Umgang Baby 7 Monate

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  • Da ich hier immer wieder von Problemen beim Umgang etc. lese... was wäre denn euer Vorschlag um einem Baby gerecht zu werden?


    Das JA gab mir dazu nicht wirklich Tipps... sie meinten nur - was immer für sie und KV OK sei.
    Ich machten den Vorschlag 2x die Woche 2h...KV hat angeblich nicht so viel Zeit und wollte nur alle 2 Wochen max. 4h ( in real sah das bisher so aus das er ihn nur 1h hatte weil der Kleine natürlich schon nach kurzer Zeit geweint hat)


    Bindung zum KV gleich null weil er sich noch nie gekümmert hat... mir wird vor jedem Umgang schlecht, aber das JA riet mir dazu die beiden alleine zu lassen ( wobei mir da echt der Kragen langsma platzt, in Krippen, bei Tagesmüttern etc. wird wochenlang Eingewöhnung gemacht und ich soll dem KV einfach mein Kind geben).
    Ich bin mit der Lösung grad ziemlich unglücklich.


    Jetzt sieht aber wohl auch der KV das er sich vielleicht doch mehr einbringen muss... was wäre also eine gerechte Lösung??

  • Hi,
    kurze, aber öftere Umgänge wären ideal...
    Kommt immer auch auf Eure Elternsituation drauf an.
    Meine hatte damals 2x wöchentlich nen Vormittag, später dann mehr.
    Um sich Vater und Kind aneinander gewöhnen zu lassen, täte es doch auch gut,
    mit Rat und Erfahrung in "Reichweite" zu sein.
    Ich hab damals den Umgang beim Säugling in meiner Wohnung stattfinden lassen, wobei
    ich mich als Person und Mutter ganz rausgenommen habe.
    Der Vater konnte fragen und ich ihm helfen, wenn r das denne wollte....
    Später, als die Vater/Kindbeziehung fester wurde, fuhr er zum Spielplatz etc... allein mit Kind
    und holte dann irgendwann den Zwerg für ein paar Stunden zu sich.


    Es ist schon Situationsabhängig....

  • KV Und ich gemeinsam.... das geht gar nicht im Moment.


    Das JA hat ihn gebeten sich mehr Mühe zu geben ( und ihn nicht schon nach 1h abholen zu lassen) Sollte daher der VOrschlag kommen mehr Zeit mit ihm zu verbringen wäere das ja toll... ich hab jetzt halt ziemlich Angst das er mich dann einfach nicht anruft :(

  • Jetzt sieht aber wohl auch der KV das er sich vielleicht doch mehr einbringen muss... was wäre also eine gerechte Lösung??


    Ich habe diese Geschichte ja auch durch. Mein KV verabschiedete sich erst einmal aus seiner Verantwortung, als es nach dem ersten Lebensmonat nicht gleich so lief, wie er es selbst wollte. Den Spruch vom JA, den du zu hören bekommen hast, habe ich auch hingeworfen bekommen. Der hilft leider überhaupt nicht weiter, wenn sich die Eltern bereits in dem Stadium überhaupt nicht einigen können.


    Nach meiner Erfahrung mit meiner Kleinen und ihrer Entwicklung würde ich in dem Alter jedenfalls sagen, dass zwei Wochen Abstand zwischen den Umgängen zu groß ist. Meine Kleine erinnerte sich nach zwei Wochen oft schon gar nicht mehr an die Leute, die sie vor zwei Wochen gesehen hat. Vor allem nicht nach so kurzen Umgangszeiten.


    Ich würde mindestens einmal die Woche Umgang machen, besser zweimal. Und dann vielleicht drei Stunden am Stück.


    Hinzu kommt ja, dass ihr schon einen Konflikt habt und du dich nicht wohl fühlst. In der Situation können zwei Umgänge die Woche zu einem echten Gewaltakt werden. Ich hatte das auch eine Weile so, und irgendwann wurde ich gar nicht mehr gesund, weil mich diese häufigen Begegnungen mit Konfliktpotential regelrecht krank machten.


    Also - wenn du auch die Belastung für die selbst gering halten möchtest, dann würde ich einmal pro Woche für drei Stunden befürworten.


    Gib ihm das Kind mit, denn wenn du es nicht machst, dann verschärft das euren Konflikt nur. Es ist schwer, weil das Kind noch so klein ist, und im Zweifel besteht keine Vertrauensbasis, aber dich wird auf Dauer sowieso niemand fragen, ob du dem Vater vertraust oder nicht. Du wirst ihm einfach vertrauen müssen. Fang besser möglichst bald damit an, damit es nicht ausartet.


