Hallo ihr Lieben,
einige kennen vielleicht meine Geschichte.
Ich habe im Mai 2012den Unterhaltstitel erwirken können, habe allerdings noch nicht davon Gebrauch gemacht. Mein Exmann und ich sind noch verheiratet und wir haben es zwischendurch immer wieder versucht, aber wir sind kläglich gescheitert. Ich konnte ihm nicht verzeihen, dass er unseren Sohn (damals 8 Monate) und mich alleine gelassen hat, keiner wusste wo er sich aufhält, mir das Auto wegnahm, welches über mich lief und ich abbezahlte und ich, damals noch in Elternzeit nicht genug Geld hatte, um die Wohnung von 820€ zu bezahlen. Damals bin ich mit meinem Sohn zu meinem Bruder gezogen, wir lebten alle drei in einer 2 Zimmer Wohnung und na ja, dann fing ich wieder an zu arbeiten, hatte aber Schulden aus der Ehe an der Backe, Miete, Fahrtkosten und Tagesmutterkosten. Die ich noch heute alleine bestreite.
Wir näherten uns irgendwann letztes Jahr im Spätsommer an und wollten es erneut versuchen, allerdings in getrennten Wohungen. Es gab immer wieder Streit, so dass wir uns einigten "nur" Eltern zu sein und abzuwarten, wie es weiterginge. Ich habe, in guter Hoffnung, nichts unternommen, was den Unterhalt anging. Wenn ich ihn fragte, ob er uns wenigstens etwas helfen könne, sagte er nur, er hätte selbst wenig und außerdem wären wir ja nicht geschieden, somit müsste er kein Unterhalt bezahlen.
Er arbeitet im Einzelhandel und hat montags immer frei. Sonntag un Montag waren die Papatage und somit konnte ich Montags arbeiten gehen, da montags die Tagemutter geschlossen hat. Doch er fing an Ausreden zu haben: Es würde regnen und ohne AUto, könne er den Kurzen nicht abholen, dann rief er abends an, er würde mit einem Freund den Kleinen doch noch abholen können. Also immer so, wie es für ihn bequem war.
Wie oft habe ich ihm den Kleinen Montags vorbeigebracht, damit ich wenigsten arbeiten gehen konnte.
Jetzt ist RICHTIG Schluss und er versucht mir über den Kleinen zu schaden. Er meldet sich nicht, nichtmal sonntags...ich muss schauen, wie ih Montag arbeiten kann. Ich habe nun meinen Anwalt kontaktiert und die Lohnpfändung angekurbelt. Er ist viele viele Monate im Rückstand!
Aus der Wut heraus habe ich ihm gesagt, dass er den Kleinen erst sehen kann, wenn seine Anwältin ein Schreiben aufsetzt, aus dem hervor geht, wann und wie das geregelt abläuft. Ich habe keine Kraft mehr ihm hinterherzutelefonieren, ob und wann er den Kleinen sehen mag!
Nun herrscht seit über 2 Wochen Funkstille. Kein Anwaltsschreiben, kein gar nichts. Die Scheidung, auf die er noch vor 1,5 Jahren scharf war, will er mir überlassen. Ich weiß auch weshalb er das macht, damit er sich eines Tages nichts vorzuwerfen hat, denn "die Scheidung" hat ja SIE eingereicht.
Mir geht es schlecht, habe Zukunfstängste, fühle mich überfordert...Montags schauen, wer den Kleinen nimmt, arbeiten, einkaufen, bis Juli muss ich eine neue Wohnung gefunden haben, finanziell schaffe ich es so langsam auch nicht mehr... ich habe Panikattacken entwickelt, habe Angst vor Krankheiten (meine Mutter ist vor 3 Jahren an Krebs gestorben)...usw...die Luft ist raus! Ich habe keine freude mehr am Leben. ![]()
Auch wenn ihm das Gehalt gepfändet wird, was wird am Ende wirklich auf mein Konto überwiesen?
Er schuldet meinem Kind über 1.000 €, er verdient allerdings nur 1.200€... es ist Geld, mit welchem ich eh nicht rechnen kann. Aber es müsste, da ich ab Juli ein großes Problem habe. Ich höre von allen Seiten, dass ich nicht mehr arbeiten gehen soll, es würde sich nicht lohnen, da am Ende wenig übrig bleiben würde und ich mich damit kaputt mache.
Ich verdiene 1.360€ netto + 184€ Kindergeld, habe Schulden die ich abbezahle, Monatskarte kostet mich 140€ im Monat, Tagesmutter 280€ usw... aber ich habe eine gute Ausbildung nur zu Hause rumsitzen und vom Staat leben??? Nein, so würde ich meine letzte Achtung vor mir selbst verlieren.
Ich weiß gar nicht mehr weiter!!!!!!!!!!