Arbeiten.. Wohngeld, ALGII usw usw... wie geht es denn jetzt weiter?

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  • Hallo.
    Mir geht es gerade eben sehr schlecht, weil ich nicht weiß wie es finanziell bei mir weitergehen soll.. ich heul mir die Augen aus und blick irgendwie gar nichts mehr..


    Es hieß ja immer so schön, wenn man arbeiten geht, sieht es finanziell um weiten besser aus. Aber, ist das wirklich so?


    Zu meiner Geschichte..


    Ich hab die Woche meinen 1. Lohnzettel (20 Std/Woche) bekommen.. knapp 700 €. Den hab ich vorhin zur ARGE gebracht, damit die das alles neu berechnen können. Bis vor meiner Arbeit habe ich: Wohngeld, ALG, Unterhalt und Kindergeld bekommen.


    Ich hab dann kurz mit meiner Sachbearbeiterin telefoniert.. sie hatte bis heute nur den Arbeitsvertrag von mir, wo eben mein Bruttogehalt drin stand. Sie meinte zu mir, dass ich nach ihren Rechnungen von der ARGE mit meinem Gehalt, Unterhalt und Kindergeld noch 86€ ALGII bekomme.. was aber auch nicht sicher ist, weil die Wohngeldstelle das ganze noch prüft und es evtl. so sein wird, dass ich kein ALGII mehr bekomme, sondern Wohngeld für das Kind und für mich.


    Jetzt hat ja bisher das Jugendamt den Krippenplatz übernommen. Die dame von der ARGE meinte zu mir, dass es jetzt so sein kann, dass das Jugendamt die Krippengebühr (170 €) nicht mehr übernimmt weil ich ja nur noch Wohngeld bekomme und kein ALG II..


    Wie soll ich denn das alles bezahlen? Miete.. Krippengebühr, Benzin (46 km jeden Tag).. ich kann einfach nicht mehr und irgendwie weiß ich auch nicht an wen ich mich jetzt wenden soll. Bis der ganze Bescheid durch ist, dauert es ja wieder ewig und ich häng in der Luft und bekomm nichts mehr anderes in meinen Kopf außer das blöde Geld.


    Ich hab den EIndruck dass ich ohne Arbeiten besser da stehe, als mit.. obwohl es doch hieß "Bonus von der ARGE, wenn man arbeiten geht" "Krippenplatz für 5-6 Std wird auf jeden Fall übernommen)..

  • Du solltest dir ausrechnen lassen, womit du besser fährst.
    Entweder beziehst du dann neben deinem Gehalt zusätzlich noch Wohngeld oder du beantragst zu deinem Gehalt unterstützend HartzIV.

    Echte Männer essen keinen Honig,
    sie kauen gleich die Bienen

  • Na ja, ich würde dir einfach raten unterstützend HartzIV zu beantragen. Mit dem Bewilligungsbescheid kannst du dann auch vierteljährlich einen Antrag auf Befreiung der GEZ-Gebühren stellen.

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  • Nun, ich kenne Kollegen, die um die 900Euro netto verdienen und auch unterstützend HartzIV bekommen.
    Eine davon ist allein erziehend, hat zwei Kinder.


    Ich hab mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. Beantrage es einfach. Sollten sie es ablehnen kannst du immer noch Wohngeld beantragen.


    Edit:
    Schau mal in dein Postfach ;-)

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    Einmal editiert, zuletzt von Gast001 ()

  • Wohngeld wird aber nur ab Antragstellung bezahlt. Ich hatte monatlich stark schwankendes Einkommen, und habe monatlich immer vorsorglich ALG2 und Wohngeld beantragt (und Kinderzuschlag). Die Ämter mauscheln sich dann schon aus, wer zahlen muß. Wichtig ist nur, das die Anträge rechtzeitig eingehen.

