Ex-Auskotz-Thread!!!

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  • Elasias


    Ich kann dir nur DRINGEND !!!! raten, BEVOR du solche Pläne in die Tat umsetzt, dich besser zu informieren.

    Ein Anwalt für Familienrecht wäre jetzt die richtige Anlaufstelle.


    Du spielst dem Vater gerade alle Karten in die Hände, die er braucht, um für eure Tochter das ABR zu erhalten.


    Du gehst mit einer Naivität an so eine Sache heran, da haut es mich echt vom Hocker!

  • Ich kann dir nur DRINGEND !!!! raten, BEVOR du solche Pläne in die Tat umsetzt, dich besser zu informieren.

    Ein Anwalt für Familienrecht wäre jetzt die richtige Anlaufstelle.

    ... wenn man das Verhältnis zum anderen Teil endgültig ruinieren möchte zum Schaden des Kindes. Sich zu informieren ist immer gut, und gemeinsam eine Lösung zu finden, ebenso.


    Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen (und darauf würde es dann wohl hinauslaufen) gewinnen diejenigen, die damit ihr Geld verdienen. Ein Richter muss die Konsequenzen seines Beschlusses nicht tragen - die Eltern und vor allem das Kind allerdings schon. Ich kann nur davon abraten, hier vorschnell schwere Geschütze aufzufahren.

  • Vorallem dieser Widerspruch. Papa kann eigentlich nicht aus diversen Gründen, aber für Probezeit kann er doch.


    Das funktioniert nicht, da fragt dich jeder warum es für die Probezeit doch ging, da ist er auch kein anderer Mensch.


    Wenn dann noch die Großeltern perfekt passen, brauchst du mehr als gute Argumente, die Kleine da rauszunehmen.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Das habe ich auch nicht verstanden. Papa ist für die Probezeit für das Kind gut genug, aber danach (weil er nicht kochen oder waschen kann und aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen) nicht mehr? Und zwar begründet damit, dass dann die Probezeit zu Ende ist (also weder mit Gründen, die das Kind betreffen noch solche, die mit dem KV zu tun haben)?

  • Naja, ich kenne das auch so, dass jemand, der einen Job in einer neuen Stadt anfängt, die Familie erst nach der Probezeit nachholt. Könnte ja sein, dass es mit der Stelle nicht hinhaut und dann erspart man sich einen zweiten Umzug innerhalb von 6 Monaten. Außerdem wohnen die meisten erstmal provisorisch und suchen in der Probe-Zeit eine brauchbare Unterkunft für die ganze Familie, was ja vor Ort viel leichter ist, als von ein paar 100km weg. Ich glaube, dass ist der Gedanke da hinter und hat wenig mit "gut genug" zu tun.


    Zu beachten ist natürlich, dass es sich hier eben um keine intakte Familie mehr handelt und der Vater das ganz anders auffassen könnte als ich oben beschrieben habe, so wie Ihr auch


    Zur TN: Gibt es keine Möglichkeit, das Kind in Hamburg bei Deinem Vater zu lassen? Ist auch nicht der Hit aber wäre aus Deiner Sicht ein Schritt in die richtige Richtung....

    Ob das Vorhaben insgesamt sinnig ist oder ob es nicht besser und für alle stressfreier wäre, Du machst Deine Ausbildung in Essen und schaust dann mal weiter - insbesondere, wie sich das Vater-Tochter-Verhältnis entwickelt. Hamburg läuft Dir nicht weg imho und die Strecke Essen-HH halte ich auch nicht gerade für einen Pappenstiel. Die muß ja ein Elternteil und vor allem irgendwann das Kind alle 14 Tage zweimal bewältigen. Das würde ich weder für mich noch für mein Kind wollen....

  • Hallo Elasias. Eigentlich wolltest Du Dich nur auskotzen; bekommst jetzt aber trotzdem eine Menge Meinungen zu lesen. Was ich auch für wichtig halte, weil Du viele Dinge nicht auf dem Schirm hast.