    Ich kann deine Bedenken vollkommen verstehen, aber ich habe schon einen Großteil Hölle hinter mir und würde heute sagen:


    Nimm und geh' mit Gott, aber geh'.

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  • meine kleine ist jetzt 10 monate in kann sie im idealfall 3x die woche sehen, wobei meiner Meinung nach in dem Alter noch zu wenig ist.Man muss aber als KV auch wollen
    Grüße
    Mark


    und wenn der Anwalt sagt - du willst - zählt das auch? :hae:


    sorry, der spass ist hier wohl fehl am Platz, aber das ist meine Meinung dazu.
    Wie auch immer... werd ihm wohl mal meinen alten Vorschlag erneut unterbreiten von 2x die Woche 2h. Mal sehn wie das ankommt

  • @ Blume
    wie gesagt man muss als KV den Umgang auch wollen, und nicht durch JA oder RA auferlegt bekommen. ich möchte doch meine kleine sehen um eine Bindung aufzubauen und nicht ein auferlegtes Pflichtprogramm abarbeiten.

  • nicht ein auferlegtes Pflichtprogramm abarbeiten


    Man sollte es eben aber auch nicht so sehen, als ob man da ein Pflichtprogramm abarbeitet.
    Es macht schon Sinn, die eine oder andere Reglung einzuhalten und es konsequent zu machen.
    Alles andere geht auf Kosten der Beziehung zwischen Kind und UET.

  • Wenn Umgang, dann nur mit dir. Warum? Weil sich der Vater sonst heillos überfordert fühlt. Deswegen wird er auch den Kontakt immer mehr einschlafen lassen. Er würde wohl gerne, weiss aber nicht, was er genau mit dem Kind alleine anfangen soll. Klar, im Arm halten, etwas spielen usw., aber man stößt dann recht schnell an die Grenzen als jemand, der keinen richtigen bezug hat und auch sonst keine Erfahrung mit Kindern hat.


    Wenn er jetzt weiterhin recht oft kommt und du aber dann dabei bist und ihm hilfst, wie er mit dem Kleinen umgehen soll dann fühlt er sich nicht mehr so unsicher und kommt vielleicht auch wieder gerne wieder. Voraussetzung ist natürlich, dass der Vater auch will, sonst gehts natürlich nicht.

  • Wenn er jetzt weiterhin recht oft kommt und du aber dann dabei bist und ihm hilfst, wie er mit dem Kleinen umgehen soll dann fühlt er sich nicht mehr so unsicher und kommt vielleicht auch wieder gerne wieder. Voraussetzung ist natürlich, dass der Vater auch will, sonst gehts natürlich nicht.


    Der Vater scheint ja aber auch mit dem Kind alleine sein zu wollen. Ich glaube, es ist auch eher der natürliche Wunsch eines Vaters, alleine mit seinem Kind zu sein, wenn die Beziehung zur Mutter eben nicht mehr läuft. Wenn man dann als Mutter zu viel anwesend ist, zieht sich der Vater vielleicht noch schneller zurück, weil er das nicht will.


    Aber gegen das generelle Problem, nichts mit einem Säugling anfangen zu können, das wird man so oder so wahrscheinlich nicht lösen können. Ich habe meinem KV auch gesagt, dass ich will, dass er den Umgang voll ausschöpft, aber er wollte nach nicht einmal zwei Stunden nicht mehr und sagte, dass er nach zwei Stunden nicht mehr weiß, was er mit dem Kind machen soll.


    Als Mutter kriegt man den Tag ja auch irgendwie rum, aber wenn ein Vater sich da keine Gedanken machen will, dann ist das wahrscheinlich einfach so. Besser wird es nicht davon, dass ihm die Mutter als Begleiter aufs Auge gedrückt wird.

