Vorstellungsgespräch und krank *heul* was tun? HILFE

  • Hallo Ihr lieben!


    Ich hab heute nachmittag um drei ein Vorstellungstermin als medizinische Schreibkraft.


    Seit dem letzten WE mach ich mit einer schlimmen Nebenhöhlenentzündung rum, seit Montag nehm ich schon Antibiotika.


    Ich mache momentan eine berufliche Reha, also einen Wiedereingliederungskurs für psychisch Kranke.


    Gestern hab ich mich mit Ach und Krach dort hingeschleppt um das Gespräch heute vorzubereiten. War mit der Kursleiterin noch Klamotten kaufen und wir haben Diktat geübt bis zum :ohnmacht:


    Es fiel mir wahnsinnig schwer, weil ich ganz schlecht höre im Moment und mir der Schädel brummt.


    Als ich nachmittags zuhause war, hats mich voll umgehauen. Nach einem Mittagschläfchen hatte ich 39.4 und Schmerzen ohne Ende.


    Bin dann nochmal zum Doc. Der meinte das ist völlig normal, kann sich auch mal drei Wochen hinziehen und das AB hab ich noch bis einschließlich heute. Hab ihm dann erzählt das ich heute Vorstellungsgespräch habe, er meinte nur "viel erfolg" :radab


    Heute morgen keine Besserung, hab 38.7 trotz Schmerz/Fiebermedi, hör nix und steh völlig neben mir.


    WAS mach ich denn jetzt???? :hilfe


    Hinschleppen und nicht die Leistung bringen die ich "gesund" könnte oder ehrlich anrufen und sagen ich bin krank???


    Meine Kursleiterin erreich ich noch nicht, die steckt bestimmt noch im Schneechaos


    Was würdet ihr denn machen??? :flenn:flenn:flenn

    Wenn alles um mich herum normal ist, bin ich froh das ich bekloppt bin!

  • Versuche, wenn´s irgend möglich, dorthin zu gehen......


    Ich hatte mal in nem TV-Bericht gesehen, dass ein Bewerber trotz Krücken zum Vorstellungsgespräch ist. Der Arbeitgeber hat es ihm hoch anerkannt und ihm den Job gegeben, weil er merkte, dass dem es dem Bewerber wichtig war, dort zu erscheinen.....


    Vielleicht, wenn Du Dich ein wenig schonst bis dahin.....


    Kopf hoch und gute Besserung !!!



    SunnyDay

  • auf jedenfall hingehen und dich für deinen schlechten zustand gleich vorab "entschuldigen". nicht hinzugehen, ist die blödeste idee. macht einen ganz schlechten eindruck. da musst du jetzt durch! viel erfolg wünsche ich! nimm vorher vielleicht noch ibuprophen, damit wirds dann bisserl besser. hab den gleichen krankheitsmist grad hinter mir.

    Um erfolgreich zu sein, reicht es nicht,
    mit beiden Beinen im Leben zu stehen...
    Man sollte schon ab und zu
    wenigstens eines davon bewegen..

    Einmal editiert, zuletzt von lampenschirm ()

  • erstmal gute besserung und wenn es irgendwie geht würde ich hingehen, solange deine stimme intakt ist. lg

  • Hingehen, ganz klar!


    Ich hatte mal einen Bewerber, der ist ungefähr in so einem Zustand bei uns angekommen.
    Ich hätte zwar akzeptiert, wenn er den Termin verschiebt, fand sein Verhalten aber imponierend.

  • Danke Euch für die "anregungen" und vor allem die Genesungswünsche!


    Ja, ich sehe das wie Ihr und hatte es mir auch fest so vorgenommen.


    Die Stimme ist da, wenn natürlich etwas angeschlagen, kann mich aber gut verständlich machen.


    Meine große Sorge ist einfach, das die (2 Professoren) bestimmt etwas geschrieben haben wollen, entweder vom Band oder so diktiert. Ich hör fast nix und hab so ein Rauschen in den Ohren. Zum einen nen schlimmen Druck (wie wenn man einen Berg runterfährt) und das Rauschen wie nach einem Heavy Metal 'Konzert neben den Lautsprechern :brille


    Gestern beim üben hat sich die "Diktierende" halt direkt neben mich gestellt und mir ins Ohr geplärrt. Selbst da, im "geschütztem Rahmen" war es mir irgendwann unangenehm mit dem ständigen "Wie bitte" und hab manchmal irgendwas getipselt, was irgendwie nen Sinn macht, bzw irgendwie dann auch nicht :rotwerd Und heute ist wieder alles dicht und noch schlimmer als gestern.