    Zum Beispiel, dass Fakten geschaffen werden, wenn Eure Tochter ein halbes Jahr bei ihrem Vater wohnt. Und es dann für Dich, sofern er sich dann querstellt, schwierig werden kann, das wieder zu ändern.


    Dass es gefühlt und "moralisch" keine gute Idee ist, eine solche Entfernung zwischen Vater und Kind zu schaffen, steht nochmal auf einem anderen Blatt.

    Daran ändert es auch nichts, dass Du das schon mehrfach angekündigt hast. Deshalb muss er das jetzt nicht gut finden.


    Ist es übrigens eine gute Idee, hier die Klarnamen von Vater und Kind reinzuschreiben? Falls nicht, könntest Du jemanden vom Team bitten, das noch zu ändern...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Danke euch allen für die vielen Antworten :)

    Ich möchte weder eine gerichtliche Entscheidung noch schwere Geschütze wie Anwälte auffahren. Das würde die komplette Angelegenheit nur unnötig noch komplizierter machen. Wir sind erwachsene Menschen die bisher, gott sei dank, noch vernünftig mit einander reden können und dies auch tun.
    Der Wunsch, dass Sie generell während der Probezeit in Essen bleibt, war seiner und ohne seine Zustimmung kann ich Sie eh nicht mitnehmen.

    Vorallem dieser Widerspruch. Papa kann eigentlich nicht aus diversen Gründen, aber für Probezeit kann er doch.


    Das funktioniert nicht, da fragt dich jeder warum es für die Probezeit doch ging, da ist er auch kein anderer Mensch.


    Wenn dann noch die Großeltern perfekt passen, brauchst du mehr als gute Argumente, die Kleine da rauszunehmen.


    Diesen Widerspruch kann ich nicht auflösen, ohne tiefer ins Detail zu gehen. Das möchte ich jedoch nicht. Die Probleme und Lösungen dieser Problematik gehen da einfach zu weit in seine Erkrankung herein.

    Die Großeltern möchten gerne mal kurz Unterstützen, sind aber selbst auch nicht in der Lage dauerhafte Entlastung zu bieten. Ob das für Ihn ausreicht kann nur die Zeit zeigen.

    Ich weiß, dass es hier mit den dünnen Informationen keiner nachvollziehen oder verstehen kann. Doch darum geht es mir jetzt gerade auch nicht :) Ich wollte mich nur auskotzen.

    Zur TN: Gibt es keine Möglichkeit, das Kind in Hamburg bei Deinem Vater zu lassen? Ist auch nicht der Hit aber wäre aus Deiner Sicht ein Schritt in die richtige Richtung....

    Ob das Vorhaben insgesamt sinnig ist oder ob es nicht besser und für alle stressfreier wäre, Du machst Deine Ausbildung in Essen und schaust dann mal weiter - insbesondere, wie sich das Vater-Tochter-Verhältnis entwickelt. Hamburg läuft Dir nicht weg imho und die Strecke Essen-HH halte ich auch nicht gerade für einen Pappenstiel. Die muß ja ein Elternteil und vor allem irgendwann das Kind alle 14 Tage zweimal bewältigen. Das würde ich weder für mich noch für mein Kind wollen....


    Leider nein. Mein Vater arbeitet selbst Vollzeit und ist auch Altersmäßig nicht mehr in der Lage dazu.
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    Wir hatten heute das Gespräch beim Jugendamt und ich finde es ist sehr gut gelaufen. Wir konnten beide unsere Gefühle, Meinungen und Wünsche vorlegen. Niemand ist dabei angegriffen worden und nichts ist ins Detail gegangen.

    Es ging heute erstmal darum, die Grundsituation herauszufiltern und erste Hilfen an die Hand zu geben. Wir haben einige wertvolle Tipps bekommen, wie wir die kleine am besten auf die kommenden Wochen vorbereiten und als Einheit auftreten können.