  • Hallo,


    als unser Kleiner 7 Monate alt war sah der Umgang folgendermaßen aus:


    2x die Woche für 2-3 h gemeinsam, d.h. ich war immer dabei...es fand meist in der Wohnung vom KV oder draußen irgendwo statt.
    oftmals hat uns der KV nur beim Spielen zugesehen,manchmal auch mitgespielt, gefüttert etc. je nachdem was der Kleine zugelassen hat.
    mein 'Mann und ich gemeinsam in einem Raum ging damals eigentlich auch gar nicht!!! es war die Hölle, aber ich habs damals für richtig befunden das auf mich zu nehmen für meinen Kleinen.
    mein Mann hätte zu Beginn gar nicht mit dem Kleinen allein sein wollen...zum einen wusste er nicht was er mit ihm anfangen soll, zum anderen wollte er auch nicht dass sein Kleiner 2 Stunden lang brüllt bis Mama wieder da ist.


    nach ein paar Wochen hat er den Kleinen bei einem der Umgänge allein bei sich gehabt für 2 Stunden.


    wieder ein paar Wochen später (da war der Kleine dann so 13 Monate alt) hat er den Kleinen jeden Samstag von 13.00 - 18.00 allein bei sich gehabt und mittlerweile hat er ihn von 10.00 - 19.00.


    mir wäre es lieber der Kleine könnte seinen Paps auch unter der Woche mal sehen, aber KV hat keine Zeit :pfeif . Übernachtungen will er gar net. geschweige denn das ganze WE.


    2x/Woche für 2 Stunden halte ich für ideal in dem Alter. und mir wärs egal was das JA sagt, ob du den Kleinen allein lassen sollst...tu das was dir und dem Kleinen gut tut. es handelt sich ja nur um ein paar Wochen bis die Bindung hergestellt ist, ich denke da kann man sich irgendwie zusammenraufen für die 4 Stunden.


    drücke dir die Daumen dass ihr eine Regelung findet, die euch allen gut tut :-)

  • Danke für eure Infos!!
    Ich werd das mit den 2x 2h einfach mal ansprechen ( wobei er von 1x die Woche geredet hat) und auch nochmal das ich gerne dabei wäre.
    Ich will ihm ja seine Zeit mit dem Kind alleine geben... aber die letzten Male gab es leider nur Probleme ( wie gesagt er rief mich oft schon nach 1/2h an ich soll den Kleinen wieder abholen).
    Und ich weiß leider auch das der KV schnell gestresst ist.


    Obs klappt weiß ich nicht, aber probieren kann mans ja mal :)

  • Hallo,


    ich als Papa möchte lieber mit dem Kind allein sein. Schön und gut wenn die Mama daneben stehen will mir Rat und Tat. Aber genau das nervt dann unglaublich. Papa sein heißt auch lernen, auch nen Umgang aufbauen, eine Beziehung aufbauen, einen Weg finden, das Baby anzufassen, auf den Arm zu nehmen, ein Gefühl bekommen warum ein Baby in welchem Moment weint. Das geht nicht so einfach, wenn Mama daneben steht und beim jedem Moment daneben steht.
    Bin dafür, so frühzeitig wie möglich einen alleinigen Umgang. So kann sich Kind und Papa am besten an sich gewöhnen und Papa lernt schneller für das Kind zu denken, als wenn Mama ihm diese Gedankengänge und eventuelle Wege abnimmt.
    Klar ist sowas wie Stillzeiten zu berücksichtigen. Aber auch seine Arbeitszeiten und die Entfernung. Wenn ein Papa 100km zu fahren hat, kann ich nicht als Mama erwarten, dass er 4x die Woche für ne halbe Stunde vorfährt.

  • Er wohnt 6km weg und geht 5 h am Tag in die Schule ... ist aber trotzdem sehr gestresst :hae:


    ich hätte ja prinzipiell nichts gegen alleinigen Umgang von z.B. 2h... aber dann muss ich mir auch 100%ig sicher sein das der KV mich auch wirklich anruft und um Hilfe bittet wenn sich der Kleine nicht beruhigen lässt. Und das bin ich mir leider nicht mehr :(

  • Hallo,


    also meine Tochter ist jetzt 9,5 Monate alt und KV kommt jede Woche für 1 Tag. Wobei ich momentan auch am überlegen bin, das auf alle 2 Wochen zu beschränken.


    Er ist jetzt seit 5 Wochen in seiner Heimat und bisher kamen sage und schreibe 2 nichtssagende Mails, mehr Interesse hat er an seiner Tochter nicht, also warum soll ich dann jede Woche meinen freien Tag auch noch mit ihm verbringen? Für mich kommt es auch nicht in Frage, dass er sie alleine hat, denn er kann sie wirklich null beruhigen und eigentlich auch nicht wirklich was mit ihr anfangen.


    Nicht dass das jetzt so klingt, als wolle ich ihn dafür bestrafen, dass er sich nicht meldet, aber ich denke mittlerweile, dass man als alleinerziehende Mutter echt auch mal schauen muss, was einem selber gut tut, denn sonst tut das ja niemand für einen, oder?


    LG
    Emily