    [font='Comic Sans MS, sans-serif']Vergiß die Welt, aus der Du kommst, akzeptiere die Welt, in der Du nun lebst

  • Das kann man sich aussuchen?

    Nicht nur das. Auf der Sozialberatung hat man mir neulich gesagt, dass die Ämter verpflichtet seien per Berechnung festzustellen was den Antragsteller besser stellt und entsprechend empfinden bzw. weiter vermitteln ...

  • Ich werd dann sagen, dass es mir lieber wäre ALG II zu bekommen, als Wohngeld zu bekommen..


    Das kannst Du Dir nicht aussuchen. Wenn die berechnen, das Du genug WG erhälst, um aus ALG2 zu fallen, dann mußt Du WG beantragen, und bekommst kein ALG2. Man muß alles tun, um aus ALG2 zu fallen

    [font='Comic Sans MS, sans-serif']Vergiß die Welt, aus der Du kommst, akzeptiere die Welt, in der Du nun lebst

  • Was sich besser für Dich rechnet musst DU für Dich selbst entscheiden.


    Aber Google mal nach einem Wohngeldrechner! Bei mir stimmt das Ergebnis mit dem Bescheid genau überein.


    Beziehe Kindergeld, KU, Trennungsunterhalt und dazu noch bis zum 31.12.2008 ALG2 aufstockung und mit dem Wohngeld liege ich drüber. Also wird bei ALG2 das höchste engerechnet. Entweder ALG2 oder wenn WG höher liegt dann WH.




    http://www.biallo.de/tz/suedde…=0&bl=1&fm=4&lS=1&sb=nein

  • Hallo
    Selbst wenn du aus ALG2 raus fällst und nur noch Wohngeld erhälst bist du trotzdem noch vom Staat abhängig un dmusst nicht den Krippenplatz zahlen, das ist blödsin.
    Du musst einfach nur deine Lohnabrechnung und deine restlichen Einkünfte bei der Stadt vor legen und dann wirst du auch weiterhin den Krippenplatz bezahlt bekommen. Und wenn es wirklich so sein sollte, daß du selber zahlen musst , denke ich wirst du dennoch nicht die gesamten 170€ selber tragen müssen wenn nur einen teil.


    Geh einfach mal dort hin der dir den Krippenplatz bezahlt und frag doch dort einfach mal nach bevor du dich verrückt machst, Sorry aber heulen bringt dann auch nicht viel aufraffen und fragen.


    Lg

  • Zitat

    Das kannst Du Dir nicht aussuchen. Wenn die berechnen, das Du genug WG erhälst, um aus ALG2 zu fallen, dann mußt Du WG beantragen, und bekommst kein ALG2. Man muß alles tun, um aus ALG2 zu fallen


    Das wurde mir auch ganz klar so gesagt: Wohngeld ist IMMER vorrangig vor ALGII zu beziehen. Wird ein Wohngeldantrag abgelehnt kann man mit der Ablehnung aufstockend ALGII beantragen.

  • Hallo,


    also ich glaube nicht das du den Kika/Krippen Platz selber bvezahlen musst, denn wie es aussieht liegst du ja bei genauso viel als wenn du Harzt 4 bekommen würdest. Wie ist das bei euch im Landkreis? Bei uns war ausschlaggebend wieviel die Eltern verdient haben und danach wurde abgerechnet!
    Informier dich mal beim Jugendamt !
    Und wenn du komplett weg bist vom Amt, gibt es ja immer noch diesen Kinderzuschlag den du bei der Familienkasse beantragen kannst. Der ist extra für gering Verdiener !

    ♥♫ Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ ♫♥
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    LG Jennylee

  • Hallo
    Wir haben bevor das neue Unterhalrsgesetz raus kam auch zuerst ALG2 zusätzlich bekommen und mussten dann auch Wohngeld beantragen und ich war erstaunt,daß unser wohngeld monatlich mehr betrug als das ALG2 was wir sonst erhalten hätten.


    Lg