    Die Dame bleibt mit mir telefonisch im Gespräch, wie es in Hamburg mit Wohnung und allem läuft, ob Fragen oder neue Probleme auftreten und begleitet uns bei den weiteren Wegen zur Einigung. Mit dem Vater macht Sie einen Termin aus, um bei einem Besuch die Wohnsituation und die kleine kennenzulernen. Damit Sie sich auch hier bereits ein Bild machen kann.

    Sie hat uns bei den Umgängen geholfen einige Ideen, die für die kleine eher schlecht sind auszusortieren und dafür ein paar neue Ideen mitgegeben.


    Und das größte Wunder für mich:

    Sie hat dem Vater einige Ideen mitgegeben, wie wir uns einigen und er Hilfen an die Hand bekommen kann um die Möglichkeit ins Auge fassen zu können, dass Yasmin bei Ihrem Vater bleibt.

    Noch sprechen nach meinem Gefühl einige Sachen dagegen, aber wenn er sich da wirklich Hilfe holt und sein Verhalten durch Gespräche überdenkt, wird das vielleicht was. Meiner Erfahrung nach macht er sowas nicht, immerhin behauptet er sowas seit Jahren, aber die Möglichkeit soll er trotzdem bekommen.

  • Ist es übrigens eine gute Idee, hier die Klarnamen von Vater und Kind reinzuschreiben? Falls nicht, könntest Du jemanden vom Team bitten, das noch zu ändern...


    Ich dachte, da es nur Vornamen sind wäre das kein Problem. Aber eigentlich hast du auch Recht. Wie kann ich das am besten machen? Wohin schreiben? :)

  • Ich "rufe" mal... ;-)


    friday


    Volleybap


    susayk


    Wer es zuerst hört, wird die Namen dann bestimmt rausnehmen...


    Habe ich das jetzt richtig verstanden - es wird geguckt, ob und wie es möglich ist, dass sie ganz bei ihrem Vater bleibt? Oder bezieht sich das jetzt nur auf die Probezeit?

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~






  • Es ist bisher noch keine endgültige Entscheidung gefallen, sondern es sollen alle Möglichkeiten geprüft werden.

    Also sowohl ob wir uns selbst auf eine der Lösungen einigen, wo wir halt beide jeweils beim anderen Bedingungen für seinen entsprechenden Wunsch stellen oder ob eine Lösung nur gemeinsam mit Jugendamt/ Familiengericht getroffen werden muss.

    So war heute der Abschluss gemeinsam mit dem Sozialen Dienst vom Jugendamt.

  • hehe der Zug fährt immer noch nicht im Bahnhof ein ;)

    Das ihr gemeinsam bis zum Ende durchgehalten habt?



    Wir hatten heute ein Gespräch beim Jugendamt als Hilfe zum Umgang mit Yasmin und zur Hilfe eine gemeinsame Lösung auf Dauer zu finden zwecks Umzug nach Hamburg, Umgang mit der kleinen und bei wem Sie wohnen wird.

    Am Ende des Gesprächs wurde es nochmal zusammen gefasst und gemeinsam beschlossen, alle Möglichkeiten nochmal in Ruhe durchzusprechen, zu Überlegen welche Sorgen ausgeräumt werden müssen. Ein weiteres Gespräch wird dann nach einigen Telefonaten meinerseits und einem Besuch bei dem Vater abgesprochen werden.

  • Öhm - jetzt hast Du den Namen Eurer Tochter wieder ausgeschrieben... Der ist ja jetzt auch nicht so häufig - das hat schon einen schnellen Wiedererkennungseffekt, wenn hier Leute lesen, die Euch kennen... :frag

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~






  • Ich dachte, da es nur Vornamen sind wäre das kein Problem. Aber eigentlich hast du auch Recht. Wie kann ich das am besten machen? Wohin schreiben? :)

    Klarnamen sind wie gewünscht entfernt.