    Ich habe diesen Beruf noch nie ausgeübt, ausser in einem Praktikum, bin also ungelernt. Aber ich kann sehr schnell 10 Finger schreiben und durch eine frühere med. Ausbildung sind mir die Fachbegriffe recht geläufig. Ich fühl mich also irgendwie in der Beweispflicht, das ich auch ohne Ausbildug diesen Job meistern kann.


    Es handelt sich um einen sehr großen Klinikkomblex (rhönklinikum).


    Ich überlege halt ständig hin und her, ob die jetzt bei Absage von mir, einfach denken, krank ist jeder einmal und ich kann nächste Woche zeigen was wirklich in mir steckt oder eben nicht......wer sagt das ich nächste Woche gesund bin :wand:wand



    Aber beim schreiben kam mir die Idee, ich ruf einfach mal meinen HNO an und frage ob man gegen die "schwerhörigkeit" auf die Schnelle was machen kann und das mach ich jetzt ;)



    :thanks::thanks::thanks:

    Wenn alles um mich herum normal ist, bin ich froh das ich bekloppt bin!

  • Wenn die Nasennebenhöhlen dicht sind, hilft bei uns am schnellsten eine Nasenspülung mit Emser Nasensalz. Ist zwar nicht wirklich angenehm, aber effektiv.


    Ich würde gleich jetzt spülen und vor dem Termin dann gleich nochmal. Am Besten das Equipment mitnehmen und dort dann die sanitären Anlagen aufsuchen vor dem Gespräch.

  • Sorry Marlene - aber ne Spülung die man selber macht kommt nicht in die Nebenhöhlen...... Ist leider physiologisch nicht möglich...Man hat zwas nach ner nasenspülung ien freieres Gefühl - das bleibt aber nicht lange und ist nur auf die Nase selber beschränkt...... In die Nebenhöhlen sowie die Stirnhöhle kommt nur eine vom HHO gemachte Spülung hin....Und der hat spezielle Instrumente dazu ...Und ungefärhlich ist das auch nicht...

  • Hallo tarja turunen,


    bisher habe ich bei keinem Vorstellungsgespräch eine "Probe meines Könnens" abgeben müssen.


    Ich wünsche dir viel Glück und gute Besserung!


    Dito. Für gewöhnlich hat man ja Unterlagen, Zeugnisse, Prüfungsergebnisse die im Groben zeigen sollen was man kann. Bewerbungsgespräch sollte dann nur noch persönlicher Eindruck, Gehaltsvorstellungen, und weitergehende Fragen über den künftigen/bisherigen Berufsweg vermitteln usw.
    Für solche Auswahlverfahren gibt professionelle Zentren, sprich Assessment Center, kann mir nicht vorstellen das das bei der Stellenbesetzung einer medizinischen Schreibkraft herangezogen wird :hae:. Die würden ja niemals fertig werden, vielleicht in der nächsten Runde, je nachdem wieviele sich bewerben.


    Da müßten sie dir ja einen Rechner hinstellen und den Text runterleiern, würde ich mir ziemlich veräppelt vorkommen :radab.

  • Doch natürlich wird bei Schreibkräften oftmals eine Probe des Könnens verlangt. Es ist schon besser, da vorbereitet zu sein.

  • Ich werd zum Tier :ohnmacht:


    Hatte mit HNO telefoniert soll um 11.30 da sein, bin dann zur Apotheke geschlittert um Meeressalzspülung zu holen.


    Komme heim, Nachricht aufm AB, Rhönklinik mit bitte um Rückruf, Professor..... kann kurzfristig nicht ( :hae: Nebenhöhlen???? :lgh ) Termine verschoben auf Mittwoch 14 Uhr, vielen dank für Ihre Flexibilität :lach Na ist doch kein Thema oder??? :anbet:lach ich schmeiß mich weg, echt!



    Vieeeeeeeelen lieben Dank an Euch



    P.S. wie ich Gedankenkarusells hasse!!!!!!!!

    Wenn alles um mich herum normal ist, bin ich froh das ich bekloppt bin!

  • Warum lässt Du dir in der Apo ne teure Meeressalzspülung andrehen ? da macht man einfach ne normale physiologische Kochsalzlösung ( mit Speisesalz) mit Leitungswasser ( leicht warm ) und dann spült man damit.... Mache ich täglich - daher weiß ich auch das das nicht in die Nebenhöhlen reinkommt sondern nur in die Nase...


    Schelcht hören bei Nebenhöhlenentzündung kommt wenn schon die Tuben verlegt sind... Da hilft keine Spülung dagegen.... Ev solltest Du mal abschwellendes Nasenspray nutzen um die Ohrtuben wieder frei zu bekommen...


    Ansonsten müsste das Ab nach spätestens 3 Tagen anfangen zu wirken.......


    Edit sagt: Empfehlen kann ich noch zusätzlcih Gelomyrtol forte... das macht wirklich die Atemwege frei..

    Einmal editiert, zuletzt von Laetitia ()