau gemacht?


    Alleinerziehend und Beruf - was hat sich seit 1990 getan?


    Bezogen auf was? Welche Veränderungen thematisierst du?


    Alleinerziehende und ihre Kinder - Ansprüche 2015


    :frag Gibt es gemeinsame Ansprüche von Alleinerziehden?


    Sind Alleinerziehende Mütter die Trümmerfrauen von heute?


    :scared Ich weiß nicht, wie unkonventionell dein Prof ist, aber das würde ich unter gar keinen Umständen in Erwägung ziehen.


    Alleinerziehenden Haushalte - Kann der Staat die Lücke füllen?


    Das ist z.B. ein völlig anderes Thema als das erste... mit was hast du dich beschäftigt/ willst du dich beschäftigen? Was ist in diesem Zusammenhang "die Lücke" :frag

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Linda, ich will dir nicht zu nahe treten,
    aber der Vergleich zwischen Trümmerfrauen
    und alleinerziehenden Müttern geht gar nicht!
    Und erst recht nicht für eine wissenschaftliche Arbeit.
    Zum einen ist er unwissenschaftlich formuliert, viel zu offen
    und nur auf AE-Frauen beschränkt. Zum anderen hinkt der Vergleich
    gewaltig und suggeriert persönliche Betroffenheit, die annehmen
    lässt, dass die Verfasserin voreingenommen und nicht ergebnisoffen
    arbeitet.


    Ich würde eher einen Titel wählen wie:
    " Ein-Eltern-Familien als Adressaten sozialpädagogischer Hilfsangebote - Eine Herausforderung für die Familienpolitik? "


    Das ist weniger polarisierend, aber du hast einen Arbeitstitel,
    der klar umreißt, was du in der Arbeit beleuchtest. Außerdem hast
    du dann den sozialpädagogischen Aspekt aufgegriffen. ..


    Nur meine persönliche Meinung.

    Erziehung besteht aus 2 Dingen: Vorbild sein und Liebe. (Montessori)


    Es gibt kein problematisches Kind, es gibt nur problematische Eltern. (A.S. Neill)


    Erziehe dich selbst, bevor du Kinder zu erziehen trachtest. (J. Korczak)

  • frascita hat durchaus recht
    meine Einschätzung bezog sich auch nur auf das Bauchgefühl


    Als wissenschaftlicher Arbeitstitel vlt zu provokant


    edit sagt...einen Titel kann man ggf. auch noch ändern :Hm

  • Als wissenschaftlicher Arbeitstitel vlt zu provokant


    Und stell Dir vor, der Prof ist Mann und AE ( = 12% aller AE und Anteil schnell steigend) ..... er würde sich nicht darin wiederfinden.

  • Tausend Dank für Eure Gedanken, Zeit und Ideen!


    Hilft mir echt ungemein mich zu sortieren und zu schauen, wo möchte ich überhaupt hin mit meiner Arbeit.


    Es fällt mir einfach ungemein schwer, dieses so große Themenfeld klein zu fokussieren.


    Das mit den Trümmerfrauen lasse ich dann mal wohl. Kam mir in den Kopf als ich auf der Homepage vom Bonner Frauenmuseum geschaut habe und es dort eine Ausstellung zum Thema Alleinerziehende gab / gibt. Da gab es eben auch das Thema Frauen in der Nachkriegszeit.


    Ich lass es aber, denke auch, dass es den Rahmen sprengen könnte.


    Mein Ziel ist es eine klar strukturierete Arbeit abzuliefern, die mein Studium erfolgreich beendet. Das ist mein Ziel.


    Zum Thema "Kind und Beruf" würde mich einfach interessieren wie sehr haben sich die Bedingungen gewandelt, verbessert oder eben nicht merklich verbessert. Dazu gibt es ein Fachbuch aus dem Jahre 1988, was man eben gut als Vergleich nehmen könnte.


    Dann habe ich mir überlegt zum Thema Lücke über den Staat ausfüllen? Damit ist das Finanzielle gemeint.


    Ich denke weiter nach....


    Tausend Grüsse

    Herzenswärme
    noch immer die beste Energiequelle

  • Zum Thema "Kind und Beruf" würde mich einfach interessieren wie sehr haben sich die Bedingungen gewandelt, verbessert oder eben nicht merklich verbessert. Dazu gibt es ein Fachbuch aus dem Jahre 1988, was man eben gut als Vergleich nehmen könnte.


    Dann habe ich mir überlegt zum Thema Lücke über den Staat ausfüllen? Damit ist das Finanzielle gemeint.


    Also eher eine Betrachtung sozialpolitischer/sozialhistorischer Entwicklungen finanzieller, staatlicher Unterstützung für Ein-Elternfamilien?

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

    Einmal editiert, zuletzt von campusmami ()