    Auch wenn du dich nur "auskotzen" wolltest, hier ein Rat: Wenn es sich irgendwie durchführen lässt, dann behalte den jetzigen Wohnsitz als "ersten Wohnsitz" und die Studenten-WG als zweiten Wohnsitz. Das würde dir rechtlich erst einmal alle Möglichkeiten lassen. Ziehst Du offiziell mit ersdtem Wohnsitz ohne Kind nach Hamburg, dann verfestigt sich die Situation und das ABR geht mittelfristig automatisch auf den Vater über. Ihr seid dann rechtlich nicht mehr auf Augenhöhe. Im Streitfall bliebe das Kind beim Vater, wenn der nicht "erheblich" das Kindeswohl beeinträchtigen würde. Und "erheblich" ist da schon eine ganz schöne Hausnummer, die nur in ganz seltenen Fällen erreicht wird.


    Ansonsten gilt. Ihr als Eltern könnt euch auf alles einigen, was und wie ihr wollt. Noch hat das JA nur beratende Funktion. Der angekündigte Besuch vor Ort ist allerdings bereits speziell und deutet darauf hin, dass das JA in die eine oder andere Richtung eine Gefährdung vermutet, aber auf jeden Fall, dass ihr euch irgendwann nur noch streitig einigen könnt.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Öhm - jetzt hast Du den Namen Eurer Tochter wieder ausgeschrieben... Der ist ja jetzt auch nicht so häufig - das hat schon einen schnellen Wiedererkennungseffekt, wenn hier Leute lesen, die Euch kennen... :frag


    Irgendwie bin ich zu doof daran zu denken. :wand


    Klarnamen sind wie gewünscht entfernt.

    Auch wenn du dich nur "auskotzen" wolltest, hier ein Rat: Wenn es sich irgendwie durchführen lässt, dann behalte den jetzigen Wohnsitz als "ersten Wohnsitz" und die Studenten-WG als zweiten Wohnsitz. Das würde dir rechtlich erst einmal alle Möglichkeiten lassen. Ziehst Du offiziell mit ersdtem Wohnsitz ohne Kind nach Hamburg, dann verfestigt sich die Situation und das ABR geht mittelfristig automatisch auf den Vater über. Ihr seid dann rechtlich nicht mehr auf Augenhöhe. Im Streitfall bliebe das Kind beim Vater, wenn der nicht "erheblich" das Kindeswohl beeinträchtigen würde. Und "erheblich" ist da schon eine ganz schöne Hausnummer, die nur in ganz seltenen Fällen erreicht wird.


    Ansonsten gilt. Ihr als Eltern könnt euch auf alles einigen, was und wie ihr wollt. Noch hat das JA nur beratende Funktion. Der angekündigte Besuch vor Ort ist allerdings bereits speziell und deutet darauf hin, dass das JA in die eine oder andere Richtung eine Gefährdung vermutet, aber auf jeden Fall, dass ihr euch irgendwann nur noch streitig einigen könnt.



    Aufgrund der Kündigungsfrist ist die Wohnung bis Ende April sowieso noch meine.

    Noch habe ich kein Zimmer beim Studentenwerk, sondern steh nur auf der Bewerberliste für Apartment mit Kind. Ich schlafe jetzt Wochentags bei meinem Vater und bin am Wochenende immer hier unten.


    Auch wenn ich mich nur auskotzen wollte, bin ich für alle eure Hinweiße dankbar :) Sie helfen mir auch meine eigenen Ängste zu überdenken und sogar andere Möglichkeiten aufzuzählen.

    Habe mich durch eure Ideen, jetzt schon an Kitas in Hamburg gewandt und an das Amt bei meinem Vater zwecks Finanzierungsanfrage von außerhalb. Auch wenn man Vater nicht auf Sie aufpassen kann, könnten wir Übergangsmäßig eventuell gemeinsam bei Ihm wohnen. Muss ich noch mit Ihm durchsprechen und mit allen anderen hier auch.



    Deshalb nochmal an alle: Danke für die vielen Ideen, Anregungen und auch Rügen ;)